Ein Podcast
00:00:00: Die alte Welt liegt im Sterben.
00:00:01: Die neue ist noch nicht geboren.
00:00:03: Es ist die Zeit der Monster.
00:00:06: Es ist weder so weit, liebe Menschen.
00:00:09: Hier sind ihre Gastgeber Simon Schwarz.
00:00:11: Das geht so nicht, ich verliere die Kontrolle.
00:00:13: Das funktioniert nicht.
00:00:15: Und Manuel Rubais.
00:00:16: Das ist total schön.
00:00:17: Du hast völlig recht mit allem, was du sagst.
00:00:18: Ich finde das super.
00:00:23: Herzlich willkommen Manuel Rubai.
00:00:25: Die Stimme, die Sie gehört haben, ist die von Simon Black.
00:00:27: Schön, dass wir hier sind.
00:00:28: Schön, dass Sie uns immer noch zuhören.
00:00:30: Schön, dass Sie uns treu geblieben sind.
00:00:32: Und herzlich willkommen an alle neu dazugekommenen Hörer und Hörerinnen.
00:00:37: Ja, freut uns ganz besonders, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.
00:00:42: Ja, wie auch immer.
00:00:43: Durch den Podcast-Dschungel kann man sagen.
00:00:45: Kann man
00:00:45: sagen.
00:00:45: Ganz viele Podcasts.
00:00:46: Es gibt ja jede Woche.
00:00:48: Eine Unzahl an neuen Podcasts, auch im deutschsprachigen Raum, alleine, nämlich.
00:00:52: Ja.
00:00:52: Aber wir
00:00:53: haben gelernt, die allermeisten, ich glaube, über neunzig Prozent kommen über dreißig Folgen nicht hinaus.
00:00:58: Das haben wir schon geschafft.
00:00:59: Wir haben heute Folge achtundachtzig.
00:01:01: Ja, das ist immer schon ganz gut.
00:01:02: Freut mich.
00:01:03: Freut mich auch.
00:01:03: Von wen
00:01:04: war das, was du da gelesen hast?
00:01:06: Das war, also geschickt hat es uns die Regine.
00:01:09: die sich manchmal als Roland tarnet.
00:01:11: Ah
00:01:12: ja, ich erinnere mich.
00:01:13: Und der Ausspruch stammt von Antonio Gramsci, italienischer Philosoph und Kommunist, gelebt bis in die neunzehntundertreißiger Jahre und gestorben ist er in Rom.
00:01:22: Bitte, schau.
00:01:23: Zwanzigern oder dreißigern des letzten Jahrhunderts passt immer noch.
00:01:27: Oder wieder.
00:01:29: Eher wieder, wahrscheinlich.
00:01:31: Ich fühle dich auch eher wieder.
00:01:32: Eher wieder.
00:01:34: Ja, wenn wir schon da sind sozusagen.
00:01:38: HörerInnen-Reaktionen.
00:01:55: und auch immer nur vom Handy aus.
00:01:56: Computer sind mir ein Gräuel.
00:01:58: Dafür habe ich so viel Talent wie Roland für das Heimwerken.
00:02:02: Roland hat tatsächlich mehrere E-Mail-Adresse und benutzt diese so gut wie nie.
00:02:06: Für die analoge Post haben wir auch einen gemeinsamen Briefkasten.
00:02:09: Spontan fallen mir zwei weitere Paare mit nur einer E-Mail-Adresse ein.
00:02:13: Da geht es aber aus der Adresse hervor, dass es zwei Personen sind.
00:02:16: Vielleicht sollten wir das nacharbeiten.
00:02:18: Da Roland aber vor vielen Jahren bei der Hochzeit meinen Nachnamen angenommen hat, gleicht es sich dann wieder aus, zumal er der Adresse nur das roh beisteuert.
00:02:26: Ja, jetzt kämen wir uns aus.
00:02:28: Ja, vielen Dank, Regina und auch vielen Dank an Roland natürlich, auch wenn er kein Heimwerkerkönig ist.
00:02:35: Aber Regina, entnehm ich dem, ist wahrscheinlich eher ein Heimwerkerkönigin, weil wenn sie ihren Mann so kritisiert, dass er von Heimwerken keine Ahnung hat, dann hat sie wahrscheinlich relativ viel Ahnung davon.
00:02:46: Könnte sein.
00:02:47: Ja,
00:02:47: du bist ja auch ein Heimwerker King.
00:02:48: Ich bin auch ein Heimwerker King nicht, aber Heimwerker ja, aber ich möchte noch sagen Regina.
00:02:55: Du hast natürlich das... absolute Recht, von welcher E-Mail-Adresse auch immer du schreiben möchtest, uns zu schreiben.
00:03:01: Logisch, natürlich.
00:03:02: Also falls das in irgendeiner Weise anders rübergekommen sein sollte, dann möchte ich mich entschuldigen.
00:03:06: Nein, natürlich.
00:03:09: Es hat auch jeder der Roland heißt, das Recht sich Regina zu nennen, wenn er das möchte.
00:03:13: Außerdem auch das.
00:03:14: Und umgekehrt
00:03:14: natürlich auch.
00:03:15: Selbstverständlich,
00:03:16: finde ich auch.
00:03:17: Vielen Dank für diese Aufklärung und viel Spaß beim Heimwerken.
00:03:22: Das unterstelle ich ja quasi.
00:03:24: Ja, genau.
00:03:25: Vielleicht hast du recht, weil einer muss es ja können.
00:03:28: Man hat immer den Eindruck, dass es in einem Haushalt immer einen gibt, der die technischen Sachen macht und einer, der die manuellen Sachen macht.
00:03:37: Aber vielleicht täusche ich mich da total.
00:03:39: Naja, es ist in einem Haushalt doch einiges zu tun und irgendwer muss es.
00:03:43: Also ich bin es auch nicht, ich kann es auch nicht.
00:03:45: Meine Frau kann es sehr gut.
00:03:46: Ja, ich weiß.
00:03:47: Die hat ja auch ein technisches Studium absolviert zum Beispiel.
00:03:51: Ich
00:03:51: bin nicht einmal gut durch die Mathematik naturell gekommen.
00:03:55: Ich hab nicht einmal eine Matura.
00:03:57: Es ist so, es geht immer noch weiter.
00:04:00: Es geht immer noch schlechter.
00:04:00: Das
00:04:01: heißt aber nicht, dass es schlechter ist.
00:04:02: Nein, das war auch nicht schlechter.
00:04:03: Wir wollen hier niemanden diskriminieren.
00:04:06: Wir
00:04:06: sind auch herzlich willkommen beim Diskriminierungs-Podcast hier.
00:04:09: Nein, diskriminierungsfreien Podcast.
00:04:12: Ja,
00:04:12: richtig.
00:04:15: Du hast deine Diskriminierungs-Podcast rausgemacht.
00:04:18: Ja, es ist alles sehr nahe aneinander.
00:04:20: In diesen Zeiten gewinnt man vielleicht höher mit einem... Diskriminierungsfotos,
00:04:26: um an die Monster anzuschließen.
00:04:28: Richtig.
00:04:29: Du bist für mich ein Beispiel für einen maturlosen Intellektuellen.
00:04:35: Da bin ich in die falsche Zeit geboren.
00:04:36: Ja, nein, du hast einfach so diese Station ausgelassen und hast dann trotzdem bewiesen, dass man... Ich war aber auf
00:04:42: keiner Schnellläuferklasse, in keiner Schnellläuferklasse, muss man dazu sagen.
00:04:47: Was ich auch noch sagen wollte dazu, ich finde... Man muss gar nicht eine eigene E-Mail-Adresse haben, wenn man sie nicht braucht.
00:04:55: Äh, nicht.
00:04:56: Aber warum hat Roland so viele E-Mail-Adressen?
00:04:58: Ja, regular.
00:04:59: Darüber solltest du mal nachficken.
00:05:03: Gut, machen
00:05:05: wir weiter.
00:05:06: Wir haben eine sehr interessante Post bekommen, über die wir lange nachgedacht haben, wo wir sie denn veröffentlichen wollen und wir schicken voraus.
00:05:13: Das darf kein Trend werden.
00:05:15: Also die Berufserfindung Podcast Magler nehmen wir nicht an.
00:05:20: Und trotzdem Hat uns die Chutz beeindruckt und in meiner Fantasie ist diese WG auch ein bisschen wie eine Sitcom.
00:05:30: Ich weiß noch gar nicht um was es geht.
00:05:32: Aber in dem Fall habe ich dich vorher konsultiert, weil du ja gerne jetzt der neue Simon möchte, das darf ich vielleicht den Hörerinnen verraten, möchte jetzt doch redaktionell mitarbeiten und erfährt von mir manchmal.
00:05:45: über Themen.
00:05:46: Manches natürlich nicht.
00:05:47: Und darüber
00:05:47: auch nicht alles.
00:05:48: Das können Sie nicht im Vorhinein wissen, was ich erfahren habe und was nicht.
00:05:53: Aber diese jetzt, die WG genannt, ab jetzt.
00:05:57: Und ich sage mal die Namen.
00:05:58: Der Albert, der Simon, der Berni, der Christoph und die Nadja.
00:06:02: Der Simon bin aber nicht ich.
00:06:04: Das wird ja so wirken, als würde ich für mich selbst.
00:06:07: Wir wissen es nicht vielleicht.
00:06:08: Vielleicht bist du es.
00:06:09: Vielleicht
00:06:10: habe ich eine Schütze fremdlich und bin woanders auch noch zu Hause.
00:06:12: Wie bei Fight Club.
00:06:14: Siehst du?
00:06:15: Fred, bin ich diese ganze WG?
00:06:18: Das wäre lustig.
00:06:20: Das wäre wahnsinnig lustig.
00:06:21: Könnte auch sein.
00:06:22: Wir lösen jetzt auch, was Sie von uns wollen oder von uns eigentlich gar nicht.
00:06:24: Da ist eigentlich noch ein anderer Hinweis drinnen.
00:06:26: Buding oder Bummuckel Schaun.
00:06:28: Das ist ein Hinweis.
00:06:31: Könnte also insofern jetzt
00:06:32: endlich vorlesen können.
00:06:33: Ja, aber vielleicht
00:06:34: bin auch ich alle Personen.
00:06:36: Das wäre schön.
00:06:37: Jetzt darfst
00:06:37: du's.
00:06:38: Okay.
00:06:39: Hallo lieber Manuel und lieber Simon.
00:06:41: Wir schreiben euch aus einem eher ungewöhnlichen Grund.
00:06:44: Wir sind aktuell auf Wohnungssuche und dachten, dass ihr und Hörerinnen uns dabei helfen könnte, eine passende Wohnung zu finden.
00:06:53: Die Wohnungssuche in Wien wird leider zunehmend schwieriger, sei es aus Preiskründen oder weil Vermieter innen dem WG-Konzept skeptisch gegenüberstehen, vor allem weil sie sich wahrscheinlich in unserer Konstellation einen Haaremm- oder polyamoröses Biquintet vorstellen und lieber einen klassischen Familienhaushalt in ihrer Wohnung hätten.
00:07:14: Wir sind fünf Personen, die schon seit längerer Zeit gemeinsam wohnen und das WG-Leben auch mit über dreißig noch sehr schätzen und als bereichernd empfinden.
00:07:23: Wir suchen eine Wohnung mit mindestens hundertfünfzig Quadratmeter, fünf bis sechs Zimmern, idealerweise ab April.
00:07:30: Wir freuen uns über zahlreiche Angebote an unserer E-Mail.
00:07:33: Lieber wohnen et Prothonmail.com, für euren Dienst als Podcast-Markler, würden wir euch mal zu uns auf einen Pudding und eine Folge Pummuckel einladen.
00:07:45: Liebe, seriöse Grüße, Hochachtungsvoll Albert Simon, Berne Christoph und Nadja.
00:07:50: Also, jetzt als ganz kurz als Podcast-Markler gesprochen.
00:07:55: würde ich das ein bisschen in der Auftragsstellung ein bisschen verändern.
00:08:01: Ich würde sagen, es geht hier um Hundertfünfzig Quadratmeter, fünf bis sechs Zimmer, wobei sechs Zimmer sicher gut sind, weil man ja einen Gemeinschaftsraum gerne noch hat und jeder seine Rückzug haben möchte.
00:08:19: Mit auch über dreißig, da würde ich sagen, einige von uns sind über dreißig und manche weit darüber, weil da gibt es vielleicht noch eine Förderung, wenn man eine Alters-WG macht.
00:08:29: Ach so, er stimmt aber.
00:08:30: So gedacht, oder?
00:08:31: Wir könnten ja überhaupt noch einige sind, auch über siebzig.
00:08:34: Einige von den fünf.
00:08:35: Von den fünf sind das.
00:08:37: Es sind über dreißigjährige und über siebzigjährige.
00:08:41: Dann ist das vielleicht frechelt zu sehen, wie eine Sorterung von der Stadt Wien.
00:08:43: Ich glaube, dass das nicht überprüft
00:08:44: werden würde.
00:08:45: Das wäre ja totale Willkür.
00:08:46: Ich
00:08:46: glaube ja auch, dass es überprüft werden würde.
00:08:50: Aber jetzt,
00:08:51: ich finde,
00:08:51: Podcast Markler, Markler hat ja immer so ein bisschen was Anrühmiges manchmal.
00:08:58: Da darf man auch ein bisschen schummeln.
00:09:00: Dr.
00:09:00: Dr.
00:09:00: Peter und ich haben Wohnungen gesucht vor zwanzig oder wahrscheinlich schon vor...
00:09:04: ...zwanzig Monaten.
00:09:05: Nein, vor wahrscheinlich schon fast dreißig Jahren.
00:09:08: Und der Herr Bock dann?
00:09:09: Bock dann, ja.
00:09:10: Der Herr
00:09:10: Bock dann war unser Markler und er hat uns sicher sieben bis zehn Wohnungen gezeigt und uns immer mit seinem Auto abgeholt.
00:09:16: Wirklich?
00:09:17: Und dann hat er immer so versucht, die Zimmer anzubreisen und uns gewisse Dinge unterstellt.
00:09:21: Er hat zum Beispiel in einer Wohnung, das weiß ich noch, gab es so einen Drehschalter, wo man Licht nehmen konnte.
00:09:27: Und dann hat er immer gesagt, ja, da kannst du kommen mit der Studentin und dann kannst du dienen und sagen, German Lernen und dann machst du das Finster.
00:09:39: Weil er wirklich ein Held.
00:09:40: Und er war auch ganz geduldig.
00:09:42: Wir haben viele Wohnungen nicht genommen und er hat sich seine Provision damals noch drei Monate mitten, was uns sehr viel für uns sehr viel Geld war.
00:09:49: Er
00:09:49: hat sich
00:09:50: redlich verdient.
00:09:52: Liebe Grüße, falls er uns hört, ich glaube, er hört uns nicht.
00:09:55: Gut, also noch einmal, wir suchen eine mindestens hundertfünfzig Quadratmeter Wohnung.
00:10:00: Ich gehe davon aus, es ist Wien, Wien und nicht Wien Umgebung.
00:10:04: Keine
00:10:04: Bezirke genannt.
00:10:05: Eben, ja.
00:10:06: Also gehen wir mal von Wien aus und Wien Umgebung.
00:10:09: nehmen wir mal raus, oder?
00:10:11: Ja, vielleicht.
00:10:13: Gibt es in Biedermannsdorf eine schöne WG für fünf Leute und unsere fünf Heldinnen sind so begeistert, dass sie nach Biedermannsdorf ziehen oder nach Baden bei Wien oder?
00:10:21: Verkommen
00:10:22: richtig, ja.
00:10:23: Trotzdem, ich bleibe bei dem.
00:10:25: Wir nehmen mal einfach Wien, fünf bis sechs Zimmer.
00:10:29: Ich würde sagen, sechs Zimmer sollten es schon sein.
00:10:32: Wenn es zwei Toiletten gibt bei fünf Menschen, ist das auch nicht hinderlich, würde ich jetzt nochmal sagen.
00:10:38: Ich würde sagen,
00:10:38: es ist sogar notwendig.
00:10:39: Oder vielleicht
00:10:40: sogar notwendig.
00:10:41: Ich glaube, eine zweite Toilette ist wichtiger als ein Gemeinschaftszimmer.
00:10:44: Weil die Küche gibt es ja trotzdem noch.
00:10:46: Meistens konzentriert sich in WG, ist ja alles in der Küche.
00:10:49: Ja,
00:10:49: je nachdem wie groß die Küche ist.
00:10:51: Denn ästisch wäre schon schön, wenn ihr nur ein Ästisch stellen würde.
00:10:54: Simon bevorzugt ja, wie wir schon mal in einer Folge gehört haben, Rundetische.
00:10:58: Ja, ich habe mal in einer WG gewohnt, wo es kein Esszimmer gab.
00:11:02: Da gab es wirklich nur... und man konnte in der Küche auch nicht.
00:11:06: Die Küche war so klein, weil sie unter dem Dach war.
00:11:09: Ich verweise auf die Folge Zürich.
00:11:11: Fahrt ins Blaue nach Zürich.
00:11:12: Und da war bei Frieder Zwicki, da war die Küche so klein, dass man da keinen Tisch rein, nicht mal einen Städtisch hätte man reinstellen können.
00:11:20: Und der Kühlschrank war vor dem Treppenabsatz für den nächsten Stock nach unten vom Dach.
00:11:25: Da muss man immer in irgendein WLG Zimmer gehen, wenn man miteinander essen oder was machen wollte.
00:11:31: Deswegen finde ich, bin ich ein Freund von dem Gemeinschaftsraum.
00:11:34: Was wollte man miteinander machen zum Beispiel?
00:11:37: Wir sind oft zusammengesessen einfach.
00:11:39: eben auch einfach ganz simpel essen.
00:11:41: Wir gehen ja auch meistens in eine Garderobe zum Essen und trennen uns dann wieder zum Umziehen.
00:11:47: Jedes Utensilie wird in einem anderen, also jedes Kleidungsstück wird in einem anderen Zimmer
00:11:53: umgezogen.
00:11:54: Genau, wir haben ja bei auf Tour jeder sieben bis zehn Garderoben.
00:11:57: So ist
00:11:57: es, damit wir die Socken in anderen Zimmern als die Unterhose anziehen können.
00:12:01: Die Steffi Renner, ihres Zeichens Winzellen von Renner Sisters.
00:12:06: Renner Sisters?
00:12:07: Ja.
00:12:08: sind zwei Schwestern, mittlerweile ist der Bruder auch wieder dabei und machen einen fantastischen Naturwein.
00:12:13: Der Vater hat schon einen sehr traditionellen Wein gemacht und jetzt haben die schon seit vielen Jahren die Kids übernommen und Als ich noch Wein getrunken habe, habe ich das wahnsinnig gerne zu mir genommen.
00:12:25: Wirklich?
00:12:26: Ja.
00:12:26: Kennst du sie auch?
00:12:27: Ich
00:12:27: kenn sie auch.
00:12:28: Ah,
00:12:28: du kennst sie auch?
00:12:28: Deswegen
00:12:29: habe ich das hier mit reingenommen.
00:12:32: Die
00:12:32: Steffi schreibt, ich höre euren Podcast übrigens am liebsten bei der Arbeit, sprich im Weingarten oder auch wie jetzt gerade beim Hühnerstall ausmisten.
00:12:39: Weil er schon mehr macht, alles ein bisschen leichter und schöner.
00:12:43: Das ist natürlich freundlich auch, muss man sagen.
00:12:45: Danke, Steffi.
00:12:47: Wie wir
00:12:47: größer zurück, du würdest das sehr schön finden dort.
00:12:50: Wo ist das?
00:12:51: In Burgenland.
00:12:52: In Burgen, wo?
00:12:52: In welchem Teil von Burgenland?
00:12:53: Ja, jetzt hast du mich zu schnell gefragt.
00:12:56: Ich war dort schon.
00:12:56: Ich war zweimal schon bei Ihnen, aber du weißt,
00:12:58: ich werde es googeln.
00:12:59: Für Geografie nicht interessiert.
00:13:00: Ja, ja, ich werde es googeln.
00:13:01: Das ist ein Thema, ich werde es googeln.
00:13:02: Ich werde das
00:13:03: parallel nochmal schnell überprüfen.
00:13:06: Und Hühnerstahl?
00:13:07: Aha, interessant.
00:13:08: Also ist das alles Bio?
00:13:09: Ich
00:13:09: glaube sogar Demeter, sehr nachhaltig und architektonisch, sehr schön da.
00:13:13: Wirklich?
00:13:14: Ja, also ich kann mal deine Fahrt ins Blaue hinmachen.
00:13:17: Dann kann
00:13:17: ich auch mal in den Hühnerstall ausmisten.
00:13:19: Richtig.
00:13:19: Sonst hast du nichts zu tun.
00:13:21: Nix zu tun, hast du genau richtig.
00:13:22: Jetzt ist ja ein Weingarten grad nicht so viel zu machen.
00:13:25: Da ist ein Hühnerstall natürlich wahrscheinlich.
00:13:27: Und da sind
00:13:28: dann die Hühner dort zwischen dem Weingarten auch frei herum im Sommer dann oder?
00:13:32: Ich nehme es stark an.
00:13:33: und haben die Bodyguards wie Ziegen oder was?
00:13:34: Nein, das weiß man noch.
00:13:35: Weiß ich es alles nicht.
00:13:36: Viel zu viel Fragen über Fragen an die Rennersisters.
00:13:41: Du weißt
00:13:41: sowas, wenn du einmal dort was dann hast, dann hast du es dir gemerkt, aber
00:13:44: völlig egal.
00:13:46: Wir werden das herausfinden.
00:13:47: Vielen Dank für die netten Worte.
00:13:49: Ja, eins fällt mir noch dazu ein.
00:13:52: Weingarten oder Hühnerstall ist natürlich, weil du das ja mal vor hattest, alles aufzubauen, wo unsere Podcast-Hörerinnen den Podcast hören.
00:14:00: Das ist natürlich ein Weingarten und Hühnerstall.
00:14:02: interessant auf der Bühne dann.
00:14:03: Auch recht aufwendig.
00:14:04: Ich
00:14:05: hab's mir eh richtig erinnert, hab's mich aber nicht sagen getraut, weil ich dachte, dass mich meine Erinnerung trügt, weil das in unserem Stück vorkommt.
00:14:11: Gold.
00:14:11: Ach, Gold sind Burgenland, richtig.
00:14:13: Gold sind Burgenland, schau, schau.
00:14:15: Liebe Grüße, die Bier geht.
00:14:18: Heute kann ich endlich einmal einen Beitrag leisten.
00:14:21: Simon ist entfallen, wann der häufigste Geburtstag ist.
00:14:24: Ich kann das euch sagen, es ist meiner.
00:14:26: Also, ihre ist der häufigste.
00:14:28: Das heißt, sie ist schon sehr alt.
00:14:29: Wahnsinn, da muss ich die älteste Frau der Welt sein.
00:14:32: Das ist die
00:14:34: älteste Frau der Welt.
00:14:35: Und das freut uns persönlich sehr, dass die älteste Frau der Welt uns am Podcast hört.
00:14:39: Wahnsinn, ja schade, dass wir den Podcast nicht schon so lange haben, wie sie Podcast hört.
00:14:43: Sie
00:14:43: schreibt weiter, das ist der Zweiundzwanzigste September.
00:14:47: Habe vor vielen Jahren einen Zeitungsartikel gelesen, der die zehn häufigsten Geburtstage aufgelistet hat.
00:14:53: September-Daten waren mehrfach vorhanden, wie von Simon verraten, Zeugungen rund um den Jahreswechsel.
00:15:00: Ja, ja.
00:15:00: Entweder da betrunken oder voller Freude oder aus der Flucht von der Familienfeier.
00:15:06: Das gibt ja viele Gründe.
00:15:08: Aus der Flucht
00:15:08: heraus dann ein Kindzeugen oder was?
00:15:10: Ja,
00:15:10: die Flucht von der, also ich weiß nicht, man ist in einem großen Haus, die ganze Familie ist da, es gibt am sechsohnzwanzigsten wieder richtig Streit tagsüber.
00:15:19: Die Familie sitzt schon tagelang aufeinander, sind sechzig Leute da, eine richtig große Familie, ein riesigen Haus, alle sind da und du denkst ja, Ah, das ist der sechserzwanzigste Abend.
00:15:29: Bitte, es wird Zeit zur Versöhnung.
00:15:31: Ab morgen muss ich wieder arbeiten und zack ist das Kind entstanden.
00:15:34: Versöhnungssächs?
00:15:35: Versöhnungssächs mit der Freundin, die du das erste Mal mitgebracht hast zu Weihnachten zu deinen Eltern, die Schwiegereltern vorgestellt haben.
00:15:43: Schwiegereltern vorstellen eine sehr schwierige Situation oft.
00:15:47: Man ist nervös, sie ist mitgekommen und ich habe sie am sechserzwanzigsten Abend dann doch noch geschwängert aus.
00:15:56: aus einer Psychose heraus.
00:15:59: Hat es so unangenehme Schwiegereltern treffen mit deinem Leben?
00:16:02: Nein.
00:16:03: Du war relativ schnell geantwortet.
00:16:04: Hatt
00:16:04: ich nicht.
00:16:05: Hattest
00:16:05: du nicht?
00:16:05: Du warst immer mit deinem Schmäh und gleich mit deinem Schah rum sie verzaubert.
00:16:10: Also
00:16:10: vielleicht habe ich was verdrängt, aber mir fällt nichts ein.
00:16:13: Du?
00:16:14: Die ersten waren, also das ist wirklich.
00:16:16: Ja, aber das ist ewike, aber ich war damals einfach auch sehr, sehr schüchtern, glaube ich.
00:16:21: Und
00:16:22: das waren auch... Ich glaube, ich wahrscheinlich zwei, drei Mal einfach zu früh.
00:16:27: Also wenn man...
00:16:28: Ja, mit acht oder neun finde ich es auch oft zu früh.
00:16:32: Ich spreche
00:16:33: von Schulzeiten.
00:16:35: Mit acht oder neun ist man auch schon auf der Schule.
00:16:37: Ja,
00:16:37: stimmt.
00:16:37: Ich war in meiner ersten Freundin im Kindergarten.
00:16:41: Ich bin schon davon ausgegangen, dass wir heiraten werden.
00:16:44: Und
00:16:44: hab damals, das passt auch zur Hörerin von vorher, hab damals schon überlegt, ob ich ihren Namen annehmen soll oder nicht.
00:16:52: Meine Jüngste hat sich auch schon einen ausgesucht.
00:16:55: Und wie werden sie es mit der Namensgebung machen?
00:16:57: Bleibt sie?
00:16:58: Darüber
00:16:58: hat sie, glaube ich, nicht nachgedacht.
00:16:59: Aber so wie ich sie einschätze, wird sie bei ihrem Namen bleiben.
00:17:01: Das glaube ich auch, nämlich.
00:17:02: Ja, würd ich jetzt einmal sagen, ja.
00:17:04: Sie hat sich, glaube ich, auch schon Gedanken über die Hochzeit gemacht.
00:17:06: Aber das hast du wahrscheinlich auch schon gemacht damals.
00:17:09: Das weiß ich nicht mehr ehrlich gesagt, aber wahrscheinlich.
00:17:11: Wahrscheinlich
00:17:12: schon.
00:17:13: Wie sind wir da draufgekommen?
00:17:17: Also ja, wegen Zeugung, jetzt habe ich es wieder,
00:17:19: wegen
00:17:19: Zeugung.
00:17:20: Bier geht.
00:17:23: Ja, vielen Dank, Bier geht.
00:17:24: Und Gratulation im Nachhinein an deinen, was war es, der Zwerenszwanzigste war, oder welcher war es?
00:17:30: Zwerenszwanzigste, September war ihr Geburtstag, nicht?
00:17:33: Also, Gratulation im Nachhinein ist ein paar Tage her.
00:17:37: Und frag mal, wenn das noch möglich ist, deine Eltern... Warum sie um Weihnachten herum?
00:17:42: Naja, ist ein bisschen übergriffig.
00:17:44: Vergessen wir das.
00:17:44: Naja,
00:17:45: du kannst ja mal, es wäre eine interessante Geschichte vielleicht.
00:17:47: Ja, aber weiß es nicht.
00:17:48: Es kommen ja oft interessante Geschichten.
00:17:50: Ich habe meine Eltern nicht gefragt, warum.
00:17:52: Warum sie dich gezeigt haben oder was?
00:17:54: Nein,
00:17:55: warum, genau.
00:17:56: Aber ich bin am zehnten Jahr anders, kann ich ja verraten, ist gar nichts hohen Geheimnis.
00:18:00: Kann sein, dass das die KI anders behauptet.
00:18:04: Aber ich an zehn Jahren, das ist ja völlig ein anderes.
00:18:08: Völlig war anders.
00:18:09: Also
00:18:10: neun Monate zurück, das ist dann wahrscheinlich April.
00:18:13: Also mittendrin ein Irgendwo, wo man denkt, okay,
00:18:16: vielleicht ist er
00:18:16: geplant oder so, keine Ahnung.
00:18:17: Vielleicht
00:18:18: bist du zu Ostern sehr katholisch gezeugt worden.
00:18:22: Du meinst, jemand wird gekreuzigt und es muss Leben geschaffen werden, oder was?
00:18:27: Einer stirbt, das neue Leben muss geschaffen werden.
00:18:30: Auferstehung natürlich, ja.
00:18:32: Jesus ist gestorben, Simon ist geboren.
00:18:35: Simon hat ja geholfen, das Kreuz zutragen.
00:18:37: Kurz vor Ostern.
00:18:38: Hat
00:18:39: er.
00:18:39: Ja, vor der Kreuzigung hat er auch geholfen.
00:18:40: Aber das ist eine andere Geschichte.
00:18:42: Das war nicht ich.
00:18:43: So alt bin ich auch wieder.
00:18:45: Wenn man wieder Geburt glaubt, vielleicht schon.
00:18:47: Aber das sind ja die Putisten.
00:18:48: Nicht nur.
00:18:49: Nicht nur.
00:18:49: Das ist richtig.
00:18:50: Aber nicht die Christen auf jeden Fall.
00:18:51: Ja.
00:18:52: Der Christian, ich fasse das jetzt zusammen, war auch... Bei Frau Putweißer im Handschuhgeschäft, das hört nicht auf, finden das wirklich toll, dass wir eine kleine Einzelhandelsrevolution losgetreten haben.
00:19:03: Und hat sich die gleichen Handschuhe ausgesucht, wie ich, fand er der Christian eine schräge Coincidence.
00:19:08: Aber so viele verschiedene Handschuhe bietet sie auch nicht an.
00:19:12: Also wenn man jetzt so diesen klassischen Lederhandschuhe, der gefüttert ist, nimmt, dann ist es wahrscheinlich nicht so groß.
00:19:17: Das kann vielleicht sein, das weiß ich nicht.
00:19:19: Aber ich bin ja immer in diesem Stoffhandschuhn.
00:19:22: Da ist schon eine große Auswahl.
00:19:24: Hat sie schon.
00:19:24: Hat sie.
00:19:25: Fallen wir zwei Dinge noch ein, die Manuela hat mir geschrieben und mich als Veganerin sozusagen gemass regelt.
00:19:31: Also es ist natürlich so, dass die Veganer und Veganerinnen sich daran stoßen, wenn Lederhangschuhe mit Lammfell gefüttert sind.
00:19:39: Das ist quasi doppelt falsch.
00:19:41: Also es ist sowohl das Leder als auch das Lammfell.
00:19:44: Natürlich nicht in Ordnung.
00:19:45: und sie hat mir auch ein Rezept geschickt für eine vegane Suppe, die angeblich so gut sein soll wie die Rindsuppe und ohne Tierleichenknochen zubereitet werden kann.
00:19:57: Ich möchte mich wirklich nicht bewundere alle veganen Menschen wirklich
00:20:02: sehr.
00:20:02: Eine Gemüsesuppe, die so eine Rindsuppe gibt,
00:20:05: doch gibt
00:20:07: es.
00:20:08: Da bin ich jetzt auch auf ihrer Seite.
00:20:10: Eine Asiatische
00:20:11: vielleicht?
00:20:11: Nein, keine Asiatische.
00:20:12: Kannst
00:20:13: du mir die mal zubereiten?
00:20:14: Ja, ich nicht, aber meine Frau kann sich dazu berühren.
00:20:17: Aber deine Frau kann meine sehr gute andere Suppe, die nicht sehr vegan schmecken.
00:20:22: So ist es, ja die esse ich wiederum nicht.
00:20:24: Und deswegen hat sie ja meine Ahnung, da ist Kürbis die Grundlage, aber nicht so Rokuida, sondern dieser lange, ich weiß nicht wie der heißt, so ein grüner langer, den es bei in meiner Kindheit überall gab, dieser Rokuida, dieser orange Kürbis, der kam ja, also in meiner Kindheit glaube ich, kam der gar nicht vor.
00:20:39: Das ist ja viel später irgendwie, dieser japanische gekommen.
00:20:43: Ich bin aber kein Spezialist, wann welche Kürbisse gekommen sind.
00:20:47: Ich weiß nur, am Bauernmarkt kriegt man diesen einen Kürbis noch in keinem Supermarkt, wo ich diesen Kürbis jemals gesehen habe.
00:20:52: Und am Bauernmarkt kannst du den immer noch kaufen.
00:20:54: Also wächst er offensichtlich bei uns völlig normal.
00:20:57: Das ist auch ein wesentliches Billige als der andere.
00:20:59: Und der ist wirklich zum Auskochen.
00:21:00: Und wenn du den auskochst, da kannst du wirklich also...
00:21:04: Also wenn du dran denkst, würde ich mir über das Rezept sehr freuen.
00:21:06: Dann probiere ich immer das aus.
00:21:08: Und wenn das wirklich so gut ist, wenn er in die Suppe dann...
00:21:10: Jetzt gibt's den nicht.
00:21:12: Jetzt gibt's diesen Kürbis nicht.
00:21:13: Also das ist jetzt nicht die Saison für diesen Kürbis.
00:21:16: Also jetzt kann man sich das probieren.
00:21:17: Und
00:21:17: die zweite Geschichte, die mir einfällt, von wegen Zufälle, die wirklich absurd sind, wir haben einen Live-Podcast in St.
00:21:23: Pölten gemacht mit dem wundervollen Hannes Ringelstädter und ich habe die Geschichte erzählt, dass Peter Brugger von den Sportfreunden still einmal auf einem Hotdog eingeschlafen ist und sein Freund in der Früh gedacht hat, weil er einen Ketchup-Fleck auf der Stirn hatte, er sei erschossen worden.
00:21:36: Das wollte ich beim Live-Podcast erzählen und der Hannes sagt, ja, da war ich dabei.
00:21:39: Also ich war der Freund.
00:21:40: Natürlich, das war im Hotel Dresd, hat er gesagt.
00:21:43: Genau.
00:21:44: Das
00:21:44: war im Hotel Dresd, wir waren sauer.
00:21:46: Wir hoffen am Vorabend.
00:21:48: Weiß ich aber nicht mehr wo.
00:21:50: Kannst dich noch erinnern?
00:21:51: Nein, ich merke
00:21:51: nicht.
00:21:51: Ich glaube auch nicht.
00:21:52: Ja, wahrscheinlich ein Intiz dafür, dass sie wirklich zuhause waren.
00:21:57: Genau.
00:21:57: Ja gut, ich erzähl sie nicht weiter.
00:21:59: Die Geschichte ist ja nicht meine Geschichte.
00:22:00: Na ja, gute Geschichten kann man auch weiter erzählen.
00:22:03: Deswegen sind es ja gute Geschichten.
00:22:06: Ich plane zum Beispiel eine Nummer zu machen über... Gute Geschichten.
00:22:09: ...über die Geschichte der Bibel und von Jesus und so, weil die katholische Kirche einfach die beste Story aller Zeiten.
00:22:16: Das ist eine Geschichte, die sehr unwahrscheinlich ist, dass er sich überhaupt durchgesetzt hat.
00:22:20: Sie hat sich durchgesetzt und wie wir wissen, ist sie bis heute ein Blockbuster.
00:22:25: Ja, Modismus ist eine Wahnsinnsgeschichte, muss man dazu sagen.
00:22:29: Ja gut, ja gut, sehr schön, freue ich mich.
00:22:31: Und dann haben wir noch den Pferdinand und der Pferdinand schreibt, wenn ich sehr nah ans Mikrofon gehe, dann würde ich klingen wie Nicke... Lauder.
00:22:40: Und das fand ich deswegen interessant, weil schon mal jemand geschrieben hat, du würdest klingen wie Heinz Brüller.
00:22:45: Wirklich?
00:22:45: Ja.
00:22:45: Das heißt, wenn
00:22:46: wir
00:22:47: Stimmenimitatoren wären, könnten wir jetzt eine Folge.
00:22:50: Aber
00:22:51: Stimmennahme finde ich wahnsinnig schwer.
00:22:53: Ich auch.
00:22:54: Finde ich wirklich, ich bewundere das, wenn man das so kann, ja.
00:22:57: Aber Nikke Lauder, ich hab die Stimme von Nikke Lauder nicht so richtig im Kopf.
00:23:01: Ich hab ja nie Formel I geschaut.
00:23:03: Ich hab sogar ein bisschen mit meinem Großvater Formel I geschaut.
00:23:06: Aber
00:23:07: später war er ja auch immer so als Experte irgendwie.
00:23:10: Ja, ja, aber
00:23:10: selber sende ich.
00:23:11: Alex Christian kann den wahnsinnig gut.
00:23:13: Also, falls Sie Nikke Lauder hören wollen, dann müssen Sie nicht bei uns einschalten.
00:23:17: Ja, bei mir ist es ja wurscht, ob ein anderer das auch gut kann, weil ich weiß einfach schlichtweg nicht, wie Nikke Lauder klingt.
00:23:22: Das heißt, du könntest auch sagen, irgendetwas so klingt Nikke Lauder und ich denke mir, ah, so klingt das super.
00:23:27: Das würde für dich zutreffen, für alle anderen aber nicht.
00:23:29: Nein, für alle anderen nicht.
00:23:30: Weil die meisten
00:23:31: wissen, wie nicht Gelauder klingt.
00:23:32: Ja, weiß ich nicht.
00:23:33: Aber das habe ich einfach überhaupt nicht im Ohr wiederkriegen könnte.
00:23:36: Ja, interessant auf jeden Fall.
00:23:38: Verstehe, danke für den Land.
00:23:40: Ich hätte einen Brief, den wir als Thema auserkoren haben für heute.
00:23:44: Einen
00:23:44: Brief?
00:23:45: Ja.
00:23:46: Also ist auch ein E-Mail, aber es ist ein bisschen mehr als eine Reaktion, weil sie eine Forderung an uns hat.
00:23:51: Und auch da haben wir lange darüber diskutiert, ob wir das mit reinnehmen wollen, aber wir haben uns dann auch dafür entschieden.
00:23:56: Darf ich es dir vorlesen?
00:23:57: Bitte.
00:23:58: Gut.
00:23:59: Die Daniela, Dr.
00:24:00: Daniela M. Punkt, weil ich euer Statement zum Kunasek Muttertags Post so großartig empfunden habe und eure feministische Sicht auf viele Dinge sehr schätze.
00:24:10: Trete ich mit einer beruflichen Bitte an euch heran.
00:24:13: Ich bin frei beruflich für die Salzburger Nachrichten tätig und greife den Satz meines Facebook-Freundes Sandi L. Musiker und Regisseur auf, der nach dem letzten Filmizid kommentierte, ich schäme mich ein Mann zu sein.
00:24:27: Diesen Satz möchte ich weiteren Männern aus Showbiz Recht Politik Psychotherapie und Gewaltschutz zur Kommentierung weiterreichen.
00:24:35: Dürfte ich euch um Statements bitten?
00:24:37: Zum einen, könnt ihr diesen Satz nachfühlen, wenn ja, inwiefern?
00:24:41: Und was müsste eurer Meinung nach geschehen, damit wir das leidige Thema Partnerschaftsgewalt endlich in den Griff bekommen?
00:24:48: Daher
00:24:48: ist viele.
00:24:50: Könnt ihr mit diesem Satz was anfangen, wenn ich richtig erinnere, war Nummer eins, gell?
00:24:54: Könnte
00:24:55: diesen Satz nachfühlen, Städte?
00:24:56: Ah, nachfühlen.
00:24:58: Naja.
00:25:00: nachfühlen, das ist natürlich auch schon.
00:25:01: Ich persönlich, ich schäme mich nicht, ein Mann zu sein.
00:25:04: Und das kann man natürlich sagen.
00:25:07: Ich bin aber nicht ein Mann, der für mein Ziele begeht.
00:25:10: Und ich glaube, man kann das sagen, ich schäme mich, ein Mann zu sein.
00:25:14: Kann man, glaube ich, ganz gut sagen.
00:25:16: Ja, genau.
00:25:19: Genau, sagen kann man alles.
00:25:21: Aber wenn man, glaube ich, in einer gewissen Gruppe, in einer gewissen Blase, etwas erreichen möchte, dann glaube ich, kann man das sagen.
00:25:29: Aber ich glaube, man erreicht nichts bei den Männern, die Femizide begehen.
00:25:34: Weil ein bisschen geht es um das, glaube ich, weil die haben ja tatsächlich ein Problem.
00:25:39: Das haben wir auch als Gesellschaft.
00:25:41: Ich glaube, das ist ein Problem, dass so bosteroische Gesellschaften haben, dass es Männergruppen gibt, die das Gefühl haben, sie verlieren ihre angestanden Rechte, Mann zu sein.
00:25:55: die Dominanz der Frau gegenüber.
00:25:59: Und das kommt so ein bisschen aus heroischen Gesellschaften wahrscheinlich.
00:26:03: Und in postheroischen Gesellschaften wie uns befinden, was ich total vernünftig finde in einer postheroischen Gesellschaft zu leben, verlieren diese Leute ganz oft, diese Männer den Halt und haben den Eindruck, das geht so nicht.
00:26:16: Ich verliere die Kontrolle, das funktioniert nicht.
00:26:18: Und das schlägt ganz oft in Aggression um.
00:26:22: Kein bisschen eine Entschuldigung für irgendetwas.
00:26:25: Das ist nur ein Gefühl einer möglichen Begründung.
00:26:30: Und dagegen muss man viel eher vorgehen, glaube ich.
00:26:33: Und das erreicht man mit dem Satz, ich schäme mich an zu sein.
00:26:36: Ganz sicher nicht, glaube ich jetzt.
00:26:39: Als Hobbypsychologe.
00:26:41: Ja, also, das sind wir gefragt.
00:26:43: Ich finde es auch extrem heikli, weil muss jetzt dafür entschieden, da dazu was zu sagen.
00:26:47: Ich finde auch, ich kann mit dem Satz auch... Obwohl ich auch verstehe, wo er hin will, auch relativ wenig anfangen.
00:26:54: Ich würde versuchen daraus den Schluss zu ziehen, wo können wir ansetzen.
00:26:59: Und auch da ist es natürlich vom ersten während den Anfängen bis zum Femizid zum Glück meistens ein weiter Weg und sehr oft natürlich ein Weg, der soweit dann nicht gegangen wird.
00:27:09: Aber trotzdem würde ich sagen, was wir konkret machen können, ist die Augen offen zu halten und im kleinsten Anflug von Tendenzen, wo sich so eine pseudo-toxische Männlichkeit durchzusetzen versucht, einfach dem entgegenzugehen.
00:27:22: Also mir fällt zum Beispiel ein, dass ich in der Volksschule erlebt habe, dass ein Vater der Lehrer in den Anschlag verweigert.
00:27:30: Oder wenn ich auch sogenannte Hipster-Familien sehe mit Kindern, wo der Bub einfach lauter ist, sich mehr traut, man dem sozusagen auch mehr zutraut und das Mädchen von, obwohl sie vielleicht sogar die ältere Schwester ist, eigentlich sich dem kleinen Bruder gegenüber zurücknimmt und so und da schon stigmatisiert werden ganz früh.
00:27:50: Also ich finde, das sind konkrete Ansätze, wo wir einfach sehr, sehr genau hinschauen müssen und einschreiten in jeder Situation aufs Neue als Gesellschaft.
00:28:01: Das fällt mir dazu ein, damit diese grauenhaften Schrecklichkeiten nicht passieren oder weniger werden, zumindest einmal.
00:28:08: Das glaube ich auch, ja.
00:28:10: Mir fällt dazu ein, dass es Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, es war so, dass es eine Studie dazu gibt.
00:28:16: Die Mädchen bis zum achten Lebensjahr bauen selbstbewusstsein sehr stark auf und sind meistens bis zum achten Lebensjahr auch selbstbewusster als die Buben.
00:28:26: Und dann dreht sich das rabide um.
00:28:29: und nicht, weil die Mädchen irgendwie reflektierter sind und dann anfangen, über sich nachzudenken, sondern weil sie gesellschaftlich dann mehr eingeteilt werden in die Rolle sozusagen.
00:28:40: Du musst das nicht mehr so gut können.
00:28:42: Das ist nicht so wichtig bei technischen Fragen.
00:28:46: wird es ihnen gar nicht erst erklärt, sondern es wird gemacht und so weiter.
00:28:50: Also es wird ihnen vieles weggenommen sozusagen und den Buben versucht man dann, ja es ist ja ja schon so all, das kann nicht mehr mal erklären, wie ein Auto funktioniert und so weiter.
00:28:58: Also es wird dann alles so, naja der Mann, der muss das ja, der Bub, der wird das jetzt lernen, ah schau, der Bub, der darf schon im Traktor fahren und so.
00:29:04: Das macht man bei Mädchen alles schlichtweg nicht.
00:29:06: Es sagt niemand, dass ein Mädchen nicht besser Traktor fahren könnte als der Bub.
00:29:11: Das Mädchen ist vielleicht viel begabter dem Bauernhof zu übernehmen als der Bub.
00:29:15: vielleicht ganz gut an der Kasse.
00:29:17: Kann gut sein, umgekehrt.
00:29:21: Oder als Kinder.
00:29:22: Vielleicht.
00:29:22: Es kann alles sein.
00:29:23: Es kann auch sein, dass die Tochter einfach eine großartige Ärztin werden wird.
00:29:26: Und der Bub halt auch vielleicht einfach nur ein guter Angestellter irgendwo ist.
00:29:32: Das ist eben möglich.
00:29:33: Man muss das nicht so glorifizieren, dieses männliche Intererziehung, dieses glorifizierte.
00:29:39: Da sind wir wieder bei diesen heroischen und postheroischen Gesellschaften, wo man sich Wobei das nicht die exakt genaue Definition ist, aber ich finde schon, dass man da was findet und ein bisschen was ableiten kann.
00:29:52: Also deswegen unterstreiche ich das auch.
00:29:56: alle in der Verantwortung sind und nicht nur, also ja, klar kann man das sagen, ich steh mir mich als Mann, ich steh mir mich trotzdem nicht als Mann, weil ich der Meinung bin, ich muss als Mann ein Vorbild sein.
00:30:08: Und gerade auch für Männer, die das Gefühl haben, meine Sozialisierung und das Bild, das ich in meiner Jugend, also in meiner Sozialisierung erlernt habe, das stimmt nicht überein mit dieser Bierung der Frau.
00:30:28: Da wird mir mein angestammter Platz weggenommen und das habe ich doch so gesehen in meiner Kindheit, dass ich dieses Recht habe.
00:30:40: Und wenn wir da nicht daran arbeiten, dass das passiert, dann müssen wir manchmal, glaube ich, einfach ein bisschen strenger sein mit uns und mit unseren Nachbarn und mit unserer Gesellschaft allgemein, dass wir dann da auch rigoroser einschreiten und sagen, nein.
00:30:55: kommt nicht infrage.
00:30:57: Also wenn wir, das finde ich überhaupt ein bisschen, das ist ein bisschen ein Problem, dass ich mit uns Europäern in den letzten Monaten oder in den letzten Jahren ein bisschen habe.
00:31:07: Wir haben so viel Werte.
00:31:09: Wir haben wirklich, ich finde dieses Europa ist was Großartiges.
00:31:13: Das ist ja wirklich, hat sich nach dem Krieg, ich meine es waren Völker, oder Völker waren es nicht, aber es waren ja, wenn wir noch weiter zurückgehen, also was wir an Kriegen.
00:31:24: In Europa hatten, in den letzten hundert Jahren, oder in den letzten paar hundert Jahren, das ist gewaltig.
00:31:32: Denken an den dreißigjährigen Krieg und so weiter.
00:31:35: Das waren ständig Konflikte, dann wieder Schamützel da, Schamützel da.
00:31:40: Also ständig diese Konfrontation.
00:31:42: Und dann haben wir uns noch dem Zweiten Weltkrieg, haben sich befeindete.
00:31:47: Nationen die sich wirklich aufs härterste nach dem ersten Weltkrieg und dann nach dem zweiten Weltkrieg, die sich aufs härtersten bekriegt haben, haben sich zusammengefunden und gesagt, wir machen eine Wirtschaftsunion und preiben Handel miteinander.
00:32:01: Und aus dem heraus ist der Europäische Union geworden.
00:32:04: Eine Stärke, ein Platz, wo ein Kontinent oder ein Teil eines Kontinents zusammenwächst, gegenseitig zuhört, Sachen gemeinsam beschließt.
00:32:18: Und das ist ja eigentlich echt eine große Sache, oder?
00:32:22: Und jetzt, Entschuldige, jetzt muss ich auf den Punkt kommen.
00:32:24: Ich hätte ihn fast verloren, weil ich schon wieder so abgeschweift bin.
00:32:28: Und jetzt habe ich das Problem, jetzt haben wir diese Werte aufgebaut in Europa.
00:32:31: Und das sind tolle Werte, die wir haben.
00:32:33: Und wir sind der letzte Kontinent auf dieser Erde, die diese Werte wirklich noch hat, eine Mehrheit, glaube ich, der Bevölkerung diese Werte noch hat.
00:32:40: Und diese Werte sind wir aber gar nicht bereit, diese Werte auch tatsächlich umzusetzen und zu verteidigen.
00:32:47: Am Ende ist es den meisten dann doch wurscht, ob wir das dann radikal sagen, nein, wir sind der Meinung, hier darf jeder so leben wie er will, also solange niemanden stört, aber seiner sexuellen Orientierung.
00:33:01: zum Beispiel, wenn zwei Männer oder zwei Frauen heiraten wollen, dann dürfen sie hier heiraten.
00:33:06: Und er spricht nichts dagegen, weil das ist einfach ihre Entscheidung.
00:33:11: Und wenn wir wollen, dass Frauen, dass unsere Töchter, genau gleichen Rechte haben wie unsere Söhne.
00:33:18: Dann muss ich dafür auch einstehen und auch was tun dafür.
00:33:22: Und kann nicht einfach sagen, ja, das ist halt alles, das sind halt die und ja, das geht nicht, wir müssen einfach nur zu sagen, irgendwie, ja, die sind halt die Nazis an Schuld, das reicht nicht.
00:33:35: Das ist mir persönlich zu wenig.
00:33:37: Oder alle alle Autokraten und Diktatoren sind schon, das ist mir zu wenig.
00:33:41: Sondern wir müssen auch dafür was tun.
00:33:44: Wir müssen auch bereit sein, auf Dinge zu verzichten, finde ich.
00:33:48: Da müssen wir schon ein bisschen als Gesellschaft bei uns ein bisschen sagen.
00:33:51: Ein bisschen mehr Stärke und Selbstvertrauen, oder was sagt man denn da?
00:33:55: Ist das
00:33:56: eine echte Frage?
00:33:57: Eine echte
00:33:57: Frage, ja, Stärke und Selbstvertrauen finde ich ja echt ganz gut.
00:34:00: Also ich bin ja sowieso schon lange der Meinung, dass ich würde zum Beispiel wahnsinnig keine Bundesländer abschaffen.
00:34:08: Ich würde eigentlich streng genommen auch aus den Ländern Europas Regionen machen.
00:34:12: Also ich habe das eh nicht zu entscheiden, aber ich finde das als Vision ganz
00:34:15: gut.
00:34:15: Also sehr klar, dass ich das nicht zu entscheiden habe und darf es nochmal wünschen.
00:34:18: Und ich würde sofort meinen österreichischen Pass gegen einen Europäischen tauschen.
00:34:22: Ich wäre ein wahnsinnig stolz auf Europäer.
00:34:24: Also ich bin es auch so und ich finde das positive an dieser schrecklichen Weltlage ist, dass Diese alten Werte, du hast das jetzt gerade auch sehr schön skizziert.
00:34:36: nicht nur angezählt sind, sondern dass der Rest der Welt sich einen relativem Scheißdreck darum scheert.
00:34:40: und wir haben das aber hier und wir sind gar nicht so wenige und wir sind auch gar nicht so schwach.
00:34:44: Wir haben einfach nur wahnsinnig viel verpennt.
00:34:47: und jetzt gilt es ein bisschen.
00:34:48: und jetzt müssen wir als Europäer irgendwie zusammenfinden und wahrscheinlich muss man ein bisschen von dem Kleinteiligen weg und siebenundzwanzig starten wahrscheinlich zu einem Mehrheitsprinzip finden und nicht immer alle einstimmig dabei sein müssen, weil sonst funktioniert halt leider gar nichts.
00:35:06: Aber vielleicht hat Europa ja auch eine Chance und vielleicht hat damit auch der Feminismus eine Chance und vielleicht hat damit auch vieles andere, was uns wichtig erscheint und für das wir aber kämpfen müssen, weil sich das alles irgendwann jemand ausgedacht hat und das leider auch sehr schnell wieder in Frage gestellt werden kann.
00:35:23: Ich finde die Idee, Europäer zu sein und einen europäischen Pass zu haben, auch schön.
00:35:28: Also ich fühle mich ja trotzdem als Österreicher und als Wiener, wenn ich es noch kleinteiliger mache, fühle ich mich sogar als Leopold Städter, wo ich gefohlen bin.
00:35:35: Ja, das ist alles okay.
00:35:36: Das ist ja total okay, genau.
00:35:37: Aber trotzdem würde mir ein europäischer Reisepass völlig reichen, ja.
00:35:42: Und es würde auch was verbinden, das haben, wenn ich den gleichen in der Schlange beim Einreisen irgendwo in einem anderen Land stehe und es steht ein... Romäne oder ein Brite oder ein Spanier neben mir oder Spanierin völlig wurscht, die den gleichen passen, wie ich, nämlich europäisch.
00:36:02: Das finde ich, das hat schon was verbindendes.
00:36:06: Ich nehme euch nicht die Nationalmannschaften weg, um Gottes Willen, da würden alle weinen.
00:36:12: Ich könnte mit den Medaillenspiegel dann nicht mehr anschauen.
00:36:14: Mir ist es wurscht persönlich.
00:36:16: Mir ist es völlig
00:36:16: egal.
00:36:16: Ja, ich finde, das Wort funktioniert halt irgendwie mit Zugehörigkeit.
00:36:19: Genau, das ist ein Wettkampf und ist ja was anderes.
00:36:21: Da fällt mir
00:36:24: ein...
00:36:27: Viele hast du eigentlich schon vorher weggenommen, aber ich legte die Frage auf, also dass du dir selbst aufgelegt bist du für einen Boykott der FußballwM in Amerika zum Beispiel.
00:36:36: Also das bin ich glaube ich nicht, weil ich festgestellt habe, dass der Sport Ich glaube nicht, dass der Sport nicht politisch ist.
00:36:42: Ich glaube, der Sport ist extrem politisch.
00:36:43: Aber das wissen wir ja schon.
00:36:44: Also das zeigt sich ja nicht zuletzt an der grauenhaften Pressekonferenz, wo die UEFA Trump den Friedenspreis der UEFA gegen.
00:36:54: Also das kann man ja auch satirisch nicht mehr überhöhen.
00:36:58: Das kann man nicht mehr überhöhen.
00:36:59: Ganz klar sagen.
00:37:01: Die
00:37:03: Frage, ob der Sport politisch ist, ist eine andere Ereibet auf jeden Fall.
00:37:06: Und da gibt es keine zwei Meinungen.
00:37:08: politisch instrumentalisiert.
00:37:09: Definitiv.
00:37:11: Auch wenn das abgestritten wird von jedem Funktionär, das ist lächerlich.
00:37:16: Die Frage ist, wie wir als Fans oder als Sportbegeisterte damit umgehen sollen.
00:37:20: Ich habe
00:37:20: das Problem bei der Frage ist ein bisschen, ich bin ein bisschen ausgestiegen aus diesem großen Sportgeschehen.
00:37:26: Ich habe mir diese Frage noch nicht gestellt, was mir einfach wurscht ist, diese Fußball-WM.
00:37:31: Ich befürchte, was mir wahnsinnig leidtut für die österreichische Nationalmannschaft.
00:37:36: Wobei denen wir zuwurscht sind, ich befürchte, es wird mir völlig egal sein, wann diese Spiele sind und es interessiert mich einfach schlichtweg nicht.
00:37:44: Und genau aus dem Grund habe ich aufgegeben ein bisschen.
00:37:48: Früher war das völlig anders.
00:37:49: Aber... Ich habe genau aufgehört, das so wahnsinnig toll zu finden, weil ich mir gedacht habe, ich halte diese Sportfunktionäre nicht anders.
00:37:55: Ich halte dieses Geheuchel nicht mehr aus, dass man sich als Fan auch beschwert über ihren deinen retorten Club, der wahnsinnig viel Geld hat und selber der eigene Club ist schon längst an der Börse und oder ein anderer Club, der ein Club aus der Bevölkerung angeblich ist und direkt aus der Grube mehr oder weniger entstanden ist.
00:38:16: wird von einem Ölkonzern Gasprum finanziert.
00:38:20: Da war so viel Heuchelei in diesem Profisport, dass ich irgendwann einmal gesagt habe, okay gut, entweder nehme ich es ernsthaft, ich nehme es nicht ernsthaft, aber für mich beschlossen, okay, ich nehme diese Großveranstaltungen einfach alle auch nicht mehr ernst.
00:38:33: Alles legitim, tolle Spiele, alles toll, tolle Sportarten, gar keine Frage.
00:38:38: Aber ich bin nicht mehr dabei.
00:38:41: Es ist dem Sportwurst, ob ich dabei bin oder nicht.
00:38:43: Das ist ja auch kein Boykott, den ich mache, sondern mir ist einfach die Lust daran vergangen, ja.
00:38:49: Wenn das alles ein bisschen ehrlicher gefahren wäre, hätte ich, glaube ich, weniger Probleme.
00:38:54: Ich glaube, ich hätte weniger Probleme damit, wenn mich da funktionär sagt, mir ist das Wurst, was da politisch los ist.
00:38:58: Das ist mir wirklich scheißegal.
00:39:00: Die können Leute abschlachten.
00:39:01: Das ist mir wurscht, wie viele da sterben.
00:39:02: Das ist mir wirklich scheißegal.
00:39:03: Wenn das ehrlich kommuniziert wird, glaube ich, habe ich weniger Probleme, weil dann weiß ich, wo ich dran bin.
00:39:07: Also das ist es so ein bisschen, ja.
00:39:10: Wie siehst du das?
00:39:11: Ich
00:39:11: sehe das ähnlich.
00:39:14: Ich glaube, dass ich leider trotzdem schauen werde, weil ich nicht so konsequent bin oder weil es mich dann trotzdem zu sehr interessiert und weil ich dann einfach ein Bequemlichkeitstyp bin und diese Großveranstaltungen auch.
00:39:27: Also ich mag diese Zeit total leider.
00:39:29: Also ich finde es super, dass man sich, ich habe mich zum Beispiel mit unserem Steuerberater zum Österreich-Argentinien-Spiel jetzt schon verabredet.
00:39:37: Wir haben halt irgendwie gesagt, wir haben das einmal vor Jahren, haben unser Champions League-Finale angeschaut.
00:39:42: Und jetzt haben wir letztens ausgemacht, das schauen wir irgendwo immer einsam.
00:39:45: Und das finde ich jetzt ganz subjektiv, einfach wahnsinnig schön.
00:39:48: Da freue ich mich drauf.
00:39:49: Aber du hast natürlich mit allen was du sagst recht und ich kann dem nichts hinzufügen und möchte das auch in keiner Weise dadurch relativieren.
00:39:57: Aber ich fürchte halt, dass es so vieles gibt, was wir nicht mehr machen sollten, wenn wir so streng sind, dass es ganz schwierig wird überhaupt noch ein erfülltes Leben zu
00:40:07: führen.
00:40:08: Ich möchte mich da auch in keiner Weise irgendwo hochstellen, weil ich sage das ja, ich habe einfach die Lust verloren daran.
00:40:14: Das hat nichts mit Boykott zu tun, in keiner Sekunde.
00:40:17: Ich habe einfach die Lust daran verloren.
00:40:18: Im Gegenteil, ich frage mich, ich lasse mich das noch kurz sagen, ich finde das eher sogar, ich finde das als Europäer da.
00:40:25: da stört, ist mir das Wurstzoll nicht machen, was sie wollen.
00:40:27: Wo es mich aber stört und wo ich es merke an mir, was mich persönlich auch ärgert, weil ich es auch nicht kann, ist diese Abhängigkeit, die wir jetzt, weil mich das gerade die politische Lage in den USA finde ich tatsächlich so, dass ich sie wirklich erschütternd finde.
00:40:46: Und da ärgert mich viel mehr daran, dass wir eine solche Abhängigkeit bei Filmen im gesamten Tech-Digitalen und Tech-Bereich haben.
00:40:56: Ich meine, ich habe ja ohne Ende amerikanische Geräte.
00:41:00: Ich schaue mir Streamer an, ich schaue mir... Tausendmal lieber eine HBO-Serie an, als irgendeine Deutschsprachige Serie.
00:41:07: Auch wenn ich selbst mitgespielt habe, schau' ich mir halt zwanzigtausendmal lieber die HBO-Serie an.
00:41:12: Also auch nicht jede natürlich.
00:41:13: Aber das ärgert mich viel, viel mehr, als ob da jetzt eine Sportveranstaltung in so einem Land ist oder nicht.
00:41:23: Das ärgert mich wirklich viel mehr, weil wir als Europa es nicht geschafft haben in den letzten Jahrzehnten inzwischen uns auch einen Social-Media-Portal aufzubauen und selbst in wie genügend Satelliten nach oben zu schicken, um da in der Telekommunikation selbstständig zu sein.
00:41:40: Weil wir das alles als Europa, als Österreicher können wir es eh nicht schaffen.
00:41:44: Als Europa können wir das aber schaffen.
00:41:47: Und das ist viel mehr, was mich viel, viel mehr ärgert.
00:41:50: Wir haben das alles abgegeben.
00:41:52: Wir haben Monopolisten im digitalen Bereich hier in Europa und lassen uns das gefallen.
00:41:58: Monopolisten, die nicht mal Steuern zahlen.
00:42:00: Also da frage ich mich schon, warum haben wir das?
00:42:04: Wir haben Werte.
00:42:05: Ich will ja nicht einmal die Werte den Amerikanern aufdrücken.
00:42:08: Die sollen ihre Werte haben.
00:42:09: Das habe ich gelernt inzwischen.
00:42:11: Das ist in anderen Regionen der Erde einfach so eine Grundhaltung, einfach eine völlig andere ist.
00:42:18: Das ist so.
00:42:19: Wir Menschen sind so, okay, damit kann ich leben.
00:42:21: Aber für mein Europa hier möchte ich Das, was wir durchgegangen sind die letzten paar hundert Jahre, was wir an Philosophen hatten, was wir an Entwicklung hatten, das möchte ich auch behalten für mein Europa.
00:42:36: und wir entwickeln uns weiter und das will ich auch behalten und das finde ich.
00:42:41: deswegen finde es wirklich unerträglich, dass wir als Europäer dann nicht die Kutzbeer haben zu sagen, hey was darf, wir sind erstens mehr mehr Einwohner als USA, wir sind mehr Einwohner als Russland, nicht mehr als China, das ist klar.
00:42:57: Aber wir sind schon stark, wir sind unfassbar finanzkräftig, immer noch, auch wenn es Wirtschaftskrisen gibt, sind wir immer noch sehr finanzkräftig, der Einzelnen im Vergleich zu anderen Kontinenten.
00:43:09: Und das finde ich viel, viel schlimmer und das macht mir eigentlich viel mehr Angst.
00:43:13: Das
00:43:14: ist total schön, du hast völlig recht mit allem, was du sagst.
00:43:16: Ich finde das super.
00:43:18: Das nur ganz kurz zu diesem... Angstthema dazu.
00:43:23: Aber ich wünsche selbstverständlich der österreichischen Nationalmannschaft alles Gute.
00:43:28: Ich
00:43:28: bin überzeugt, dass sie einen tollen Job machen, weil sie ein wirklich tolles Spieler sind.
00:43:32: Sie sind wirklich eine tolle Generation, muss man einfach sagen.
00:43:34: Ganz tolle Generation.
00:43:35: Das ist bitter.
00:43:37: Es würde natürlich was bringen, wenn wir alle, also das Einzige, was der UEFA oder der FIFA oder wem auch immer diesen riesigen korrupten Verbänden wirklich wehtun würde, ist, wenn wir polkotieren würden.
00:43:48: Wenn es keiner anschaut, dann haben die ein Problem.
00:43:50: Ich glaube, wir wären da viel wirkungsmächtiger als jetzt sich in die internationale Politik einzumischen, weil da
00:43:56: werden wir relativ marktwert.
00:43:59: Und wenn jetzt einfach alle sagen, ich schau mir das nicht mehr an, das würde was bewirken.
00:44:03: Aber egal.
00:44:06: Gut, wir sind bereits in der...
00:44:11: Ja, ich finde es ganz toll heute.
00:44:13: Es ist nämlich ein Welttag.
00:44:14: Der Welttag, da Luftpolsterfolie.
00:44:17: Ja, das ist wichtig.
00:44:19: Ja, ich habe als Kind schon Luftpolsterfolie gelebt.
00:44:22: Nur wegen diesem Knacks.
00:44:23: Ja,
00:44:24: weil man natürlich sich da... Ich
00:44:25: kenn auch niemanden, der das nicht mag, oder?
00:44:27: Ja,
00:44:28: das stimmt.
00:44:28: Es hat auch immer was Tröstliches, wenn man was zu tun hat und weil das Geräusch so vertraut ist.
00:44:34: Aber es gibt auch verschiedene Größen von Luftpolsterfolien.
00:44:37: Also in diesen... Wie nennt man denn diese Knoppen?
00:44:42: Gibt's ja auch ganz große, wenn man die knallt, das ist richtig toll.
00:44:48: Und dann gibt's auch Doppelte, wo das drinnen ist und drüber noch mal so eine, noch mal eine Folie drüber ist, ich weiß nicht für was man das verwendet.
00:44:55: Ist das der einzige Welttag oder gibt's noch eine?
00:44:57: Nein,
00:44:57: es gibt noch andere.
00:44:58: Ich liebe nur Luftpolster, Folien.
00:45:01: Tag des blinden Hundes, also nicht des blinden Hundes.
00:45:07: Und ein internationaler Puzzletag.
00:45:08: Ich bin nicht so der Puzzler, wobei eigentlich beruhigt es ein bisschen.
00:45:12: Wenn ich fest darüber nachdenke, unterhält es mich schon.
00:45:16: Also ich habe in der Familie viele Puzzler, wie du das nennst.
00:45:19: Ich weiß nicht, Puzzle, würde ich sagen.
00:45:21: Puzzler würde ich auch, weiß ich nicht.
00:45:23: Also Menschen, die sich damit beschäftigen.
00:45:26: Ich finde wirklich... Es gibt kein traurigeres Bild.
00:45:29: Also, da kann man sich einfach ein... Also, ich finde das Schlimmste ist, wenn man einen Puzzle dann auch noch aufhängt.
00:45:34: Ja, stimmt,
00:45:34: das erinnere ich mir aus meiner Kindheit.
00:45:36: Hängt ja doch einfach ein Foto auf.
00:45:37: Also,
00:45:38: ich möchte
00:45:39: wirklich niemanden irgendwas und beruhigend verstehe ich irgendwie, aber... Nein, also, ich kann es nicht nachvollziehen, warum man etwas, was eh schon zusammengebaut war, wieder zerstört, um es dann wieder zusammenzusetzen.
00:45:51: Also,
00:45:52: ich habe
00:45:52: das nie verstanden.
00:45:53: Restaurierung.
00:45:54: beruht auf dem Prinzip.
00:45:56: Das war auch was kaputt, leider ist zerstört worden, jetzt restauriere ich es wieder.
00:46:00: Aber die haben sich nicht freiwillig zerstört.
00:46:02: Eben, das ist ja noch alles anderes.
00:46:04: Es gibt diesen bösen Witz von Nine Eleven Basel, also Twin Towers.
00:46:10: Das ist das Basel, das man am schnellsten zusammen baut.
00:46:12: Man nimmt es aus der Parkung und haut es am Boden, fertig.
00:46:17: Ja, ja, ja,
00:46:25: ja, ja, ja, ja, ja, ja,
00:46:29: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:46:35: Ich kann mich ja gut erinnern, das war, Paul Asthe war, das war Rennrodl, Weltmeister, der hat damals den Olympischen Schneid gesprochen.
00:46:42: Ich kann mich wirklich noch lebhaft daran erinnern.
00:46:45: Aber
00:46:45: ernst gemeinte Frage, welche Sportarten im Winter haben dich interessiert?
00:46:49: Ich fand Skeleton ganz toll.
00:46:51: Das fand ich irgendwie, dass man sich... So eine Popbahn, Kopf über, auf so einen kleinen Schlitten runter schmeißt, der mir gesagt, das möchte ich auch machen.
00:47:00: Ja, das passt so.
00:47:01: Das möchte ich auch machen.
00:47:02: Das fand ich, wurde aber, also Rodel fand ich nicht so interessant, wie Skeletons gelten.
00:47:07: Und auch Popfern fand ich nicht so interessant wie Skeleton.
00:47:11: Popfern habe ich ja dann mal erlebt, ich habe einen Film gedreht.
00:47:14: Stimmt.
00:47:14: Schwere Jungs, schwere Jungs, schwere Jungs, da geht es um die ... Zweiundfünfzig-Olympiade, Winter-Olympiade in Oslo, Zweiundfünfzig.
00:47:23: Und die Deutschen dürfen das erste Mal wieder dabei sein.
00:47:27: Und nach dem Krieg das erste Mal wieder dabei sein.
00:47:30: Und der Vierer-Proben.
00:47:33: Deutschland gewinnt olympisches gold
00:47:35: und das
00:47:36: ist eine wahre geschichte.
00:47:37: das aus zwei bobs hat sich das zusammen gebaut sozusagen weil sie drauf gekommen sind dass es wenn sie schwere also drauf gekommen.
00:47:44: ja die waren so leicht die zwei bobs und dann haben sie sich zusammen getan und haben die schwersten jungs deswegen schwere jungen die schwersten jungs auf jeder position sind in den bob gekommen und der hat dann tatsächlich olympisches gold gemacht.
00:47:56: ja
00:47:57: Nicky Offzeug war dabei, weiß ich noch.
00:47:59: Nicky Offzeug war dabei.
00:48:00: Viel
00:48:01: zu groß in echt für einen Pop-Fahrer.
00:48:02: Nein, überhaupt nicht.
00:48:03: Ich bin ja in einem Pop-Ton tatsächlich immer gesessen.
00:48:06: So
00:48:06: kann man einen so einzig sein als Pop-Fahrer?
00:48:08: Ja,
00:48:08: ich glaube das man schon.
00:48:09: Es ist schon sehr eng heute.
00:48:10: Damals waren die anders.
00:48:12: Die waren offen auf der Seite, diese Schlitten.
00:48:14: Also eigentlich muss man sich eher vorstellen wie so ein Schlitten, der vorne nur so einen kleinen Schutz hatte.
00:48:20: Und Metall und das saß halt zu viert hintereinander auf so einem offenen Schlitten.
00:48:25: Und bist einfach in einer jungen Geschwindigkeit die Eisbahn runtergefahren.
00:48:31: Seidste wirklich gefahren noch?
00:48:33: Wir
00:48:33: sind Teile immer gefahren.
00:48:34: dann, ja, ja.
00:48:36: Auch mit diesen nachgebauten Schlitten und so.
00:48:37: Aber ich saß auch in einem richtigen Pop, in einem richtigen Viererpop.
00:48:41: Wir haben auch einen Training bei der Pop-Anschubbahn.
00:48:43: Es gibt richtig so eine Trainings.
00:48:45: Das ist dann wirklich nur, dann lernst du nur das anschieben.
00:48:47: Und das geht da, also stehen die ganzen Pops und dann wird nur trainiert, Anschub, Anschub, Anschub, ja.
00:48:53: Und das geht ja technisch, geht es ja hauptsächlich um den, der lenkt.
00:48:56: Das ist ja das Entscheidende, wie fährst du diese Bar?
00:48:59: Sitz
00:48:59: der vorne oder hinten?
00:49:00: Der sitzt ganz vorne.
00:49:02: Hinten sitzt der Bremser.
00:49:03: Ich hab den Bremser gespielt übrigens, ja.
00:49:05: Sebastian Betzl, den Lenker.
00:49:07: Ja, Sebastian Betzl, den Lenker.
00:49:09: Und wer
00:49:09: war dann der vierte?
00:49:11: Jetzt haben wir vier sind.
00:49:13: Zwei haben wir.
00:49:13: Zwei haben wir.
00:49:14: Dich?
00:49:14: Nikky?
00:49:15: Nein.
00:49:15: Nein, wir haben zwei.
00:49:16: Niki saß im Siegerbopp nicht drinnen.
00:49:18: Es waren ja zwei Bobs, deswegen gab es ja acht.
00:49:20: Also acht so?
00:49:21: Ja, das gab ja acht.
00:49:24: Aber die zwei in der Mitte und auch der Letzte, das sind Hauptseries Sprinter, die müssen einfach Sprinter sein.
00:49:31: Die müssen also einfach schnell laufen können.
00:49:34: Also für den Anfang?
00:49:34: Für
00:49:35: den Anfang,
00:49:35: weil
00:49:35: um das geht's.
00:49:36: In den Positionen geht's eigentlich nur darum, dass du ihre schnell Anschub, also Anschub, den Schub gibst und dann hineinspringen.
00:49:45: Und das hineinspringen aus einem richtigen Führerpop.
00:49:49: Das schaut toll
00:49:50: aus.
00:49:50: Ja, und das ist so eng, das kannst du dir nicht vorstellen.
00:49:53: Das ist wirklich ganz eng und du musst ihn ein.
00:49:55: Und du musst sofort in deine Position kommen und ganz ruhig sitzen.
00:49:59: Die zwei in der Mitte und der hinteren, der kriegt noch am ersten was mit, weil der hinten ist.
00:50:03: Aber eigentlich sieht nur der vorne.
00:50:06: Sie sind ja oft sehr schmerzhaft, wenn man sie irgendwo anhaut oder
00:50:09: so.
00:50:09: Die müssen ganz eng aneinander ruhig sitzen.
00:50:12: und diese, weil jede Bewegung natürlich wieder unter Umständen wieder Gewicht an das hingeben würde.
00:50:17: Und es entscheidet sich schnell anschieben, schnell rein, schnell in die Position hinein und nicht mehr verändern.
00:50:23: Das geben wir Ihnen weiter.
00:50:25: Ja, und ab und wohl schnell.
00:50:26: Ich verrate jetzt hier zum allerersten Mal die ersten vorprämieren Termine für unser Stück Liebe.
00:50:33: Es rückt nämlich gewaltig näher und ich darf hier einmal für unsere Hörres, die bis hierher durchgehalten haben.
00:50:39: Das ist ja wieder einmal gewaltig.
00:50:40: Fünfter September geht es los.
00:50:42: Cabaret, Niedermeyer.
00:50:44: Dann haben wir achtzehnter und neunzehnter September ebenfalls im Niedermeyer.
00:50:49: Dann spielen wir in der Hofbühne Tegernbach.
00:50:52: am siebten Oktober, sechzehntel und siebzehntel Oktober in der Kulisse.
00:51:00: Dann geht es nach Innsbruck, Treibhaus, von vierten bis siebenten November.
00:51:07: Dann sind wir am zehnten November in Salzburg und in München.
00:51:10: Genau, zwanzigsten bis fünfundzwanzigste November in München und dann elfter und zwölfter Dezember nochmal in der Kulisse.
00:51:18: Menge eigentlich vorbereitet.
00:51:19: Sie können ab sofort, wenn Sie direkt dort hinschreiben, das ist noch nicht offiziell im Verkauf, wenn Sie an die Häuser direkt schreiben können, Sie Karten reservieren.
00:51:26: Das Stück wird diesmal wirklich ganz viel mit den Leuten wahrscheinlich entstehen, weil wir sehr viel ausprobieren, werden verschiedenste Zugänge haben und freuen uns sehr, wenn da ganz viele schlaue Menschen kommen, die uns nachher ganz viele Tipps geben, was gut ist und was nicht gut ist.
00:51:42: Oh je, das ist eine Ansage.
00:51:44: Gut.
00:51:45: Nein, ich
00:51:45: stelle mich raus.
00:51:46: Du kannst, du musst nicht.
00:51:47: Ich verstehe mich.
00:51:48: Aber ich finde es wichtig, weil wir haben ja auch bei diesem Stück gemerkt, die Leute entscheiden, wohin es geht ganz oft.
00:51:54: So ist es.
00:51:54: Und wir sind heute in Taufkirchen und spielen jetzt gleich die Vorstellung.
00:51:58: Hundert Fünfund.
00:51:59: Achtzig.
00:52:00: So ist es.
00:52:01: Bleiben Sie gesund und ab jetzt bist nur noch du dran.
00:52:04: Ja, bleiben Sie gesund.
00:52:05: Das war wieder ein langer Weg mit Ihnen gemeinsam.
00:52:09: Wir freuen uns auf Sie.
00:52:11: Bleiben Sie uns gewogen.
00:52:12: Bleiben Sie zuversichtlich, stehen Sie im Kennen.
00:52:15: Schneehaufen.
00:52:17: Good morning, stranger.
00:52:21: Good morning, son.
00:52:24: Good morning, stranger.