Ein Podcast
00:00:00: Lieber Simon, ich habe ein Interview gelesen mit einem Paar die beide Therapeuten sind in New York und sie hat einen wahnsinnig schönen traurigen Satz gesagt.
00:00:11: Man ist immer nur so glücklich wie sein unglücklichstes Kind.
00:00:16: Es ist wieder soweit liebe Menschen hier sind ihre Gastgeber Simon
00:00:20: Schwarz.
00:00:21: man radiert immer mehr weg und haut immer mehr Weg und plötzlich bleibt etwas übrig.
00:00:24: Und Manuel Rubal?
00:00:26: Ich weiß es nicht was da dahinter steckt aber irgendwas IST da dahinten.
00:00:32: Herzlich willkommen, Manuel Robei.
00:00:35: Die Stimme die
00:00:35: Sie vernommen haben ist die von Simon Breck.
00:00:37: schön dass wir hier sind.
00:00:38: Schön das sie uns immer noch treu sind, schön dass sie uns auch immer noch zuhören.
00:00:42: So ist es schön dass Sie auch weiterhin dazukommen.
00:00:45: Sie wissen eh drücken Sie den Button abonnieren das hilft uns sehr.
00:00:50: dürfte
00:00:50: ich den Satz nochmal hören?
00:00:53: man ist immer nur so glücklich wie sein unglückliches Kind.
00:00:59: Ist damit gemeint das Kind?
00:01:01: In einem Selbst- oder das reale Kind?
00:01:03: Das reale kind.
00:01:04: Sie sprachen von ihren dann, glaube ich drei Kinder und...
00:01:06: Ah okay verstehe.
00:01:07: Und ich glaub' dass eine Kind hat den Partner verloren und dann so also ganz real kein inneres Kind, kein symbolisches Kind
00:01:15: sondern durch den Tod oder verloren durch Tumor
00:01:19: glaube ich oder so zwei im Zeitmagazin ein Interview und ich fand den Satz da ist mir irgendwie eingefahren.
00:01:25: Im Großen habe ich dann trotzdem den Eindruck wenn ich mir das anhöre geht's dem beiden gut?
00:01:31: Ja, die haben das irgendwie auch hingekriegt.
00:01:34: Also es ging auch darum... Die Grundfrage war eigentlich wie lange man es schafft über Jahrzehnte in einer Ehe glücklich aktiv befreundet supportiv zu bleiben?
00:01:46: Das fand ich ganz interessant.
00:01:48: So was sind Sie da gekommen?
00:01:50: zu einem Schluss?
00:01:51: Ich kann das leider nicht mehr so gut... Was das die Konklusio war.
00:01:54: also ich habe es mit großen Interessen gelesen aber in erster Linie ist mir dieser Satz hängen geblieben
00:02:00: Ja, weil bei diesem Satz ich finde es schon spannend.
00:02:01: Deswegen wollte ich auch unbedingt wissen also was ist damit genau gemeint?
00:02:06: Aber wenn's real um das Kind geht denke ich mir ja da haben sie ja offensichtlich viel richtig gemacht in ihrer Beziehung und in ihrem Leben als auch unabhängig von von Beziehungen.
00:02:19: Ich glaube dass sich mit dem Satz auch deswegen gemerkt hat, weil ich finde passt doch irgendwie zu dir.
00:02:24: Ich kann mal irgendwie vorstellen du würdest das auch so sagen.
00:02:26: Also wenn eines deiner Kinder unglücklich dass dein Glückslevel auch nach unten ziehen.
00:02:32: Das sehe ich auch so, genau!
00:02:33: Aber warum sage ich dann das?
00:02:36: Dann haben Sie offensichtlich vieles richtig gemacht, weil es Ihnen offensiv gut geht und nicht nur als Bar gut geht sondern auch als Menschen individuell.
00:02:45: Weil ich zum Beispiel... Ja ganz oft in der Situation bin, dass es mir schlechter geht als mein traurigsten Kind gerade.
00:02:52: Naja das wäre ja so zu sagen, wär dir wahrscheinlich trotzdem lieber also wenn's einem kindschlechter ging als dir?
00:02:56: Das auf jeden Fall!
00:02:57: Das nimmst
00:02:57: du sozusagen heldenhafter auf dich und das stelle
00:02:59: ich dir... Na ja heldenhaft weiß ich jetzt
00:03:00: nicht.
00:03:00: Heldenhaft nicht aber dann nimmste
00:03:01: sie auch auf dich.
00:03:02: Falsche Begrifflichkeit aber... Aber warum geht's dir denn nicht gut?
00:03:05: was ist denn los?
00:03:06: Nein
00:03:06: nein überhaupt nicht.
00:03:07: Kommt
00:03:08: du willst ein Gespräch führen?
00:03:09: Ich frag dich ganz direkt, warum gehts dir nicht gut Simon?
00:03:12: Was ist los?
00:03:12: Naja.. Mir geht's ja schon lange nicht gut.
00:03:16: Es ging dir seitdem ich dich kenne nie richtig
00:03:19: gut.
00:03:19: Ist interessant, gell?
00:03:20: Also
00:03:21: es ist lustig weil er beim letzten Film der Mann von der Base hat gesagt ja wir trauen jetzt gerade keine damit dran mit euch dass das schwarz ist dabei und das wird wieder auch gar nicht!
00:03:32: Das ist der Satz den ich immer vom filmen schaffe.
00:03:34: wenn du hörst wenn da Simon kommt wird's lustig.
00:03:37: alle haben einen spaß und ich weiß es auch selbst wenn ich mit dir zwei Minuten vorher telefoniere und du deine ganzen Welt Ekel bei mir am Telefon los geworden bist.
00:03:48: Weiß ich, dass du sofort wieder dein freundliches Gesicht und rausgehst aus deinem Trailer und wieder alle bespaßt.
00:03:54: Ich hab mich letztens dabei erwischt wie ich ein Gespräch geführt habe über Kriege.
00:04:01: Das klingt schon sehr optimistisch.
00:04:03: Natürlich!
00:04:06: Weil ich mich so viel damit beschäftige im Rahmen dieser vielen Kriege die da sind um uns herum, um uns und in uns und mich die Geschichte der Kriege irgendwie so ein bisschen gefesselt hat.
00:04:20: Und habe mich dabei ertappt, wie ich wirklich ganz pessimistisch widerliche Dinge wiederliche, pessimistische also Sachen, die man eigentlich auch nicht schön finde.
00:04:30: Also einfach Fakten, die ich gelesen hab, die so die Wissenschaft ja herausgefunden hat und so mit einer wahnsinnigen Freulichkeit meinem Gegenüber erzählt habe Und zwar mit fast einem Optimismus, wo ich mir gedacht habe ist interessant dass sich in all diesen Wahnsinn dann offensichtlich eine Freude dabei entwickeln kann.
00:04:55: Aber das hat jetzt nichts mit der Anfangsfrage natürlich eigentlich zu tun bis es ein Abschweifen ist wenn nur eingefallen wird.
00:05:02: Nein aber ich finde diese
00:05:03: Doppel-Gleisigkeit, dass du eigentlich am Set sehr aktiv zu Leuten freundlich bist und aufmerksam.
00:05:11: Und ja auch nicht nur unterhaltest, sondern auch dieses... Es hat sich vielleicht ein bisschen verhindert aber ich kann mich erinnern, ein Produzent hat mir mal erzählt, also er hat Tränen gelacht ...nächtelang, weil er irgendwie dann mit auf dem Supermarkt Park Produz gedreht hat.
00:05:26: Und es hat damit geendet, dass er in Einkaufswagen-Wetterinnen veranstaltet hat.
00:05:31: Das
00:05:31: ist ja sehr lange her!
00:05:32: Ja, aber
00:05:32: das sind so Sachen die glaube ich die Leute... ...die vielen Menschen mit dir verbinden.
00:05:36: und so habe ich dich auch.
00:05:37: Du warst einfach wahnsinnig... Aktiv als ich dich am Set carrying lerne.
00:05:43: Sehr laut, also nicht laut wie man jetzt oft anderen Kollegen unterstellt im Sinne von...
00:05:47: Das ist ja auch eine laute Schauspieler gibt es hier.
00:05:51: Aber
00:05:51: anders!
00:05:52: Ich glaube trotzdem darauf will ich vielleicht ein bisschen hinaus.
00:05:56: Diese Schausspielerkrankheit ist vielleicht zu hart aber irgendwas hat das schon damit zu tun dass man glaubt man ist nicht spannend genug oder ich weiß es nicht was da dahinter steckt aber irgendwas IST da dahinten
00:06:08: Es ist ja kein Geheimnis mehr.
00:06:10: Ich befinde mich in einer Therapie, in einer sehr anstrengenden Therapie die sehr intensiv und auch gar nicht lustig ist.
00:06:19: Ich freue mich immer sehr darauf aber sie ist nicht sehr lustig und sie löst sehr viel auf und hat jetzt wieder meinen nächsten Psychiatertermin usw.
00:06:28: Also egal, ich will da nicht zu sehr ins Detail gehen jetzt.
00:06:31: Wie du möchtest!
00:06:32: Nein das ist schon sehr privat.
00:06:34: Du hast ja noch nichts Inhaltliches
00:06:36: gesagt?
00:06:36: Ja genau.
00:06:38: Genau, aber trotzdem schon sehr, sehr privat.
00:06:39: Auf jeden Fall arbeite ich das auch ein bisschen auf und es ist interessant weil ... Ich komme so oder in dem Fall muss ich fast sagen wir?
00:06:49: Oder ich weiß nicht ob man da sagt wir.
00:06:52: Du und deine Therapeutin oder
00:06:53: dein Therapeut?
00:06:53: Ja genau, ja TherapeutIn.
00:06:56: Ich weiß nicht, ob man davon ... Ich weiß das einfach nicht, das ist auch egal.
00:06:58: also dass er auf jeden Fall mit Wir gemeint wird.
00:07:00: Dass es schon viel so ist, dass dieses Lustigsein und Unterhalten sehr stark mit Demütigung bei mir zu tun hat.
00:07:09: Und zwar mit einem ... Ich wurde ja, das kann man schon so sagen, ich wurde in meiner Schulzeit oder in meiner Kindheit, also wahrscheinlich offensichtlich schon früher begonnen und im späteren Thema auch hatte ich sehr viel mit demütigungen zu tun gegen mich her nicht weil ich irgendwie gemobbt wurde oder so sondern weil ich halt eine Neurodivergenz habe die etwas komplexer ist offensichtlich und auch noch was anderes hatte, was komplizierter ist.
00:07:43: Und das unter Umständen auch mit reingespielt hat.
00:07:48: Ich gelernt habe, dass ich glaube einfach ein Muster offensichtlich gelernt hab, dass sich durch Unterhaltung sozusagen bisschen davon ablenken kann und der Aufschlag nicht ganz so hart ist.
00:08:04: Das heißt, es ist ein bisschen Schutzmechanismus.
00:08:06: Der wirklich sehr professionalisiert ist von mir, der aber nichts mit mir zu tun hat in Wirklichkeit.
00:08:13: Weil du diese Diskrepanz angesprochen hast.
00:08:17: Das hat eigentlich wenig mit mir zutun, sondern das ist sein gelerntes Muster und das habe ich wahrscheinlich sehr professionellisiert.
00:08:26: Aber der Humor ist nicht das was Ich Bin.
00:08:30: würde ich jetzt mal so vereinfacht
00:08:33: Ja, aber wenn ich kurz einhaken darf, da bist du in einer großen Reihe von Chromikern.
00:08:40: Das ist ja auch ein ganz viel zitiertes abgetroschenes Klischee, das der Comedyant oft ganz traurig
00:08:48: ist.
00:08:49: Aber
00:08:49: ich habe sehr viele Künstlerbiografien gelesen und es zieht sich durch!
00:08:55: Da bist du eine wirklich sehr tolle Gesellschaft.
00:08:57: Charlie Chaplin zum Beispiel kann ich mir erinnern hat kompensieren müssen weil seine Mutter so Errutig-Dänzerin war oder so, irgendwas im Variety.
00:09:06: Wer depressiv, Alkoholikerin und immer wenn sie auf der Bühne zusammengebrochen ist weil sie nicht mehr konnte oder betrunken war hat er als kleiner Bub schon sozusagen versucht das zu kompensieren und hat um sein Leben gespielt damit seine Mutter ein bisschen geschützt ist.
00:09:20: also nur ein Beispiel es sind Maxi Böhm weil wir ihn oft zitieren schwer depressiv.
00:09:26: du kannst fast überall hinschauen und insofern bist du dann glaube ich doch wieder genau richtig dort, weil der Humor halt... für mich gelte ich weiter.
00:09:35: Es ist das einzige Ventil um die in dieses Alter ins hohe Alter hinein irgendwie vorstellbar hineinzurutschen ohne dass es nur ein Desaster is'.
00:09:45: Die Frage was macht man damit?
00:09:46: Die Frage
00:09:47: ist ob man sozusagen so durchziehen muss Auch in der sogenannten Freizeit passiert.
00:09:52: Das könntest du dir auch darauf beschränken, dass das vor die Kamera zerrst oder auf die Bühne.
00:09:57: Das ist dann nicht in jeder Minute sein zu sein.
00:09:59: Ich
00:09:59: glaube ich habe das Problem dabei, dass es als Muster irgendwann so hasst.
00:10:04: Aber gut!
00:10:06: Sieht ja wie geht er noch lange weiter?
00:10:08: Ja, das weiß man nicht.
00:10:09: Gibt's einen Horizont?
00:10:11: Nein Gibt's nicht?
00:10:13: Nein, gibt es momentan nicht.
00:10:14: Also das heißt sie stellt auch nicht in Aussicht was sie glaubt wie lange das dauern wird.
00:10:17: Nein, nein das ist nicht, da hab ich gar nicht darüber gesprochen.
00:10:22: Das ist doch eher der... also ja, aber das ist jetzt zu privat, ich hatte noch ein Gespräch mit meinem Psychiater Aber das lassen wir jetzt mal aus.
00:10:32: Ja gut!
00:10:32: Das kann man ja in einigen Jahren nochmal Aufgreifen.
00:10:36: Ja,
00:10:36: natürlich jederzeit.
00:10:37: Bleiben Sie dran!
00:10:38: Bleiben
00:10:39: sie dran!
00:10:41: Geben Sie nicht auf und sehen Sie zuversichtlich in die Zukunft.
00:10:47: Kann man das überhaupt sagen?
00:10:48: Zuversichtlich in der
00:10:49: Zukunft.
00:10:49: Das kann man schon
00:10:50: sagen.
00:10:51: Keine Doppelung.
00:10:52: Nein, weil zuversichtliche Worte klingen nur ähnlich.
00:10:57: Genau.
00:10:57: Nicht alles was ähnlich klingt
00:10:59: ist für dich schon Minnenfeld
00:11:03: Nicht alles.
00:11:07: Wir waren gestern in einem Pensionistenheim oder sowas
00:11:12: kann man genau formuliert, weil das ist kein klassisches alten pensionistenheim, wie man sich das vorstellt.
00:11:17: Es ist ein Wohnhaus?
00:11:21: Ein Abatement-Haus
00:11:22: mit vielen Abatenen
00:11:24: und lange bis zum Schluss...
00:11:28: Genau wo die Menschen, da haben sie uns auch durch die Bank, sozusagen eigentlich sehr selbstreflexiv und auch selbstironisch.
00:11:35: Alle haben gleich am Anfang gesagt das ist die letzte Station?
00:11:38: So ist es ja!
00:11:39: Sie sind auch glaube ich die jüngsten waren achtzig
00:11:42: im Schnitt.
00:11:42: Das war früher anders.
00:11:44: Genauso
00:11:45: die wir getroffen
00:11:46: haben.
00:11:46: Ja genau.
00:11:47: Die Jüngste ist
00:11:47: achtzig und da hat sich auch so durchgezogen dass da zumindest eine gewisse Eroniefähigkeit des Einzige ist woran sie sich festhalten wobei die erste gleich zwar ganz rührend finde auf ganz lustig dahergekommen ist und so herumgeschätzt hat.
00:12:01: Und dann habe ich sie, habe irgendwann versucht zusammenzufassen.
00:12:05: Das sind ja ... Sie machen oder du weißt nicht, wie das geklagt hat?
00:12:08: Sie machen das eh gut!
00:12:09: Sie sind ja zufrieden und glücklich.
00:12:11: Dann hat sich so zu meinen angefangen und dann sagt er, es ist schon oft auch
00:12:14: ganz anders.
00:12:15: Ja, dann kam so aus.
00:12:16: Ja ja, das ist richtig.
00:12:18: Aber ich fand die Einrichtung ganz toll.
00:12:21: Ich finde, das muss man auch mal irgendwie sagen, dass wieder diese tolle Stadt Wien ist.
00:12:28: Das muss man schon sagen.
00:12:29: Dieses Heim funktioniert ja anders als... ich glaube, dass es das in Deutschland nicht gibt.
00:12:34: Ich weiß es nicht, vielleicht gibt's das aber im Wien ist es so ab Pflegestufe eins und das glaube ich ab einem gewissen Alter relativ schnell erreicht.
00:12:43: also wenn man nicht pflegestufe eines hat kann man auch gut alleine zu Hause wohnen?
00:12:46: Ja
00:12:46: genau!
00:12:46: Es ist glaube ich eine sehr gute Benchmark, das braucht man halt und dann kann man diesen...
00:12:53: Genau, dann ist es in Anspruch.
00:12:55: ist es so, dass egal wie groß die Rente oder die Pension ist kann man in so einer Wohnung wohnen.
00:13:01: Das ist auch alles mehr oder weniger gleich.
00:13:03: da gibt's keine Unterschiede und das wird nach Prozent gerechnet und es geht einfach achtzig Prozent deiner Rente- oder Pension geht für dieses Heim drauf, zwanzig Prozent bleiben dir und da isst alles drinnen Essen und bis zum Schluss sogar... Es gibt eine Pflegestation.
00:13:22: du wirst bis zum schluss gepflegt also wirklich Von dort gehst du nicht mehr hin.
00:13:28: Da ist alles Inklusive!
00:13:30: Und das Tolle ist, dass es insofern niederschwellig ist, weil es... ...achtzig Prozent deiner Pensionen und das ist aber egal wie hoch die Pension
00:13:37: ist.
00:13:37: Eben genau.
00:13:37: Das wird das einzigartige an Wien.
00:13:39: So ist
00:13:39: es.
00:13:40: Bei aller Korrosion
00:13:41: und bei all dem Feeds den das auch mit sich bringt.
00:13:44: Aber Wien ist eine geile Stadt.
00:13:46: Das ist in der Größenordnung weltweit der einzige Stadt wo es keine Ghettoes gibt.
00:13:50: Es gibt Gemeindebauten in allen Bezirken, auch im ersten Bezirk Auch wenn da oft viele dann die tollsten Wohnungen wahrscheinlich unter der Hand, aber egal vom System her ist das noch immer... Das ist ganz
00:14:00: toll.
00:14:01: Es gibt wirklich neunundzwanzig dieser Häuser in Wien.
00:14:04: Häuser zum Leben?
00:14:05: Wir können uns ja auch
00:14:06: alles sagen oder?
00:14:06: Genau.
00:14:07: Was
00:14:07: sagen wir nicht den welchen wir waren?
00:14:09: Genau und ich finde es wirklich toll.
00:14:13: Tolle Begegnungen!
00:14:14: Und ich find's einfach wieder ein Überbleibsel dieser Stadt Wien, sozialdemokratisches in dem Fall.
00:14:23: Was ich wirklich sagen muss war, dass wir das noch erhalten und uns das leisten können.
00:14:31: Das ist ja so etwas wo man sagt es lohnt sich dafür zu kämpfen.
00:14:37: So geht Gesellschaft!
00:14:39: Eine der Interviewpartnerinnen ganz wundervoll hat uns zuerst erzählt Ich habe das nämlich mit meiner Tochter dann am Abend sogar gelesen die Geschichte.
00:14:48: Sie hat gesagt, sie war einer der wenigen, die keine Kinder hatte und alle anderen haben von den Kindern gesprochen.
00:14:53: auch interessant Also auch sozusagen das einzige was wichtig ist, sind die Kinder.
00:14:58: Und um sie kommen und auch viele ...
00:14:59: Der Scholz auf die Kinder?
00:15:01: Ja, der Scholz aus den Kindern.
00:15:02: Viele Kinder von denen
00:15:03: auch schon in Pension natürlich.
00:15:04: Ja genau, stimmt.
00:15:06: Ja logisch.
00:15:08: Auf jeden Fall hat sie jetzt keine Kinder gehabt, sie hat Karriere gemacht und hat Maseratis und Porsches am zweiten Bildungsweg, hätte ich jetzt fast gesagt, also gebraucht irgendwie verkauft.
00:15:20: Gebrauchte Luxusautos und später gebrauchten und dann später Luxusboot und so was.
00:15:24: Also war in diesem...
00:15:26: Sehr elegante Frau,
00:15:28: sehr
00:15:28: lustig!
00:15:29: Und dann hat sie gesagt, sie hat uns erzählt, sie rennt bei mir natürlich auf eine Tür ein, passt zu unserer neuen Kategorie dass sie im Alter begonnen hat Gedichte zu schreiben und Kurzgeschichten und hat uns auch jeden eine Ausgedruckt mitgebracht.
00:15:45: mit dir Hat der Drucker nicht mehr funktioniert?
00:15:48: Es
00:15:48: fehlt eine gesamte Mittelteil bei meiner Ausgabe.
00:15:50: Ja, aber wo ich jetzt dir trotzdem rieche...
00:15:52: Ja, schluss ich!
00:15:53: Ich habe einfach den Anfang an das Ende.
00:15:54: Eine Mittelteil hab' ich nicht.
00:15:55: Keine Ahnung, muss ich mir selber schreiben.
00:15:57: Genau.
00:15:57: und dann hat es erzählt, dass sie eine Geschichte bei einem Wettbewerb eingereicht hat.
00:16:02: Und denn da ist sie ganz nach vorn gekommen.
00:16:04: Unter die
00:16:05: ersten fünf.
00:16:05: Also die besten
00:16:06: fünf.
00:16:07: Ich sage Ihnen, da hat sich's ja auch gespürt.
00:16:10: Da war was los am Mordsbachhöhe.
00:16:13: Dann habe ich mich interessiert für die Geschichte.
00:16:15: Ich habe die gekriegt, die ganz ausgedruckt ist.
00:16:18: und da hat sie gesagt, ich war nicht sie, Sie werden weinen!
00:16:22: Und ich hab's mit meiner Tochter gelesen... Wenn ich das kurz zusammenfasse, hat sie darüber die Perspektive gewechselt.
00:16:31: Sie musste offensichtlich ihren Hund bevor sie in dieses Heim gekommen ist einschläfern lassen weil sie dem nicht mitnehmen kann.
00:16:38: Das wusste ich und darf keine Tiere mitnehmen.
00:16:40: Genau.
00:16:41: Und sie nimmt die Perspective des Hundes ein der versucht zu verstehen warum Frau, wir verstehen uns doch so gut und warum gibt es sie mich jetzt weg?
00:16:50: Und das ist wirklich herzterreste.
00:16:52: Das ist ja wirklich herztes Traurige.
00:16:53: Ich muss
00:16:54: sie warnen!
00:16:54: Sie werden weinen... Nein,
00:16:56: das ist aber wirklich sehr traurig.
00:16:59: Ach Gott.
00:17:00: Genau.
00:17:01: Trauriger Momente.
00:17:02: Trauerige
00:17:03: Momente auch sehr schön weil es ... und das ist vielleicht eine kleine Brücke die ich dir hier jetzt liefere, weil wir sozusagen auch über ein Programm reden wollten und da ist ja eine ganz gute Überleitung.
00:17:11: Aber lass uns das trotzdem ganz kurz noch eins sagen Weil es war nicht auch spannend, weil du da ja ein kleiner Verweigerer bist.
00:17:18: Ganz viele haben von den Reisen die sie gemacht haben gesprochen.
00:17:22: auf die Frage was ihnen so eine Erinnerung und was so übrig bleibt dass die schönen Reisen diese gemacht haben.
00:17:28: Von dich schon auch spannend?
00:17:30: Ja das stimmt!
00:17:32: Weil es eben schon etwas ist was glaube ich verbindet nicht nur mit der Familie sondern auch mit Freunden und mit seinem Partner-Bartnerinnen wie auch immer.
00:17:41: also das ist glaube ich schon.
00:17:43: Also das hat mich auch zum Nachdenken gebracht.
00:17:46: Ich bin eh schon fast
00:17:48: so weit
00:17:49: euch allen recht zu geben.
00:17:50: Wir haben
00:17:52: ja
00:17:52: auch zu Weihnachten, wir gemeinsam und fast gemeinsam eine Fernreise gemacht habe ich auch in meinem Herzen und den schönen Erinnerungen macht nochmal was ganz anderes wenn man sich auf einem anderen Kontinent begegnet.
00:18:01: da ist schon etwas dran.
00:18:03: Absolut!
00:18:03: Und ich wünsche mir immer Fahrten ins Blaue wo ich also in der endlich mich in die Historie begeben darf.
00:18:13: Simon, es wird alles passieren.
00:18:16: Wir werden sehen was passiert!
00:18:17: Wir können Ihnen jetzt sagen, was passiert ist und was passieren wird.
00:18:22: Können wir Ihnen ganz genau sagen?
00:18:24: Schreiben Sie mit!
00:18:25: Jetzt kommen die Aktien-News der nächsten zweieinhalb Jahre auf... Was müssen sie
00:18:31: setzen?!
00:18:31: Es
00:18:34: wird ein neues Programm geben.
00:18:36: Auf
00:18:36: das können Sie setzen?
00:18:37: Das können sie setzen, es heißt Liebe!
00:18:41: Wir arbeiten lange daran und dieser Podcast wurde gegründet aus einem Grund ursprünglich weil ich mir gedacht habe komm lass uns das aufnehmen.
00:18:52: ob wir's veröffentlichen oder nicht ist eigentlich gar nicht so wichtig.
00:18:56: aber wenn unser erstes Programm das Restaurant, was übrigens nicht mehr oft gespielt wird.
00:19:01: Also dann müssen sie sich ein bisschen beeilen, wenn Sie es noch sehen wollen.
00:19:04: Das ist ein Geschäftsmann geworden, herrlich!
00:19:07: Ja, die Termine haben wir in den Show-Noten zu sagen, nicht mehr.
00:19:10: Es ist die Folgenbeschreibung.
00:19:11: aber schauen Sie auch auf unsere neu gegründete Homepage schwarz und drüber.com oder besuchen Sie unseren neuen YouTube Channel.
00:19:19: Auch da gibt es brandaktuell ganz neue Videos und auch dafür hören Sie uns natürlich ein bisschen helfen,
00:19:27: So,
00:19:27: ich schläge euch wieder
00:19:28: ein.
00:19:31: Ja war sehr gegründet worden weil ich gedacht habe ok gut dann wenn das alles krachen geht und das nicht funktioniert und scheitern ist ja auch in Ordnung soll man ja auch im Leben es gar nicht schlecht Dann bleibt wenigstens das übrig und wir können uns anhören.
00:19:46: Mittlerweile ist es so.
00:19:47: du bist hier für klare ehrliche Worte und so dass wir gerade jetzt erlebt haben fand ich ganz schön knallharter kalkulierer.
00:19:57: Ich meine, das im besten Sinn.
00:19:58: Du bist noch immer so großzügig wie früher.
00:20:00: Wir haben gerade darüber gesprochen.
00:20:01: wir planen die Tour und hatten eine ganz wunderschöne Vorstellung vor zwei Jahren in Vorarlberg.
00:20:08: Sagt
00:20:09: jetzt
00:20:09: nicht wo?
00:20:10: In einem Kino.
00:20:11: Und
00:20:12: jetzt
00:20:13: gab es zweite Nimmöglichkeiten ob wir sozusagen auf dem Weg in Voralberg in den kleinen Kinohalt machen oder doch nach Deutschland rüberfahren.
00:20:23: Sehen wir uns auch näher und fahren mal nach Dreckschlau.
00:20:30: Ja,
00:20:30: aber es
00:20:31: ist noch weitergegangen.
00:20:32: Wir waren in dieser Region noch nie.
00:20:34: Und das hat ein sehr großes Einzugsgebiet diese Region und neue Märkte, neue Märkte...
00:20:41: Das sind wir wieder bei den Aktien.
00:20:42: Ja, habe ich von dir gelernt?
00:20:44: Dieses strategische Denkengeograf fies nie meine Stärke.
00:20:47: aber dass du mir gesagt hast allein Bayern hat zwölf Millionen einwohnen und wenn man dann an den Ruhrport oder ganz andere deutsche Gebiete denkt das ist ja ihre.
00:20:54: Ruhrbord hat glaube ich dreißig Millionen in Engel.
00:20:57: Aber gut!
00:20:57: Das ist eine andere Frage.
00:20:59: alle die uns in Deutschland zuhören werden das besser beantworten können.
00:21:02: kommen wir zurück.
00:21:03: jetzt sehen wir im neuen Programm.
00:21:05: es kommt dieses neue Programm raus liebe wird es heißen und wir haben finde ich in den letzten Wochen sehr entscheidende Schritte gemacht und das war ein... Wirklich ein Kampf, weil die Leute wollen ja oft wissen.
00:21:18: Wie ist das?
00:21:19: Streitet man sich da?
00:21:20: Ist man da unglücklich oder unzufrieden?
00:21:22: Ist alles harmonisch?
00:21:23: Nein es ist natürlich nicht immer alles harmonische und streiten ist vielleicht ein bisschen zu viel.
00:21:29: aber man verzweifelt natürlich.
00:21:31: Man verzweift auch wenig einzeln und unabhängig voneinander und man hilft sich dann gegenseitig manchmal nicht, wenn man auch nicht kann Weil wenn beide verzweifelt sind und beide nicht weiter wissen, jeder hat anderen Umgang mit so was.
00:21:49: Aber für sie draußen, wenn sie es wissen wollen ja das ist ein hartes Stück finde ich Weg oder?
00:21:57: Das kann man schon sagen.
00:21:59: Sag ich das falsch?
00:22:00: also eine ganz andere Meinung bitte sprichfrei.
00:22:04: Aber irgendwann kommt der Punkt wo man etwas knackt und wo man plötzlich... Ich glaube sehr stark Aus diesem Ausschließen, das wollen wir alles nicht.
00:22:17: Das wollen wir nicht.
00:22:20: Auch dieses Scheiße.
00:22:22: Lass uns das versuchen.
00:22:23: Scheiße!
00:22:24: Und irgendwann hat man so viel ausgeschlossen, dass er mit dem Warum will man das nicht?
00:22:29: Nein, es ist doch dieses Scheiß.
00:22:31: Deswegen.
00:22:33: Man radiert immer mehr weg Und haut immer mehr weg und plötzlich bleibt was übrig.
00:22:37: Und dann denk ich, okay, zack!
00:22:39: Und diesen Punkt haben wir geknackt.
00:22:41: Ich finde es auch in einem kreativen Prozess immer extrem hart... ...und das ist aber so ein bisschen ein Erwachsen werden ums ganz pathetisch zu sagen innerhalb eines Projekts weil die tausend Millionen Möglichkeiten diese ergibt.
00:22:54: mit dem leeren Blatt und durch das Wegstreichen beginnt man halt auch Dinge loszuwerden die man irgendwie auch lieb gewonnen hat von denen man sich etwas erhofft hat von den man sich was versprochen hat.
00:23:04: Das ist aber notwendig, weil sonst kommt man nirgendwas hin.
00:23:07: Und das war wahnsinnig hart und schmerzhaft!
00:23:10: Und durch dieses Wegstreichen wie du es genannt hast sind wir jetzt sozusagen auf einen Kern gestoßen...
00:23:14: Ja.
00:23:14: ...und wir wissen glaube ich ganz genau, und das ist aber auch das Allerwichtigste Wir zwei wissen jetzt was wir da erzählen werden.
00:23:21: Da ist noch
00:23:22: ganz vieles offen, total vieles.
00:23:25: Sehr sehr viel Arbeit
00:23:26: und man weiß auch nicht ob das funktioniert da.
00:23:28: Genau aber wir wissen was wir erzählen wollen.
00:23:30: also wir wissen warum dieses Stück lieber heißen soll ohne erklären zu wollen warum was lieber ist und dass die Aspekte der Liebe sind.
00:23:36: es war uns relativ klar, dass es eigentlich so wenig interessiert um das so durchzudecklinieren und das muss jetzt überhaupt nicht mehr genannt werden.
00:23:44: aber wir zwei wissen warum das Stück so heißt ich glaube
00:23:47: auch erzählt offensichtlich ist.
00:23:49: Warum dieses Stück so?
00:23:50: Ich glaube
00:23:50: auch, aber wir müssen es nicht mehr erklären auf der Bühne sondern... Das
00:23:53: ist richtig ja!
00:23:54: Aber weil du sagst man wirft so weg und wirft zu weg das haben wir aber zum Beispiel vorgestern war das vorgestanden diese Szene gibt's schon lange das ist und ich halte auch immer noch daran fest aber wir haben sie noch nicht geknackt.
00:24:06: ja ich finde es vom ich find sie thematisch so wahnsinnig wichtig.
00:24:15: Ich finde, wir sind dahin gekommen.
00:24:17: Wir haben gesagt, was kann man alles lieben?
00:24:19: Und dann sind wir draufgekommen.
00:24:22: Gesellschaft!
00:24:23: Man kann Gesellschaft lieben... Was ist Gesellschaft?
00:24:25: Liebe zur Gesellschaft und wir haben uns darauf geeinigt.
00:24:29: die Liebe zu Gesellschaft ist Demokratie.
00:24:32: Demokratie wo dem Volk eine Stimme gegeben wird.
00:24:39: Jeder einzelne darf plötzlich eine Stimme haben, sich erheben und auf seine Meinung sagen.
00:24:46: ist ein Kampf und insofern passt zu dieser Szene, weil wir sie noch nicht geknackt haben.
00:24:51: Wir wissen, wir wollen das ja!
00:24:53: Wir haben einen Grund gerüst aber jetzt ist es... Die erste Fassung war fast, finde ich, ein bisschen lustiger, aber halt nicht richtig, ja?
00:25:03: Tupanal Jetzt find' ich, haben wir einen Grundgerüst, haben gerade festgestellt okay, es ist aber sehr pädagogisch, lärmeisterhaft
00:25:13: oder?
00:25:13: Ja, ganz voll!
00:25:14: Das will man auch nicht.
00:25:17: Also es gibt so Sachen, da hängt man wahnsinnig lang dran und in der Regel sitzt man drei Stunden dann dran.
00:25:26: Und dann rauchen uns auch die Köpfe muss man ehrlicherweise sagen.
00:25:30: Weil man hat ja sowieso noch eine Nacharbeit
00:25:33: nachschwitzen.
00:25:35: Es geht relativ lang.
00:25:36: Das
00:25:36: ist ein bisschen wie beim Joggen.
00:25:37: Wenn
00:25:38: man sich
00:25:39: hinsetzt oder bei jedem Sport So nachschwitzt.
00:25:42: Dann hat man eigentlich vielleicht sogar schon sich komplett abgetrocknet oder so, und dann kommt noch einmal ein Nachschwitzn.
00:25:48: Und das ist auch bei jedem Kredit.
00:25:50: Selbst wenn wir nach drei Stunden, ich sag so jetzt gönne ich mir was mitgegessen?
00:25:54: Oder man trennt sich und du holst deinen Kind oder warst auch immer... Man schwitzt dann so nahe an.
00:25:59: Es ist sogar
00:25:59: mehr als dieses NachschWitzen!
00:26:01: Aber es ist total richtig weil Du sagst NachSchWitzn aber das NachSchwitzn ist nur das Äußerliche, was nach dem Schocken passiert.
00:26:08: Der Körper selber der Muskel, der verbrennt ja noch
00:26:11: Er verbringt noch weiter,
00:26:12: richtig.
00:26:13: Oder so eine Krafttraining.
00:26:14: Du hast ja dann oft nach sechzehn Stunden wo der Körper noch arbeitet und das ist vollkommen richtig wie du sagst es ist eine geistige ein geistiger Kraftsport könnte man sagen oder?
00:26:28: Genau!
00:26:29: Das ist ein Geistiger-Kraftsport und deswegen bist du intensiv im Training vielleicht drei Stunden und dann schwitzt du danach, dann arbeitet der Körper und arbeite daran.
00:26:41: Und ich bin auch echt fertig nach den Dreschen.
00:26:44: Ich bin wirklich durch, und ich bin mittlerweile froh, dass es mir das auch erlaubt.
00:26:48: Ich lege mich dann entweder hin oder wenn ich die Kraft habe gehe ich ein bisschen bumpen.
00:26:51: Also auf jeden Fall versuche irgendwas zu machen was nix mit geistiger Arbeit zu tun hat weil sehr eh trotzdem die Gedanken kommen ja trotzdem.
00:26:59: Ja!
00:26:59: Ich geh' die Straße kehren.
00:27:00: Ich hab mich jetzt angemeldet und kehre die Straße bei
00:27:04: dir Zuhause oder?
00:27:06: Graffiti ist so, ich entferne also.
00:27:07: Okay
00:27:07: cool.
00:27:11: War nur ein Vorschlag.
00:27:14: Ich finde es geht weiter, ich freue mich auch auf diese Einspieler oder Vorprämierern im Verkauf heißt Vorprämiere?
00:27:25: Tryout heißt auf Englisch und Vorprärie auf Deutsch.
00:27:29: Manche Veranstalter nennen so andere anders.
00:27:32: Sie werden sich zurechtfinden, lieber Menschen.
00:27:34: Es gibt
00:27:35: aber gar nicht mehr so allzu viele Karten, sag ich auch.
00:27:37: Aber
00:27:38: wirklich?
00:27:39: Ja!
00:27:40: Also das freu' ich mich sehr auf das, weil ich sehr gespannt bin was wir da herausfinden und erfahren ist.
00:27:50: Das wird eine Reise und wenn sie kommen kann ich ihnen jetzt schon sagen... Sie werden das Stück, wenn sie bereit sind sich das dann noch einmal im fertigen Zustand ansehen.
00:28:01: Ich glaube, wenn Sie ein Jahr später versuchen oder wenn Sie dann achtundzwanzig Versuchen Karten zu kaufen... Wenn so ist wie beim Restaurant?
00:28:10: Dann ist es einfach ein anderes Stück!
00:28:12: Oder?
00:28:13: Definitiv!
00:28:13: Ich kann mir nicht vorstellen dass wir soweit sind, dass sie das so verstanden haben, das Stück dann.
00:28:20: Ich hoffe,
00:28:20: dass wir ein bisschen schneller sind als beim Restaurant.
00:28:24: Ja, das
00:28:24: hoffe ich auch.
00:28:24: Restaurant
00:28:25: hat sich
00:28:26: nach der Premiere noch Monateckspiel
00:28:29: braucht.
00:28:30: Man merkt es auch an den Reaktionen, an den Kommentaren und so was.
00:28:33: Ich glaube beim Restaurants wirklich siebzig-achtzig Vollständen gebraucht.
00:28:36: Ich hoffe das man diesmal mit den Einspielern durchsieht, dass wir dann zur Premiere ungefähr wissen... Das ist das jetzt immer
00:28:43: weiterentwickeln.
00:28:45: Wir haben heute drei neue Termine für Februar, wir sind mit der Tirol fixiert.
00:28:52: Wir spielen sehr zeitlang insofern wenn sie eine lange Zeit haben.
00:28:55: Hoffentlich auch.
00:28:59: Ich würde gerne sagen ich spür mir die S-Xen und dann machen wir es besser auf und dann gehen wir im Pensionen.
00:29:05: Du meinst so wie Josef?
00:29:06: Ja was machst du jetzt!
00:29:09: Nein, der große Josef Adler hat mehr Programme gemacht als wir.
00:29:13: Ja ja!
00:29:13: Du machst das schon länger.
00:29:14: Das ist eine Pension
00:29:16: oder was?
00:29:16: Nein weil du sagst ich hoffe wir spielen es zehn Jahre.
00:29:19: Zum Beispiel so wie Josef.
00:29:21: Eben ja, das meinte
00:29:23: ich.
00:29:23: Das
00:29:25: war toll.
00:29:26: Das Spielen
00:29:26: ist auch anstrengend und rumfahren aber nicht vergleichbar mit dem Schreibprozess.
00:29:32: Das ist mir einfach so anstrengend.
00:29:34: Finde ich auch, ja wobei diese intensiven Touren sind schon anstregend.
00:29:40: Ja du sagst aber
00:29:41: anders anstregen.
00:29:43: Wobei es jetzt noch mal anstregnend war weil wir immer den ganzen Tag arbeiten und anspielen.
00:29:50: Es ist auch nochmal was anderes wenn man dann sagt okay gut das müssen wir kein neues Programm schreiben.
00:29:54: Also wenn der Druck weg ist, ist es auch noch mal angenehm.
00:29:57: Wenn
00:29:57: man einfach nur noch spielen muss
00:29:59: zum Beispiel?
00:29:59: Ja ja genau.
00:30:00: Also kannst du nach Podcast oder was anderes machen... also war so immer.
00:30:04: aber wie gesagt musst nicht auf das so ... Der Druck ist dann weg und ist glaube ich schon angenehmer.
00:30:11: So!
00:30:13: Schön war dass wir sind eh schon wieder fast durch.
00:30:15: Ich hätte noch zwei Rubriken mit heute.
00:30:18: Achso?
00:30:19: Oder
00:30:19: eigentlich sogar drei.
00:30:21: Magst du noch ein paar Rubricken machen?
00:30:23: Oder was hast du noch vor?
00:30:24: Das ist Gücksrad.
00:30:25: Wollen wir
00:30:26: mal das
00:30:26: Gücksrat?
00:30:27: Haben wir schon lange nicht mehr gemacht!
00:30:32: Stopp!
00:30:36: Ich habe die letzten Tage jeden Tag Spargel gekocht.
00:30:39: Ja, die Spargelzeit fangt an.
00:30:40: Ich liebe
00:30:41: Spargeln!
00:30:41: Wir sind heute aus dem Zug ausgestiegen und haben über Spargel gesprochen.
00:30:43: Das haben wir gedacht... Stimmt ja!
00:30:45: Lass uns über Sparglereien!
00:30:46: Hast du ein Spargle-Rezept?
00:30:48: Wie bereitet es dir Spargeld
00:30:49: zu?
00:30:50: Also ich habe am liebsten wirklich Sparguel mit Olivenöl und Zitrone tatsächlich.
00:30:56: Vielleicht noch Kartoffeln dazu.
00:30:58: Aha, zum Weißenspargel
00:31:00: dann auch eher.
00:31:00: Zum Weißenspargel.
00:31:01: bin beim Weißespargel.
00:31:02: Ich mag grüne Spargele.
00:31:03: Auch grüne ist mir eigentlich irgendwie gebraten.
00:31:08: auch gut Das muss ich sagen, ja.
00:31:11: Auch im Gemüse drinnen in Asien hat man oft grüne Spargelgei.
00:31:16: Ich liebe Grünen!
00:31:17: Aber ich komme mit beiden gut zurecht, weiß und grün... Simon Schwarz
00:31:23: kann mit allen Spargeln!
00:31:25: Ja das ist wirklich, wie kann man mit allen Menschen spargeln wenn sie wollen?
00:31:28: Naja
00:31:28: ich habe ein Rezept, das hab' ich mir von meinem Freund und Dennis-Bartner Lukas Zinner gelabgeschaut, der ist ein Insta-Koch Und da sind wir mal ausprobiert, weil ich Spargel immer gerne gegessen habe und mir das nie zu vorbereiten hab getraut.
00:31:41: Ich weiß nicht wo.
00:31:42: Grünen Spargeln.
00:31:43: Das kann ich Ihnen jetzt verraten.
00:31:44: Es ist wirklich das Rezept schlecht hin für mich.
00:31:47: Man nimmt je nach Dicke den Spargel ca.
00:31:51: sechs bis acht Minuten also sieben Meistens in Öl- und grobem Salz anbraten gescheit.
00:31:57: dann bereitet man parallel eine Marinade aus Zitroneöl Honig Chili Salz Pfeffer zu Ein paar Nüsse, die man anrösten kann extra.
00:32:10: Welche Nüssen?
00:32:11: Ich
00:32:11: nehme die, die ich gerade da hab, was wurscht.
00:32:13: Beker-Nüsse zum Beispiel oder so.
00:32:14: aber es ist vollkommen egal.
00:32:17: Gecrunched und frische Kräuter.
00:32:20: Spargel raus nach sieben Minuten alles drüber schaut märderisch aus vielleicht auf einem großen Teller angerichtet Bombe.
00:32:27: Sollte sagen ein Service-Podcast hier.
00:32:29: wir werden jetzt auch sozusagen in die Koordinare
00:32:32: Sieb und
00:32:32: Schwarze bald einen Food Magazin heraus geben.
00:32:36: Da gibt es dann auch frische Rezepte und Gartendipps für sie.
00:32:39: Fressen
00:32:39: für die Zukunft!
00:32:41: Hier
00:32:45: gestern auch Spargel gegessen, kam in einem Lokal ganz in einer Nähe.
00:32:51: Café.
00:32:52: Caché.
00:32:53: Französisch?
00:32:54: Ja
00:32:54: sehr gutes Lokal.
00:32:55: Emerlig ist das.
00:32:56: Das war mal ein Café, gell?
00:32:57: Das war das Café Z von meiner bekannten Christa.
00:33:00: Die hat das dann leider irgendwie verkauft weil ich da auch sehr gern war Und davor kann, ich bin schon so lange in der Gegend davor was eine klassische Wienerkonditorei von einem Familienbetrieb.
00:33:11: Ein Familienbetrieb.
00:33:12: Und jetzt
00:33:12: ist es fast fein deinig?
00:33:15: Fast
00:33:15: fein deiner.
00:33:16: Genau.
00:33:16: Gut!
00:33:17: Ja und ich habe ein vegetarisches Fünfgängenmenü gehabt.
00:33:21: Stark.
00:33:22: Und hab einmal das haben alle bekommen zu einem vegetarisches Gericht oder einmal.
00:33:27: Und dann haben die anderen gefreut, warum hat er zwei... ...und dann hat die Kellner gesagt weil er Vegetarier isst.
00:33:32: Achso.
00:33:33: Ist ihr doch sein
00:33:33: können?!
00:33:34: Weil er berühmt ist.
00:33:35: Das habe ich auch nicht gesagt, weil er Vegetarier ist.
00:33:38: und dann habe ich gesagt siehst du?
00:33:39: Habe ich einmal einen Vorteil davon.
00:33:43: Ja,
00:33:43: aber wobei?
00:33:44: Berühmts hat mich ein bisschen gefreut, weil es so ein bittl die Gegentehse zum Rudi Birkenberger Erfolg im ganzen weltweiten Raum ist.
00:33:51: eine der Damen gestern im Altenheim hat mir gefragt Ich hab sie gesehen letztens wieder im Fernsehen und dann hat sich vergessen was.
00:33:59: Und der ist sein Freund vernehmen Der Nette, ja.
00:34:09: Ich bin ein
00:34:10: Freund von Ihnen?
00:34:12: Sehr schön!
00:34:14: Heldinnen der letzten Tage.
00:34:17: Weißt du ob dir das schon untergekommen ist?
00:34:20: Das ist ein Typ der auf rechte Demos geht in Deutschland.
00:34:23: Markant nennt sich.
00:34:24: Hast du den... Du hast mir nicht mehr was gehört?
00:34:26: Nein!
00:34:26: Der Typ muss ich bitte.
00:34:27: eine große Empfehlung.
00:34:28: er war jetzt auch im Hotel Matze zu Gast.
00:34:31: Ja Der Typ bis Anfang zwanzig ist zwei Meter neun groß Und ist in Deutschland mittlerweile erwiesenermaßen die größte Gefahr für den rechten Nachwuchs.
00:34:40: Weil er geht auf rechte Demos und spricht mit den Leuten, und er sagt – das fand ich so spannend!
00:34:46: Er macht seine Videos für Rechtsradikale, weil er will dass sie sich selbst entlarven und dem das zeigen, dass er täglich postt... Also Generation Instagram natürlich.
00:34:58: Er hat Social Media übergreifen und hat, glaube ich, eineinhalb Millionen Follower mittlerweile.
00:35:03: Aber er kriegt täglich Post von Jungen die sagen sie haben es doch ihnen geschafft aus der rechten Szene auszusteigen.
00:35:09: Das ist hochinteressant.
00:35:10: ein wahnsinnig kluger Mensch macht sich total Gedanken extrem ambitioniert.
00:35:14: Hotel Matze?
00:35:16: Und als bei Hotel Matz zu Gast kann man in die Folgen Beschreibung geben und alle die auf Insta sind markant sind wirklich tolle wirklich spannend gemachte Videos.
00:35:24: und wahnsinnig mutiger Kerl, ist natürlich extrem gefährlich.
00:35:27: Wer geht auf diese rechten Demos?
00:35:28: Die kennen ihn mittlerweile alle!
00:35:30: Und er versucht da AfD- und den Identitären... war auch in Wien jetzt auf der identitären Demo der Nachwuchs ein bisschen abspänzig.
00:35:38: Das so geht Gesellschaft.
00:35:41: Mein Herz gehört doppelt ihm, wollte Profi Basketballer werden, ist zwei Meter neun groß oder zwei Meter sechs hat sie aber schwer verletzt und ist im Krankenhaus draufgekommen.
00:35:49: Sie war total am Tiefpunkt seines Lebens, war schon in der dritten Bundesliga als Jugendlicher und hat dann gedacht was mache ich jetzt aus meinem Leben?
00:35:57: Und hatte diese Idee und sagt er ist der glücklichste Mensch der Welt, wer hat sein Ding gefunden?
00:36:02: Ja wir sind in München
00:36:03: in den Kammerspielen...
00:36:04: Vielleicht haben sie etwas gehört!
00:36:06: In
00:36:06: den wunderbaren Kammerspielen.
00:36:08: Danke für diesen Helden.
00:36:09: das spannt nicht, wenn man sich mir anhört ein Hotel macht ja bitte es klingt toll Wir brauchen ja diese Rezepte.
00:36:17: Toll, wenn einer das schafft.
00:36:19: Ja es ist wirklich... also mal ich die eigentlich vorher auch schon privat erzählen habe jetzt vergessen.
00:36:23: Jetzt hab'
00:36:24: ich's erfahren!
00:36:25: Im
00:36:25: Podcast erfahren und sollen noch viele andere erfahren.
00:36:28: Und dann haben wir auch die letzte Eroprik, die muss jetzt am Anfang noch ein bisschen gepusht werden.
00:36:34: Bade und die Gampfalzer.
00:36:38: Diesmal habe ich für dich ein aktuelles Gedicht, also von einer lebenden Lyrikerin.
00:36:44: Sie heißt Juliane Liebert, schreibt unter anderem für die Süddeutsche den Spiegel und die Zeit.
00:36:50: Und hat in den Lopgesang auf das Schimpfen veröffentlicht Hurensöhne über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens.
00:37:01: Das Gedicht heißt nach einer muss ja auch die Battlerapper trösten.
00:37:08: Komm, lass mich meinen Kopf in deinen Legen.
00:37:12: Ich bin der Spiele so müde.
00:37:14: Selbst die Messer haben das Stechen satt und es schneiden Und das Stake will wachsen zum Tier.
00:37:21: Und einer muss doch auch die Battle-Rapper trösten Wenn sie in Tränen aufgelöst in ihren Jaguarren kauern.
00:37:28: Und einer must' doch die Berge glätten bis sie flach sind Wie Hotelbetten gegen drei Am Nachmittag.
00:37:36: Dankeschön
00:37:37: Sehr gerne.
00:37:37: Danke fürs Zuhören, lieber Simon.
00:37:39: Ja ich habe sehr gerne zugehört.
00:37:41: danke Ihnen fürs Zuführen!
00:37:42: Ja, so ist es.
00:37:43: Steigen Sie mir ganz schnell auf.