Schwarz & Rubey

Schwarz & Rubey

Ein Podcast

Transkript

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00:00:00: Es ist wieder soweit, liebe Menschen.

00:00:03: Hier sind ihre Gastgeber Simon

00:00:05: Schwarz, ein kleiner schöner Städte-Trip wie man heute sagt

00:00:09: und Manuel Rubai!

00:00:11: Der Schirm ist ein getragenes Stück Himmel

00:00:14: ohne Regen.

00:00:17: Herzlich willkommen Manuel Rubais.

00:00:20: Die Stimme, die Sie gehört haben ist die von Simon Black.

00:00:23: Schön, dass wir hier sind!

00:00:24: Schön, da Sie uns treu geblieben sind.

00:00:25: Schön das Sie uns immer noch zuhören.

00:00:27: und herzlich willkommen zu einer zweiten Folge zur Fahrt ins Blaue nach Salzburg.

00:00:33: Genau, die Johanna hat uns gemeinsam mit dem Salzburg-Tourismus auf eine Fahrt in den Blauen entführt.

00:00:39: Dies ist der zweite Teil dieser sehr schönen Reise, wenn Sie den ersten noch nicht gehört haben empfehle ich Ihnen damit zu beginnen weil wir Sie sonst denken.

00:00:47: Moment da fehlt ja einiges.

00:00:49: also wir haben den ersten Tag besprochen in einer Folge davor.

00:00:53: das können sie jederzeit nachhören.

00:00:56: und jetzt gehen wir wieder zurück in die Gegenwart in Salzburg.

00:01:00: Wir waren gerade Mittagessen und gehen jetzt auf einen Kaffee ins Domaselli.

00:01:06: Richtig so ein bisschen Was bisher geschah.

00:01:08: Richtig,

00:01:09: eigentlich

00:01:10: ja.

00:01:10: Ja so

00:01:10: wie bei guten Serien wenn noch mal kann man überspringen auch.

00:01:13: Kann man dann überspringen?

00:01:14: Stimmt,

00:01:15: zusammenfassung.

00:01:16: Das ist gesagt den ersten Tag nicht ganz richtig.

00:01:20: wir haben den ersten Abend und den ersten Vormittag bis Mittwoch in der Ersten Folge.

00:01:26: Bis Mittwochs

00:01:26: stimmt auch nicht, weil du hier schon obergessert wirst.

00:01:29: Den ersten Tag bis MittWoch.

00:01:32: Das ist immer sehr gut, gell?

00:01:34: Wenn wir was ganz konkret essen

00:01:35: wollen, dann haben wir vollkommen falsche Kakao verwenden.

00:01:39: Den ersten halben Tag von der Früh bis

00:01:42: Mittwoch

00:01:43: gemacht.

00:01:46: Ja das ist natürlich völlig recht!

00:01:47: Wir sind am Sonntagabend angereist, waren im Konzert, haben in Salzburg übernachtet, haben dann sehr früh gestartet diverse Stationen abgeklappert und sind jetzt... Zum Mittag, und da sind wir wieder zurück.

00:02:03: Wir steigen ja live einmal ein.

00:02:04: Das ist nicht der Mittwoch sondern

00:02:05: es ist Montag-Mittag in Salzburg.

00:02:07: Es ist ein schöner Sommerlicher Tag.

00:02:10: Genau!

00:02:11: Die Vögel zwitschern... die

00:02:13: wenigen Arten, die noch nicht ausgestorben sind.

00:02:15: Zwitscheren noch

00:02:18: im Sechzen und Schwieren uns weil wir schon so verschwitzt sind und schwetscht denken.

00:02:23: Und schweren

00:02:23: uns.

00:02:24: Wir

00:02:25: haben offensichtlich mit dem wunderbaren Musik ensemble uns wahnsinnig angesprochen, weil wir lallen und ein konfuses Zeug sprechen hier so.

00:02:34: Das

00:02:35: ist eigentlich überhaupt nicht der Fall gewesen.

00:02:37: Nein, das stimmt.

00:02:38: Wir haben noch einen Café im Tomaselle, weil ich ja gesagt habe, wir haben alle meiner Jugend auch im Café Passat aber wir waren auch immer im Tomoselle.

00:02:47: und haben dort Kuchen gegessen.

00:02:50: Und im Sommer haben doch diesen wunderschönen Platz an der Ecke, da ist so ein kleiner Barbillionen in der Mitte und Bäume... Da kann man da im Schatten sitzen oder saß ich mit meinen Eltern und meinem großen Bruder und da haben wir dann immer Kuchen ge- gessen und was getrunken.

00:03:04: als gleicher Residenzplatz und dahinter die alte Residenze und wie ich dann später bei jedermann mitgemacht habe sind wir damals da immer so vorbeigezogen.

00:03:17: Aufdachtzug.

00:03:19: vom Festspielhaus sind wir damals rübergegangen bis zum Domplatz und dann auf die Bühne eingezogen.

00:03:28: Und da sind wir wieder alle verschwunden von der Bühnen, nur die, die gerade zu spielen hatten blieben oben und die anderen konnten sich wieder hinten durchverziehen.

00:03:38: Ich habe mich z.B.

00:03:40: immer in die alte Residenz hoch verzogen und konnte dann da oben sitzen in diesen wunderschönen Räumlichkeiten und habe dann da so ein bisschen runter geschaut, hab mich umgezogen.

00:03:52: Also ich hatte ja für den Zug, den wir vom Festspielhaus zum Domplatz hatten was anderes an als ich später als Teufel anhatte.

00:04:00: Warst du der Teufler noch bei anderer?

00:04:03: Nein aber die Idee von den beiden Regisseuren war.

00:04:07: Das wurde dann aber leider runtergeschraubt, aber die ursprüngliche Idee fand ich wahnsinnig schön.

00:04:12: So eine alte Theatergruppe, die in die Stadt einzieht – also eigentlich wie der Zirkus, die an die Stadt zieht -, dass man so auf den Domplatz kommt und die Idee war eigentlich auch immer noch schön.

00:04:28: Auch ziemlich einmalig, aber das wurde wie gesagt herunter reduziert.

00:04:31: Wieso?

00:04:33: In Lyon gibt es so einen Straßenfestival wo es halt ganz aufwendige Puppen und so durchmarschieren, auch teilweise mit Akrobatik.

00:04:44: Und also wirklich zirkushaft.

00:04:46: Das war so ein bisschen die Grundidee, dass man da halt mit diesen ganzen Figuren und vielen anderen sozusagen durch die Stadt für die Bewohner der Stadt und Gäste der Stadt, die jetzt nicht nur am Domplatz sitzen und sich Karten gekauft haben da auch noch ein Spektakel vorne weg sozusagen hat, was ich ja einen wahnsinnig schönen Gedanken finde.

00:05:12: Ja?

00:05:12: Ich darf trotzdem eine Geschichte erzählen, die mir jetzt während du hier deine Ausschmückungen-Betriebe hast wieder eingefallen ist... Du hast mir damals immer lange Sprachnachrichten geschickt!

00:05:21: Wir haben uns damals selten gesehen und du warst glaube ich noch in Berlin.

00:05:24: Das ist

00:05:24: ja auch ein Grund, warum sie zusammenarbeitet überhaupt gibt weil wir so wenig Zeit miteinander hatten, weil wir beide so viel arbeiten Und ich habe immer diese Sprachanrichten dann abgetippt, weil es so kleine Thomas Bernhard Artige Wutmonologe sind.

00:05:36: und unter anderem hast du mir damals erzählt, wie du zugesagt hattest in Salzburg.

00:05:43: Das ist super!

00:05:44: Ich spiel den Teufel der hat zwei kleine Szenen.

00:05:46: ja da habe ich dann irgendwie... Da komme ich mal kurz zur Probe und dann hab' ich meine Ruhe.

00:05:51: Und dann gab's den ersten wunden Monologe, das ist diese scheiß Idee von die zwarrische Söhne Es müssen immer alle anwesend sein.

00:06:02: Mein ganzes Konzept!

00:06:03: Ja, das nehme ich noch irgendwie mit.

00:06:04: Da hab' ich dann zwei Tage im Monat und so... Ist ja komplett um die Ohren geflogen fand ich wahnsinnig lustig.

00:06:11: Das

00:06:11: ist richtig, ja.

00:06:12: Im Nachhinein muss ich sagen, die Idee ging dann eben auch noch weiter weil die Idee war tatsächlich, die ziehen da

00:06:17: ein

00:06:18: und sind dann alle auf diesem Platz die ganze Zeit.

00:06:21: Das war so das ursprüngliche offensichtlich.

00:06:24: Und deswegen wollten sie am Anfang der Probezeit.

00:06:27: Wir haben ja drei Monate geprobt in Salzburg Und da wollten sie auch am Anfang das wirklich alle da sind und dass da wirklich was passiert.

00:06:34: Das hat aber relativ schnell nicht funktioniert, weil die Mehrheit vielleicht nicht eine einzelne wichtige Figuren schlichtweg einfach nur ihre Rolle spielen wollen sozusagen.

00:06:47: und somit dieses Konzept mehr oder weniger relativ schnell zerfallen ist.

00:06:52: Und ich glaube, kann das nicht zu hundertprozentig sagen aber mein Gefühl war die Intendanz hat da auch kein Interesse daran an tatsächlich experimentellen oder spannenden Dingen was ja meiner Meinung nach Bühne genau machen könnte.

00:07:09: Bühnen könnte ja genau das dass sie etwas spezieller gerade in so einer Hochsubventionierten, da werden sie jetzt wahrscheinlich sich beschweren.

00:07:18: Weil Sie sagen, sie sind nicht hochsubventioniert aber im Vergleich zum Brunske in Wien sind sie sehr wohl hoch subventioniert.

00:07:26: In gerade so einem Unfeld finde ich ist ja die Möglichkeit da die Leute tatsächlich extrem zu verzaubern mit Dingen, die nicht ganz normal sind.

00:07:35: Falls Verantwortlicher aus Salzburg zuhört und ich sage es noch einmal, Simon Black möchte gerne Opern inszenieren Ich persönlich würde das sehr gut finden!

00:07:43: Ich kann mich aber erinnern von wegen ist jetzt auch nichts sehr innovativ.

00:07:46: Aber dass die Brigitte Hopmeier, die die Bullschaft gespielt hat mit dem Fahrrad über die Bühne gefahren ist, stimmt?

00:07:51: Richtig, das stimmt.

00:07:52: Das war ja zumindest das in Erinnerung geblieben.

00:07:55: Ich kann mir erinneren, ich bin mit meinem Agenten gesessen Der mittlerweile auch dein Agent ist Damals aber noch nicht wahr Relativ weit hinten, also die Karten, die du uns gecheckt hast.

00:08:05: Vor Jahren in der Formal bei Nicke Off zurück, der hat meine Karten in der ersten Reihe organisiert oder in der dritten.

00:08:09: Du hast unsere Karten an der viertundvierzigsten Reihe, aber ich bin da trotzdem dankbar immerhin.

00:08:13: Ich habe einfach nicht so viel Einfluss auf die Hochkultur.

00:08:16: Richtig!

00:08:17: Jedenfalls versteht man auch wenn man mich hört beim Sprechen.

00:08:22: Wenn

00:08:22: wir dich sehen... Die Liebe zwischen der Hochkultur und mir scheint nicht so groß zu sein.

00:08:28: Keine Ahnung.

00:08:29: Wir sind auf einem guten Weg.

00:08:31: Weißt du, du musst manchmal nur warten.

00:08:33: Wieder in die Gene am Fluss bis die Leichen vorbeischwimmen und einfach deine ... Friedenspfeife rauchen und dann reittest du in die Hochkultur wieder zurück.

00:08:45: Jedenfalls habe ich meinem Agenten, der jetzt auch dein Agent ist, Lutz heißt da immer wieder Schauspielerinnen und Schausspieler vorgeschlagen und er hat immer gesagt lasst mich in Ruhe, lass mich meinen Job alleine machen und so.

00:08:55: Und dann saßen wir dabei mit jedem Mann und dann hab' ich gesagt, du, der Simon sucht aber auch was ich weiß gerade eine neue Agentur.

00:09:01: Also den kannst du mir schon vorstellen!

00:09:05: Und die Gitti auch im Übrigen.

00:09:07: Die

00:09:07: Gitti hat er auch in Salzburg gekralt, gell ich?

00:09:09: Der hat ja auch da gekrailt,

00:09:11: ja.

00:09:12: Siehst du?

00:09:13: Also eigentlich müsste ich Prozente von unserem Agenten langsam

00:09:16: verlangen.

00:09:17: Stimmt eigentlich!

00:09:18: Na ja gut, die anderen hast du aber nicht vorgeschlagen.

00:09:21: Naja schon einige...

00:09:22: Aber wenn ich was und die Giti machen dann müsstest du Prozinte davon bekommen.

00:09:26: Von ihm.

00:09:27: Es reicht die Welt.

00:09:28: Davon kannst du leben, nein!

00:09:33: Ich seh mir nicht... ich übernehme die Gitte und dich bist du da.

00:09:35: Dann gehen wir jetzt

00:09:37: mal zu einem Gläscher machen.

00:09:39: Ein wirklicher Glächern, aber der wirst dann über den Kontostand verwechseln.

00:09:43: So schaut's aus.

00:09:46: Gut, fädt man nach wie ein, sag jetzt den Namen nicht.

00:09:48: Aber ich hab ihm tatsächlich jemanden vermitteln wollen, der auch zu ihm wollte, er hat ihn ja nicht genommen hat.

00:09:53: Und da hätte er wirklich Sehr viel Geld dazu verdient.

00:09:56: Wirklich?

00:09:57: Erzähl ich dir, wenn das Mikrofon ausgeschaut

00:09:58: wird für dich.

00:09:59: Gut!

00:10:01: Wir wollten aber eigentlich ins Tomacelli ein Kaffee trinken und haben uns... Weiß nicht, ob Tomacellis so schön ist verbloutert.

00:10:06: Haben wir es verbloudert?

00:10:07: ja und dann sind wir aber aufgebrochen und haben das Handwerk wieder besucht.

00:10:11: So ist es.

00:10:16: Ja nachdem wir uns mit Kuchen zuerst einmal mit deinen besten Caspriceknödel ever und dann ich mich mit Kuchen vollgestopft habe Haben wir uns durch die Getreidegasse gerollt?

00:10:30: Ja, die getreide Gasse birgt ja viele Zauber rein und sind dann gelandet bei der Familie Kirchtag.

00:10:37: Schirmmanufaktur Kirchtag.

00:10:40: Alois-Kirchtag hat in drei Jahren ein Sonnen- und Regenschirmgeschäft eröffnet.

00:10:46: Ich liebe ja Regenschirme!

00:10:48: Der Schirm ist ein getragenes Stück Himmel ohne Regen.

00:10:54: Schaust du, gell?

00:10:55: Da schau ich jetzt.

00:10:58: Das sagt man!

00:10:59: Und das ist wirklich ... wenn man dieses Schirmes sieht stimmt es ja in der Getreidegasse.

00:11:03: Zweiundzwanzig hat er das damals eröffnet, dieses Geschäft und bis heute ist die Werkstatt immer noch da wo sie früher war.

00:11:12: Genau.

00:11:12: Sollte ich sagen... Es

00:11:13: ist immer noch ein Familienbetrieb und die gesamten oder die Gesamte nicht.

00:11:18: aber drei Generationen haben uns wirklich liebevoll begrüßt.

00:11:23: Sogar der Ur-Opfer war da quasi.

00:11:25: Ja, stimmt!

00:11:26: Ja,

00:11:26: nur toll.

00:11:27: Wann wahnsinnig lieb alle?

00:11:28: Er ist ja Wahnsinn auf jeden Fall.

00:11:30: Ich liebe Familienbetriebe.

00:11:31: Ja herrlich Und das haben wir in Salzburg wirklich... Das hat Salzburg.

00:11:38: Der kann Salzburg auch trumpfen, muss man echt sagen.

00:11:40: Aber wirklich und was ich so toll finde ist also heute ist es da unten immer noch ein Schirmgeschäft Aber auch ein Lederwaren und Reisegebäckgeschäft.

00:11:50: Ja, ich frage mich dann immer... Ganz ernsthaft!

00:11:53: Wie kommuniziert man das Qualitätswaren?

00:11:56: Ich bin da wahrscheinlich vierzigmal vorbeigegangen und hab mir halt gedacht ja einen Laden nehmen an den anderen, da sind lauter so Touristenläden und es fällt einem mehr auf die Schnelle nicht auf und natürlich kosten diese Schirme auch ein bisschen was.

00:12:09: Wobei wenn man weiß dass pro Schirm fünf bis sechs Arbeitsstunden drin stecken, kosten sie wieder überhaupt nicht viel.

00:12:17: Wir haben ja oben auch die Schirmärin kennengelernt, also das ist nix verbringsmäßig sondern da sitzen Menschen und nähen das Zeug zusammen.

00:12:25: Also ich

00:12:26: finde

00:12:26: es wirklich toll!

00:12:27: Da gibt's

00:12:27: Schnittmuster.

00:12:28: aber weil du gesagt hast, du bist da x-mal vorbeigegen?

00:12:31: Ich auch, bin auch x mal vorbeigegangen.

00:12:33: Das schade

00:12:33: dass wir uns nicht getroffen haben dabei.

00:12:34: Ja

00:12:35: stimmt eigentlich.

00:12:37: Wahrscheinlich knapp verpasst haben bei so großes Salzburg auch wieder nichts.

00:12:40: Stimmt und die Zeit ist ja auch.

00:12:42: Zeit

00:12:43: ist eine Illusion, mein Freund.

00:12:44: Natürlich!

00:12:45: Also die Zeit vergeht auch nicht.

00:12:47: Ah so?

00:12:47: Nein es

00:12:48: ist einfach nur wir vergehen... Die Zeit bleibt die Zeit.

00:12:50: Ja, die Zeit bleibt

00:12:51: der Zeit.

00:12:51: Magst du mal Philosophisch studiert haben?

00:12:53: Naja ich merke schon, dass ich das paf oder jetzt bin ich wirklich...

00:12:56: Jetzt bross Zermum.

00:12:57: Heute bin ich echt beeindruckt von dir.

00:12:59: Ich muss wirklich sagen, wenn ihr wirklich beeindrucket was da gerade abgeht.

00:13:03: aber was ich sagen wollte man geht da hundertmal weil bei abgehen man geht ja hundert Mal vorbei.

00:13:08: Und ich hätte jetzt einfach beim Vorbeigen in der Getreidegasse gedacht, naja, das ist ja eine Reisegeschäft.

00:13:14: Logisch!

00:13:15: Das ist ja praktisch.

00:13:16: Da kommen die Touristen und dann kaufen sie zu viele ein, da brauchst du noch eine Tasche oder man kauft sie nach ihren Geldböseln oder der berühmte Salzburger Schnürtleregen – da braucht man schnell einen Schirm.

00:13:28: So hätt' ich mir das gedacht.

00:13:30: Und

00:13:30: so schaut das auch aus.

00:13:31: Niemand erkennt also... Fachkundige dann schon anhand des Gildezeichen, das draußen hängt.

00:13:40: H&M hat halt keine Gilde-Zeichen.

00:13:43: Wahrscheinlich werden sie sich nach dieser Folge weltweit überlegen...

00:13:48: Wir werden H&Ms natürlich ins Schwanken und Wanken bringen mit dieser Folge weil ab jetzt alle Menschen im Einzelhandel kaufen werden!

00:13:55: Ausschließlich,

00:13:57: hoffentlich.

00:13:57: Wir bewegen was!

00:13:58: Aber so ein Pleite...

00:14:00: ...aber so einen Jeff Bezos und er den Namen Simon Blackhead kriegt der Schnappatmung?

00:14:05: Ja

00:14:05: plötzlich eine Herzartacke.

00:14:06: Ich weiß nicht mehr wo es los ist.

00:14:07: Eine

00:14:08: Herzartakke wünscht man ihm nicht.

00:14:09: Nicht?

00:14:10: Nein.

00:14:10: Schnappsatmungen reicht.

00:14:11: Ah ok.

00:14:12: Aber vielleicht so eine starke Schnappa-Atmung, vielleicht Vorhoflümmel sagt ich kann nicht mehr weiterarbeiten.

00:14:17: Ich muss auf meine Gesundheit achten.

00:14:18: Ich habe genug verdient.

00:14:19: Genug

00:14:19: verdient?!

00:14:19: Ich zieh mich zurück.

00:14:21: Ich fahre nach Salzburg, setze mich ins Tomaselle

00:14:23: Fress mich mit Kuchen voll, bis ich komodös.

00:14:29: Dann werfe ich mich in das Hals

00:14:30: und gucke ich.

00:14:32: Allerdings hat die Niederstand und deswegen liegt er da lang oder kältet sich nur und

00:14:37: bricht sich vielleicht den Arm.

00:14:39: Jetzt

00:14:39: wünschen wir ihm alles nicht!

00:14:41: Nein natürlich, wir wünschten niemanden was Schlechtes.

00:14:43: So wieder zurück... Fokus, wie du so schön sagst.

00:14:48: Also nein was ich sagen

00:14:49: wollte.

00:14:53: Nein bitte sag was!

00:14:55: Ich finde das so faszinierend dass diese Werkstatt eigentlich wahrscheinlich einer der begehrtesten Spots in ganz Salzburg sein könnte, wenn anders gedacht würde.

00:15:05: Wenn kapitalistischer gedacht wird.

00:15:08: Das sind wahrscheinlich alles Mietwohnungen oder das Haus ist ja auch hat uns der Senior erklärt.

00:15:13: In jedem Stock ist noch immer eine andere Partei in diesem Haus.

00:15:15: Das heißt es muss auch ständig diskutiert werden was ist in Ordnung?

00:15:18: darf das Zeug was hier angeliefert wird am Gang stehen bleiben etc.

00:15:23: und wenn man dann ganz hinauf geht wo die Werkstatt ist allein dieses Regal?

00:15:27: wo diese diese Schirm?

00:15:29: also nur Das Holz der Schirme, also

00:15:31: der Griff.

00:15:32: Der Stock!

00:15:33: Wo diese verschiedene... Es ist ja ein

00:15:34: Stockschirm.

00:15:35: ...Stockschirm

00:15:36: wo diese verschiedenen Holzarten?

00:15:37: und dann haben sie uns erklärt, dass die kaufen den ganzen Baumstamm.

00:15:40: Da werden sozusagen Fotos der Firma in Deutschland glaube ich mit der sich da

00:15:43: kooperiert.

00:15:45: Und da wird dann Fotos von den Stämmen oder von den Bäumen geschickt und der Verantwortliche entscheidet dann den Stamm.

00:15:52: nehmen wir.

00:15:54: Ich liebe ja Holz, ich glaube an mir sind Tischler, ich bin zwar völlig unbegabt aber irgendwas habe Zuhause übernommen und ein Vater hat das auch immer so zelebriert.

00:16:03: Ich glaube, ich wäre insgeheim gern Tischler wenn man alleine auf der Homepage zum Beispiel die Holzarten.

00:16:07: Wir haben jetzt einfach willkürlich eines aufgemacht Man kann sich hier durch die Holzartendurch scrollen allein was bei der Eiche steht wo für die Eiche alles eingesetzt wird Für den Konstruktionsbau bei Häusern Brücken Eisenbahnschwellen im Brotsbau Möbelbau als Paket Und nicht zuletzt für Weinfässer.

00:16:27: da gehen wir

00:16:28: Bilder auf

00:16:29: und das alles bereise ich mit meinem Schirm.

00:16:32: Ja, ist richtig!

00:16:33: Schön,

00:16:34: dass du das so

00:16:36: hineinweggesetzt

00:16:37: hast.

00:16:37: Vielleicht werde ich noch die schlafen meine alten Tage.

00:16:40: Es ist wirklich schön.

00:16:41: und weil du Holzarten sagst, es fällt mir folgende sein bei meinen Eltern... Sie haben immer noch, ich weiß nicht genau wo sie sind.

00:16:49: Ich glaube sie werden nicht mehr genutzt aber das sind Haselnussstecken die dann gebogen werden.

00:16:54: ja also jeder Schirm wird natürlich unter Dampf gebogen so wissen wir natürlich alle weil Tonett die berühmten Kaffeestuhl sesseln, also die Kaffehaushasseln so sagt man glaub ich oder wie sagt der Kaffehausstuhle oder die

00:17:10: Kaffee aussetzen,

00:17:12: mit der schönen Biegung gemacht hat.

00:17:14: Und die werden jetzt wieder immer mit Dampf gebogen und bei meinen Eltern liegen Schirme mit Haselnussstecken- und Drachtenbespannungen.

00:17:24: Die sind uralt!

00:17:26: Ich bin rein in diesen Laden und habe das Gleiche sofort gesehen.

00:17:30: Das heißt ich muss jetzt zu Hause nachschauen aber ich glaube da sind Kirchtag schirmealte die meine Eltern wahrscheinlich oder die Großeltern, also meine Großelter, wahrscheinlich irgendwann in Salzburg gekauft

00:17:43: haben.

00:17:43: Ja wenn man in Folge eins gut aufgepasst hat weiß man dass das sehr wahrscheinlich ist weil ihr ja sehr oft da wart.

00:17:48: So ist es genau und das fand ich schon mal faszinierend.

00:17:51: aber weil du sagst zu verschiedenen Sorten an Hölzern also sie können sich einen Schirm einfach auch maßschneidern lassen richtig genauso wie sie es wollen und ich möchte das tun Und ich weiß aber noch nicht genau, welche.

00:18:04: Weil es gibt ja diverse Sachen.

00:18:05: Ja, dann machen wir mal kurz eine kurze Werte.

00:18:06: Ich arbeite jetzt bei Kirchtag.

00:18:07: Ah so, machen wir das jetzt?

00:18:08: Da haben Bonsen sich einen Schirm zusammen und ich hatte Eiche, Esche, Hickory, Kirsche, Nussbaum, Ulme, Escher mit Rindengriff, Hasel mit Rindengriff, Kastanie mit Rintengrift Weichseln...

00:18:19: Haseln mit Rittengriff.

00:18:20: waren die sind die Schirme meiner Eltern oder Großeltern?

00:18:24: Gut!

00:18:24: Die nehmen Sie auch.

00:18:26: Die nehme ich nicht.

00:18:27: Okay,

00:18:27: nehmen sie eine andere vielleicht Kastagne.

00:18:29: Hupenkastan ist auch schön.

00:18:30: Sehr gute Wahl, es ist jetzt Herbst!

00:18:33: Aber ich habe gehört Sie haben ja noch alte Stöcke weil sie heben ja Alte.

00:18:40: wenn was kaputt geht oder wenn wer etwas zurück gibt und sagt na das braucht er nicht können sie das verwenden.

00:18:45: dann nehmen sie das oder kaufen auch auf altes Holz in verschiedensten Arten

00:18:51: und du kannst

00:18:52: dann aus dem Archiv sozusagen dir auch ein Unikat raussuchen.

00:18:57: Richtig, Sie können gerne mit rauf kommen in die Werkstatt!

00:19:00: Können Sie sich die alten Stöcke, die wir aufgehoben haben auch anschauen?

00:19:03: Ja gut.

00:19:03: Aber welche Schirmform nehme ich jetzt?

00:19:06: Gut Herr

00:19:06: Schwarz!

00:19:07: Auch ich muss ein bisschen Geld verdienen.

00:19:08: wenn man jetzt so lange brauchen wird das nix.

00:19:11: Na gut aber sie haben ja verschiedene Formen wahrscheinlich.

00:19:13: Sie haben doch sicher einen normalen Regenschirm in verschiedenen Größen.

00:19:17: Richtig Dann habe ich gelesen sie haben auch einen Koffer-Schirm

00:19:20: wo

00:19:20: man den Griff einklappen kann und die Spitze einklappen kann damit der Schirm genau in einen Kopf hinein passt.

00:19:27: Verständlich.

00:19:28: Haben wir auch das?

00:19:30: Und dann habe ich etwas nicht gefunden auf der Homepage.

00:19:34: Aber ich weiß, dass Sie das haben.

00:19:36: Einen Rucksack-Schirm oder Bergsteigerschirm?

00:19:38: Selbstverständlich

00:19:39: haben wir auch!

00:19:40: Und den möchte ich

00:19:40: haben?!

00:19:41: Den möchten sie!

00:19:42: Der hat eine stärkere Verspannung und ist bei Starkwind hält er... ...und der ist so kurz, als wenn einer einen Rucksacks passt.

00:19:48: Deswegen möchte ich den haben!

00:19:51: Dann gebe ich es jetzt an die Kolleginnen weiter.

00:19:53: Die nimmt ihnen noch das Mikrofon weg und dann können sie diesen Schirmer werden.

00:20:00: Also dann sind wir auf

00:20:02: das Dach,

00:20:02: wo die Werkstatt ist.

00:20:05: Das ist also wie du gesagt hast eine Toplage sozusagen quasi eine Dachwohnung mitten in der Altstadt.

00:20:13: Das war auch ein sehr schöner Frühherbsttag?

00:20:16: Es ist aber anders als es keine klassische Dach-Wohnung.

00:20:18: wird man sich da so vorstellt in einer Top-Lage für vier Komma acht Millionen renoviert?

00:20:26: nein es ist einfach eine alte Werkstatt mit kleinen Räumen, die dann mit kleinen Ecken so recht verschachtelt und dann kommt man wieder in einen neuen Raum rein.

00:20:37: Da sind da lauter Stoffproben.

00:20:39: Dann kommt man wider wohin.

00:20:40: Das sind dann plötzlich Schnittmuster für die Schirme

00:20:44: usw.,

00:20:44: also ganz tolle Sachen.

00:20:46: Und dann sind wir auf das Dach genau!

00:20:47: Genau.

00:20:47: und dann hast du, wenn du ja bist wie du bist zum Klettern begonnen

00:20:52: Und man kann auf die Dächer dort

00:20:53: klären.

00:20:53: Du warst plötzlich auch wegen deinem Schornstein oben?

00:20:56: Ja!

00:20:56: Dann haben wir Fotos gemacht.

00:20:57: Natürlich, weil ich natürlich gedacht habe an Mary Poppins.

00:21:02: Ja du könntest ja aus Mary Poppin sein.

00:21:04: Wo sie mit dem Schirm und dann kommen die ganzen Rauffangkehrer... ...und dann wird er oben auf den Schornsteinen getanzt.. ..und dann steigen sie im Ruß der Schorn Steine hinaufsteigen da noch.

00:21:17: Aber das ist eine andere Geschichte.

00:21:21: Sound of Music zu tun.

00:21:23: Nein,

00:21:23: aber eine andere Film-Assoziation hat sich in mir aufgedannt.

00:21:27: Himmel über Berlin, Wim Wenders, Bruno Ganz und es war irgendwie so Himmel übers Salzburg mit Simon Schwarz.

00:21:33: Ah ok, verstehe.

00:21:33: Er hätte einen Plakat schuten können!

00:21:35: Ja, es war toll.

00:21:36: Also man konnte dort auf jeden Fall noch auf andere Dächer rüber klettern und dann auf Schornsteinen herumbalancieren!

00:21:42: Ich fand das faszinierend.

00:21:44: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:21:46: Die Familie Kirchdach hat mir wundervolle Stunden in ihrer Werkstatt dann auf ihrem Tag verursacht.

00:21:53: Das war wirklich sehr schön.

00:21:54: Wir kommen wieder und ich werde auch das nächste Mal für

00:21:57: meine ganze

00:21:58: Familie schirmekaufen.

00:21:59: Für die ganze Familie?

00:22:01: So teuer

00:22:02: dann?!

00:22:02: Naja...

00:22:03: Man fangt ja mal mit einem

00:22:04: an.

00:22:05: Das stimmt, vor allem die jungen Menschen verschlampten dann vielleicht gleich wieder... Wir

00:22:09: könnten uns auch Monogramme hineinnehmen lassen.

00:22:11: Nichts

00:22:11: gegen junge Menschen und ich habe selbst sehr viele Schirme liegen lassen als ich noch nicht wusste wie schön ein Schirm sein kann Passt ein bisschen zu den Handschuhen, ich selbst kann meinen anderen Folgen nachhören.

00:22:21: Stimmt!

00:22:22: Ich besuche

00:22:23: jedes Jahr das Geschäft in der Neubergasse und werde immer meine schönen Handschuhe verlieren.

00:22:27: Ja gut aber wenn du dir die Handschuher im Maß schneidern lässt dann verlierst du sie vielleicht nicht mehr?

00:22:31: Na

00:22:31: ja die sind bei einem Maß geschneitert.

00:22:33: Die kostet noch ein kleines Vermögen

00:22:35: und dem Schirm

00:22:36: wird es ähnlich sein.

00:22:36: Aber vielleicht ist das ein Grund... meine Vergesslichkeit, dass ich regelmäßig nach Salzburg zurückkehren möchte.

00:22:43: Muss man auch erlesen?

00:22:44: Ich weiß es nicht genau aber das ist schon interessant.

00:22:46: vielleicht wenn etwas ein bisschen teurer ist dann will man es automatisch länger haben.

00:22:54: wenn ich mir das ausgesucht habe pass sich vielleicht besser darauf auf und am Ende kaufe ich vielleicht sogar weniger ein wenn ich mir einen guten Schirm gemacht habe, als wenn ich mich einfach immer ein verhältnismäßig in der Massenproduktion hergestellten Schirm kaufe.

00:23:12: Ich weiß es nicht genau, aber das könnte sein dass auf die lange Strecke diese Rechnung sogar eher günstiger wird?

00:23:19: Ja!

00:23:19: Ich hab das mit meiner großen Tochter, die kauft nämlich auch nur Second Hand.

00:23:23: zum Beispiel und das hat mich wieder dran erinnert, wie wir jung waren in der WG.

00:23:29: damals Geldmangel, wir waren immer am Vromarkt und haben uns das Zeug gekauft.

00:23:34: Und dann habe ich irgendwann begonnen mir die Sachen umschneiden zu lassen.

00:23:38: Weil ich zum Beispiel verhältnismäßig lange Arme hab' und fast immer mehr.

00:23:41: was passt aber die Arme so kurz sind... ...und wenn man dann ein Stück selbst erworben hat wo man weiß wo man's kauft hat und vielleicht noch beim Schneider oder der Schneiderin hat ändern lassen, dann ist es wirklich so dass man es sehr vermissen würde Ganz im Gegensatz zum von dir schon zitierten H&M-Shirt,

00:23:58: z.B.,

00:23:59: und insofern haben wir es jetzt nicht beieinander.

00:24:01: Ich hab die Handschuhe, wir kaufen einen Mantel wo wir die Knöpfe ins Salzburg machen lassen können und wenn das Schnürlring wieder kommt dann haben wir einen Schirm.

00:24:11: Siehst du was wir nicht besucht haben?

00:24:13: In Salzburg war ein Herrenschneider gibt's wahrscheinlich

00:24:18: auch.

00:24:19: Und einen Schumacher.

00:24:20: Schumach haben wir auch keinen Besuch.

00:24:22: Ich liebe ja

00:24:22: zum Beispiel... Das ist wirklich ein Ritual.

00:24:25: Ich mache es leider viel zu selten, aber dass alle Leder-Schuhe aus dem Kast neu meinten – das mache ich immer vor der Wohnungstür, weil sonst biegt sie mich auf den Gang und nehme mir irgendwie einen Podcast.

00:24:37: Und dann werden die Schuhe mal alle gewichscht!

00:24:41: Okay...

00:24:42: Und das geht richtig.

00:24:42: Es ist fast wieder eine Trainingseinheit.

00:24:44: Dann freue ich mich dann an wie alle Schuhen sind ganz und neue.

00:24:48: Es dauert aber lang.

00:24:48: Man muss jetzt erst eben ein... Nicht ölen, sondern mit der Paste.

00:24:53: dann durchs ein bisschen.

00:24:54: Zuerst werden sie gesäubert.

00:24:55: Dann werden

00:24:55: Sie mit der groben Bürste immer gesäubert.

00:24:57: Der ganze Dreck wird

00:24:58: weggenommen.

00:24:59: Dann mache ich mit einem alten Fetzen leicht feucht und dann durch sie noch putzen.

00:25:03: Da müssen Sie mal feucht.

00:25:05: Ja, interessant!

00:25:06: Dann werden sie mit der Schubpaste und der kleinen Bürste eingegreifen.

00:25:09: Dann müssen Sie wieder einwirken und dann werden Sie ordentlich durchge.

00:25:13: Ich habe aber vorher nochmal eine Polierbürste.

00:25:16: Schaut doch was an?

00:25:18: Man muss auch bei der Schuhpaste sehr aufpassen, welche man nimmt.

00:25:22: Weil nicht jede gut ist fürs Leder.

00:25:24: Richtig!

00:25:25: Kann ich für Wienerinnen und Wienern einen Zusatz-Tipp geben bis es nicht bezahlt in der Kaiserstraße?

00:25:31: Gegenüber vom Farbenwalde, was auch ein guter Einzelhandel ist.

00:25:35: Ist ein kleiner, der macht auch diesen wahnsinnigen Nettakerl.

00:25:38: Der macht auch so Schlüsseldienst und hat die besten Schuhutensilien.

00:25:42: Alle Schnürsenkel, Schubbasten, Würsten...

00:25:46: Siehst du?

00:25:47: Ich brauche für ein paar Schuhe von mir Schnursenkel wieder neu.

00:25:49: Dann geh

00:25:50: ich schon dort vorbei.

00:25:51: Und sie da mal vorbeischauen.

00:25:52: Hätten wir in Salzburg auch kaufen können.

00:25:54: Bestimmt!

00:25:55: Gibt es natürlich in den Innenstadt alles.

00:25:58: Jetzt geht er dann gleich weiter zum nächsten Familienbetrieb.

00:26:02: Dann gehen wir los,

00:26:03: das haben wir uns ja auch real bei der Familie Kirchtag.

00:26:06: Vielen Dank an die Familie Kirchtag.

00:26:08: So ist es!

00:26:09: Ihr wart's wirklich großartig.

00:26:14: Michael Spora.

00:26:17: Genau, sehr netter Mensch schon wieder.

00:26:18: Wir sind in der Getreidegasse eine Legende ins Heilsburg.

00:26:22: Die Gasse an sich, diese ganzen

00:26:24: alten

00:26:25: kleinen Geschäfte und Familienbetriebe.

00:26:26: Wirkliche

00:26:27: eine Legenden.

00:26:28: Das stimmt, Getreidegasse ist glaube ich auch einer der bekanntesten Gassen Österreichs.

00:26:35: Beim DKD sicher sehr beliebt.

00:26:37: Vermutlich teuer, gleich

00:26:38: nach

00:26:39: Zürich.

00:26:39: Genau, DKT für alle die es nicht kennen das ist die österreichische Monopoly-Variante.

00:26:45: Stimmt

00:26:45: gibt's auch eine Folge dazu?

00:26:47: Ist aber schon sehr lange

00:26:48: her.

00:26:49: Wüsste ich jetzt nicht welches war.

00:26:54: Der Laden wurde gegründet, Ninzeinfünf vom Franz Sporer.

00:26:59: Der ist ein Urgroßvater war wenn ich mich richtig zurück rechnen kann.

00:27:03: Lass mich nachrechnen die vierte Generation Vater, Großvater, Urgroßenvater vollkommen richtig

00:27:09: toll gemacht!

00:27:11: So ist das... Die Sporers sind von ihrem Handwerk beseelt, das glaubt man ihnen gute Brände und liegt.

00:27:17: Köhre zu erzeugen und auch auszuschenken, ist ihnen Herzensangelegenheit.

00:27:22: Genau.

00:27:23: Und das ist wirklich, man kommt dieses Lokale sehr fast italienisch an, Mutter.

00:27:27: Ich liebe ja diese... Das mache ich an den italienischen Städten.

00:27:30: da sind die Lokale ja sehr oft sehr klein.

00:27:33: also es besteht praktisch aus dieser Bar, die sehr breit und offen ist und dann nehmen sie eigentlich nur ein schmaler Gang mit

00:27:39: sehr klein.

00:27:40: Draußen gibt's Dische aber drinnen sind eigentlich nur so Barhocker.

00:27:43: und dann gibt's noch, da hat uns gleich hingeführt einen hinteren Raum wo Verkostungen stattfinden.

00:27:47: Wo Verkrostungen statt finden?

00:27:49: Und auch noch ein bisschen Lager

00:27:51: Genau.

00:27:52: Und mehr Platz hat er nicht, aber dieser Platz wird vollkommen sinnvoll genutzt weil da auf jedem halben Quadratmeter ein Mensch stehen kann.

00:28:01: Ja ist richtig!

00:28:02: Es gibt auch ein paar Sitzmöglichkeiten und es gibt inzwischen noch einen größeren Showroom Aber der ist etwas außerhalb von Salzburg und es ist natürlich ganz wichtig.

00:28:13: außen kann man natürlich auch stehen im Sommer und im Winter Denn... wurde der traditionelle Orangen-Bunsch dort entwickelt, also ein eigenes Rezept und das wird immer noch ausgeschenkt.

00:28:31: Genau!

00:28:31: Und das kann man auch... Erwerben, das war ja auch ganz spannend.

00:28:35: Ich bin ja nicht so ein Buhnstrinker aber den haben wir gekostet, der war wirklich gut für mich.

00:28:38: Das Etikett ist wahnsinnig schön und wenn eine... Die Flasche!

00:28:40: Ja es ist...

00:28:41: Wenn ich ein Etikette... Mich hat das ist ja, ich kaufe auch Bücher und vieles nach Etiketten, Weinflaschen Und wenn ein Eticket so schön ist denke ich mir nicht gut dann werden die das herstellen auch nicht ganz geschmacklos sein.

00:28:53: Insofern hat's mir dann sehr gut geschmeckt.

00:28:55: und das Lustige ist man kann sich die Flaschen kaufen mit heißem Wasser eins zu vier im Mischverhältnis Manche machen auch eins zu drei, aber das ist ja dann schon sehr viel Alkohol.

00:29:05: Einfach selber aufgießen und kann sich den Punsch für alle die Marktstandel nicht so gerne haben – auch zur Weihnachten!

00:29:11: Ja?

00:29:12: Also

00:29:12: Zuhause meine ich.

00:29:13: Zu Hause machen meinst du.

00:29:14: In der Weihnachtszeit

00:29:14: zu Hause selber machen.

00:29:15: So muss der Satz lauten.

00:29:17: Ja, es riecht hier.

00:29:17: Ich bin

00:29:18: schon ganz dammisch, weil ich mir einen Punsch nur denke...

00:29:20: So ist es, ich merk's schon….

00:29:21: Du bist ja… Da kommt schon

00:29:22: mal….

00:29:22: Der war echt zu im Schlag zum Schlag.

00:29:24: Stimmt.

00:29:25: Du hast da auch relativ gut mitgekostet.

00:29:28: Naja, ich

00:29:29: bin ein höflicher Mensch.

00:29:30: Natürlich.

00:29:31: Natürlich, vollkommen richtig.

00:29:34: Wir haben sehr viel

00:29:35: durchdegostiert.

00:29:36: Ich hab meinen persönlichen Fahrer Simon B-Punkt dabei gehabt.

00:29:40: Wie musst du nicht mehr Autofahren an dem Tag?

00:29:41: So ist es!

00:29:42: Du warst ja sozusagen frei.

00:29:44: Und womit

00:29:45: er mein Herz auch erobert hat muss ich schon ehrlich zugeben da gibt's in Salzburg nämlich sonst keinen einzigen Laden.

00:29:51: Ich habe eine App dafür.

00:29:53: Ist ein bisschen ein Special Interest aber er hat Naturweine die ja nicht selbst erzeugt, sondern eine kleine Auswahl, die man sozusagen flaschenweise – das weiß ich jetzt für den nächsten Salzburger Aufenthalt, wo ich mich nach der Vorstellung einfinden werde.

00:30:07: Weil man dort einfach eine Flasche sehr guter Naturwein kriegt und es ist sehr, sehr schwierig in Salzburg sonst überhaupt irgendwo Naturweinen zu bekommen.

00:30:13: Ja du kannst nicht nur Naturweintort trinken, du kannst auch dort kaufen weil es ist ja auch ein Handel!

00:30:18: Ja bitte?

00:30:18: Es ist ja nicht nur eine Bar, sondern es ist ein spire Dosenhandel.

00:30:22: aber es gibt doch nicht alkoholische Getränke möchte ich dazu sagen Haus gemacht, weil sie machen ja ganz viel Liköre.

00:30:29: Stimmt!

00:30:29: Also Sie machen auch nicht nur Likörer, sondern auch Gin und Bitter und Wehrmut.

00:30:34: Du kannst dir dort einen eigenen Negrone von ausschließlich hergestellten Produkten von ihm zusammen mixen, was wir auch mitbekommen haben und zu Hause ausprobieren konnten.

00:30:48: Und das da fangt es mich wieder total ein, dass so eine Zitronenink war Limonade, eigentlich Syrup.

00:30:56: Nicht Limonad, weil auch das... Es ist ja eher alles da.

00:30:59: Der Punsch ist ja eigentlich auch ein bisschen ähnlich wie ein Syrup, weil du kaufst die Flasche, wie du schon gesagt hast mit dieser eins zu vier Verdünnung machst du dann selbst.

00:31:08: Das hat ja auch was von einem Syrup!

00:31:11: Du kannst natürlich auch weniger verdümmen und aus dabei einen unfassbaren Alkoholgehalt.

00:31:18: mehr du sie mit Wasser verdüngst, je harmloser ist dieser Bunch.

00:31:21: Und was ich auch beim Bunch so genial fand, dass Sie einen Sommerbunch kreiert haben.

00:31:27: Nämlich einen Mango-Aranchen-Bunch und den spritzen Sie entweder mit einem Schuss Prosecco zusätzlich noch mit Mineralwasser oder Sodach.

00:31:42: Das weiß ich jetzt nicht genau auf und dadurch hat das sowas ganz sommerlich frisches.

00:31:48: Das heißt, ist die gute Nachricht für alle, die eigentlich, sage ich, trinkt nur zu Weihnachten in der Bunchzeit weil sonst lasse ich den Alkohol aus, schmeckt mir nicht... Sie können jetzt auch das ganze Jahr betrunken sein!

00:31:58: Du kannst das ganze ja jetzt Bunch trinken?

00:32:01: In Salzburg.

00:32:01: Er hat uns auch erzählt und Michael, dass es lustig war, er zählt wieder viel über was die Leute so denken wie die Gastro funktioniert, viele glauben dass er nur zu Weihnachten offen hat.

00:32:11: Ja

00:32:11: stimmt!

00:32:12: Was natürlich sich niemals rechnen kann und der ist das ganze ja offen.

00:32:16: aber in der Weihnachtszeit sind sie getroschen voll.

00:32:19: Da sind Sie getroscht voll wobei Sie waren jetzt auch sehr gut besucht.

00:32:22: Das stimmt

00:32:23: Aber es ist wie gesagt kein großer Laden.

00:32:25: Ja

00:32:25: wollte ich auch sagen.

00:32:26: also

00:32:27: Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist wo man mich total fängt mit diesen Produkten.

00:32:31: Und ich war bei diesem Alkoholfreien diese Zitronen-Ingwer-Limonade und da sind sie draufgekommen weil sie irgendwie einen Zitronehändler aus Sizilien haben mit diesen tollen Zitonen die sich für ihre Mixgetränke brauchen.

00:32:46: Mit Sizilieren fängt man mich natürlich sofort rein?

00:32:48: Sofort

00:32:48: ja!

00:32:49: Da sind diese tollen zizilianischen Zitroinen und aus diesen machen Sie dann einen Zidronen Ingwa-Sierob.

00:32:56: Auch einen Grapefruzirup gibt es auch noch im Übrigen.

00:32:59: Und es gibt auch einen früchte alkoholfreien Bunch, was ich großartig finde!

00:33:03: Weil ich der keinen Bunch trinkt mit Alkohol im Winter kann jetzt einen alkoholfreien Bunching mittrinken.

00:33:11: Ja,

00:33:11: jetzt musst du nur noch seine Angst vor Menschen überwinden dann können wir dich ja auch wieder mitnehmen zum Weihnachtsmarkt.

00:33:16: Stimmt das recht?

00:33:17: Ich gehe nicht auf ein Weihnachtsmarkt weil ich die Angst für Menschen habe... Genau, aber ich kann alleine zu Hause einen Weihnachtsmarkt nachspielen.

00:33:24: Ja, du bist ein guter Schauspieler!

00:33:26: Du kannst sozusagen alle Menschen am Weihnachtsmarkt selber spielen.

00:33:29: Verschiedene... Aber da muss ich auch Alkohol trinken weil die anderen trinken?

00:33:32: Nein,

00:33:32: du kannst deinen Alkooliker spielen Das ist ja das Gute.

00:33:35: Ah ja,

00:33:36: toll!

00:33:36: Stimmt aus richtig?

00:33:37: Wie es bei Netflix und Amazon zwei in den Richtlinien steht so dass man eigentlich bald nur noch als Alkoholiker spielen darf, soweit sind wir zum Glück noch nicht.

00:33:46: D.h.,

00:33:46: du kannst finde ich wenn du ein guter Schauspieler bist gerne für mich nüchtern einen schwerbetrunkenen Mann spielen.

00:33:53: Du kannst für mich sogar und jetzt wird's wirklich riskant

00:33:56: Jetzt wirds heikel

00:33:57: schwer betrunkene Frau spielen.

00:33:59: auch das würde ich durchgehen lassen

00:34:01: Wenn du schwer bedrunken bist oder wenn ich schwer bedrunken bin?

00:34:04: Ich

00:34:04: würde das mir nur anschauen.

00:34:05: Ich dachte,

00:34:06: weil wenn du schwer betrunken bist, glaubst du mir auch, dass ich eine Frau bin?

00:34:10: Nein,

00:34:10: ich glaube nicht.

00:34:10: dir sogar nüchtern, wenn du das gut

00:34:12: schießt!

00:34:12: Ah ok, verstehe.

00:34:13: Dass du eine bedrunkene Frau spielst.

00:34:15: Apropos...ich wollte noch mal kurz auf den Alkohol zurückkommen.

00:34:18: Ja.

00:34:19: Weil da denke ich an unseren Kurschatten von wegen Sizilien und weil er so einen Gäuterbitter macht, der in Richtung Amaro geht.

00:34:27: Und unsere Kurschatten trinken sehr gerne Amaro.

00:34:30: Ja, es sind so diese Grundgedränke für sehr italienische.

00:34:35: Da sind wir wieder bei

00:34:36: Salzburg das Venedig, das Florentz.

00:34:39: Ich finde das

00:34:40: Venerg auch mit dem

00:34:42: Fluss... Bei Hochwasser?

00:34:43: Bei Hochwassern ist das

00:34:45: Vhenedik Österreichs.

00:34:47: Niederstand ist das Florenz.

00:34:50: Salzburg kann nämlich zwei tolle Städte sein!

00:34:54: Das schaffen die wenigsten.

00:34:55: Genau so wie du ein betrunkener Mann und eine betrunkeene Frau selbst.

00:34:58: Oder auch das Gebirge-Gig, wenige ich könnte mal auch sagen.

00:35:03: Sagt mir überhaupt Gebirgig!

00:35:04: Ja?

00:35:06: Ich war vielleicht dazu einen Schlag dabei aber sonst hat es gestimmt glaube ich.

00:35:09: Aber was ich auch so wahnsinnig schön fand, war die Ästhetik.

00:35:15: Die Ästhetik der Flaschen, da gibt es ja wirklich verschiedene.

00:35:19: Es gibt diese Steingutflaschen wo das Bitter und so weiter drinnen ist, Wärmot drinnen is.

00:35:25: Also wirklich wunderschön mit so einem... wie sagt man dann?

00:35:28: Wenn das eine Wachshülle darüber über dem Korken ist, wie nennt man das?

00:35:33: Hat das einen eigenen Namen?

00:35:34: Ich weiß es nicht!

00:35:35: Ist auch egal du weißt es offensichtlich auch nicht.

00:35:37: Das fand ich auf jeden Fall wahnsinnig ästhetisch Und was ich wahnsinnig schön fand, war diese Original-Sporerflasche.

00:35:44: Die ist auch in Gildenzeichen als an der Getreidegasse.

00:35:48: Hängen ja ganz viel so diese, man kennt das, diese Gildenaushänge Schilder sowie heute irgendwie diese simplen, da auf der ganzen Welt gleichen Logos bei jedem Laden stehen weil dieser Laden ja in jeder Stadt dieser Erde einen Laden hat.

00:36:08: mit diesen Großkonzernen gibt's in Salzburg noch diese kleinen Einzelhändler, die alle ihr eigenes Gilderzeichen draußen haben.

00:36:16: Und die Flasche, die da draußen hängt, die gibt es auch zu kaufen zum Beispiel als Otto-Cin, was ich wahnsinnig schön finde und die ist wirklich an Eleganz auch kaum zu überbieten!

00:36:29: Ich find' diese Flaschen wunderschön!

00:36:32: punctoestetik brift mich dieser Laden wirklich wie ein Blitz!

00:36:38: Schön!

00:36:39: diese alten Gilden auch weiterhin halten können, wurde uns dann noch ein weiteres Projekt vorgestellt.

00:36:46: Das mein Herz erobert hat?

00:36:48: Ja das ist toll, ja.

00:36:49: Weil ich finde jetzt habe ich im ersten Teil von der Salzburg Geschichte schon angeteasert Ich liebe wenn die Innenstädte nicht aussterben und es ist ein Projekt das genau da einzahlt.

00:36:59: Wir haben dann die Patrizia getroffen Und die Patrezia hat uns einen Stadtentwicklungsprojekt vorgestellt Auf jeden Fall sehr zentral, in einer wahrscheinlich mittlerweile sauteurigen Gegend haben sie sozusagen wenn ich es richtig verstanden habe einen Raum.

00:37:15: Das nennt sich jetzt House of Talents im neuen Kreativraumschau Raum Stadt.

00:37:20: Du meinst den Anton Neumeier Platz.

00:37:23: Das steht direkt neben dem Szene lokal.

00:37:26: Da sind auch diese, das kennst du vielleicht?

00:37:29: Kannst du auch einmal so Konzerte...

00:37:32: Na ja!

00:37:32: Du wirst es auch zufrieden.

00:37:33: Wir spielen da im Herbst oder im Frühling.

00:37:35: Das ist

00:37:37: die

00:37:37: Szene sehr schönes Haus mit sechshundert Plätzen und genau, der oft gespielt.

00:37:42: Ich war

00:37:42: da schon

00:37:42: mal.

00:37:42: Achso?

00:37:43: Ja, was hast du dort gegeben?

00:37:45: Ich habe da nichts gegeben aber ich hab da einen Film gedreht also eine Szene, sehr lange her.

00:37:51: Was war das für ein Film?

00:37:52: Das muss gewesen sein, dass Glück ist auf Vogel.

00:37:55: Ah!

00:37:55: Katarina Molina.

00:37:56: Richtig...

00:37:57: Schau' ich kenn mich in deiner Filmhistorie wahnsinnig gut aus.

00:38:00: Warte, warte, kennst du ja aus, wenn ich meine drei Filme dich gemacht habe.

00:38:03: Dass du einen Passisten gespielt

00:38:04: hast oder?

00:38:04: Ja.

00:38:05: Meine drei Filmen die ich gemacht habe, kennste du.

00:38:08: Genau, alle drei.

00:38:10: Alle drei Filmer, die ich jemals gedreht hab, kennest du.

00:38:14: Die letzte Station unserer wirklich sehr schönen Tour

00:38:18: Ich musste dich hintragen mehr.

00:38:19: Ja, ich war wirklich schon...

00:38:20: Du warst so hacket, ich weiß das natürlich nicht!

00:38:23: Herr Spora mich großzügig abgefühlt hat.

00:38:26: Aber wirklich großzägig?

00:38:28: Ja ja.

00:38:28: Ich war nicht überhaupt sehr großzögig.

00:38:30: Ja genau.

00:38:31: Du hast überhaupt gleich zwei Säcke voller Chinflaschen mitgenommen und gesagt, dass der eine ist für mich.

00:38:35: Ich habe den nie bekommen, ich sag es dir nur.

00:38:39: Ich geb's mal in den Kofferraum.

00:38:41: Das machen wir dann in Ruhe, ja?

00:38:42: Es steht längst mit dir zu Hause.

00:38:44: Schon ausgefragt!

00:38:45: Fein aufgereiht!

00:38:47: Sparerflaschen hab ich gleich was nachbestellt.

00:38:48: Nein das ist meiner!

00:38:52: Ich

00:38:53: habe schon was nachbestellt.

00:38:54: Eigentlich wollte man das ja schon längst trinken, weil wir den Nikrone machen wollen in dem solchen Podcast folgen.

00:39:02: aber es wurde uns dann untersagt

00:39:04: Was ich dir vorher auch hätte sagen können aber will hier nicht genau.

00:39:09: Also es war bei.

00:39:09: Wir

00:39:10: werden's auf Tour austrinken Jeden Abend eine andere Variante ausprobieren an Mix getränken zum Beispiel.

00:39:17: na selber ist das wieder a tour.

00:39:19: Ja da bist du endlich ein richtiger Kabarettist.

00:39:22: Den beendlich trinkt er dann auch.

00:39:24: Endlichs

00:39:24: auf der Inhalte!

00:39:26: Wie

00:39:26: ist es weitergegangen?

00:39:28: Genau, da sind wir hingegangen zum House of Talents.

00:39:31: Das

00:39:31: ist ein sehr gutes Konzept, wie ich finde.

00:39:32: Dass uns das CEO jetzt kurz erläutern wird?

00:39:35: Genau!

00:39:36: Ich finde es wirklich und das passt zu dieser Stadt Salzburg tatsächlich wahnsinnig und das ist auch was und das find' ich so faszinierend.

00:39:43: So oft, wie in Salzburg war habe ich das so noch nicht wahrgenommen und es ist mir erst richtig bewusst geworden.

00:39:51: Ich hab schon festgestellt dass man in Salzberg schon gut einkaufen kann weil die ganz schöne Sachen haben Aber mir ist nie klar gewesen, wie viele Handwerkbetriebe traditionelle und nicht-traditionelle und neue meine ich damit sich in dieser Altstadt ansiedeln.

00:40:09: Und da gibt es einen Altstadtverband Salzburg der mit der Inkooperation mit dem Wirtschaftsservice der Stadt Salzburg dieses Haus also am Anton Neumeuer Platz eins mieten und das hergeben für junge Talente.

00:40:27: Und zwar dieses Haus ist, es gibt ja diesen strukturellen Leerstand in allen Städten.

00:40:33: Es hat viel damit zu tun dass wir so einen Strukturwandel haben, dass wir natürlich wie du auch schon gesagt hast In den Vorstädten große Einkaufszentren haben Das viel online gekauft wird Dass man nicht mehr so richtig in die Stadt hineingeht.

00:40:51: Zentrum oder auch in den Dörfern haben wir ja das gleiche.

00:40:55: Wir haben immer die Supermärkte davor, wir haben nicht mehr den Fleischhauer, sondern wir haben alles gemeinsam davor.

00:41:04: Kein Modegeschäft mehr?

00:41:05: Nein!

00:41:06: Wir haben das draußen auf der grünen Wiese und in Salzburg versuchen sie da ein völlig anderes Konzept zu gehen.

00:41:15: Und dieses Haus stand sechs Monate leer oder über sechs Monate lehr.

00:41:19: Das ist ein struktureller Leerstand, nennt man offensichtlich so.

00:41:25: Das hat uns die Ursula Meyer vom Altstadtverband in Salzburg erklärt und sie haben das gemietet weil sie wollen dass sich auch ganz junges Gewerbe und junge Menschen die neue kreative Sachen machen in der Altstadt ansiedeln können.

00:41:44: Dieses Haus auf Tellens ist nichts anderes als eine Startrampe für junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die ein Business versuchen das vielleicht noch nicht diese Aufmerksamkeit hat weil das Geld auch noch ein bisschen fehlt.

00:42:00: Und dann sitzen sie mitten in der Stadt In einer sehr guten Lage und können ihre Sachen präsentieren.

00:42:06: Aktuell Seid auf Vollständigkeit halber auch erwähnt, sind zwei Junglabels drin.

00:42:12: Dirndlfit die Patricia Fichter und Porsche Ellicates der Christian Bernäcker.

00:42:16: Genau!

00:42:16: Also kann man sich auf der Homepage Schauraumstadt.at genauer anschauen was sie so machen?

00:42:22: Ja

00:42:22: genau also die Patrizia Fichte, dieses Dirndlefit kannst du dein altes Dirndler vorbeibringen und Sie arbeiten die wieder auf.

00:42:29: das ist eine Art Secondhand Ware die aber komplett gut aufgearbeitet wird und das Dirndel dass Du abgibst Kriegst du quasi gut gerechnet auf ein neues?

00:42:39: Das finde ich ganz praktisch.

00:42:41: Allerdings trage ich keine Dirndln und

00:42:45: schade

00:42:45: eigentlich.

00:42:46: vielleicht soll dich damit anfangen, Unterkristian der macht T-Shirts Und Hoodies und Sweatshirts alles aus Salzburg.

00:42:55: Was ich eben vorher gemeint habe was zuerst missverständlich war was du dann aber aufgeklärt hast ist dass es nicht nur um junge Künstlerinnen geht sondern auch vor allem um jungen Unternehmerinnen Und für alle, die sich sozusagen in dieser Kombination versuchen.

00:43:10: Ich finde das sehr mutig und da ist es einfach ein gutes Beispiel dafür dass man quasi seiner künstlerischen Ader folgt und trotzdem versucht das Ganze in dem Kapitalismus, indem wir halt leben auch zu manifestieren.

00:43:24: Deswegen fand ich das dort cool, dass das Leute sind, die irgendwie jetzt nicht nur sage ich mach hier einen ein innovatives Theater, das auch toll ist.

00:43:32: Sondern die auch wirklich versuchen ihre Kreativität dahingehend zu nutzen ob das Ganze vielleicht sogar irgendwann einmal einen Attrag bringt.

00:43:41: Genau!

00:43:42: Das Ziel ist ja das dass diese jungen Leute die dort hier oder diese jenen Gründerinnen und Gründern die dort ihre Projekte und ihre Ware sozusagen präsentieren oder ausstellen oder verkaufen später einmal mit ihrem Handwerk wieder in die Altstadt sozusagen in ein eigenes Geschäftslokal kommen.

00:44:03: Genau

00:44:03: und ich finde das auch, ich nehme das gerne auf mit dem Kapitalismus.

00:44:07: Das ist eine sehr gesunde Form von Marktwirtschaft, die da stattfindet.

00:44:11: oder dass die Einzelhändler also der Altstadt verbannt, das ist ja eigentlich einen Zusammenschluss.

00:44:17: der Einzelhandler Und das Handwerk ist dort.

00:44:20: Also die Leute, die dort Produkte verkaufen und die schließen sich zusammen.

00:44:25: Man haben einen Verband und sagen wir investieren in die, die nachkommen sozusagen indem wir versuchen denen auch die Möglichkeit zu geben irgendwann einen Laden zu übernehmen in der Altstadt.

00:44:41: Und das finde ich eine sehr, sehr gesunden Gedanken des Kapitalismus.

00:44:46: Dass man eben nicht nur auf seinen Profit schaut und möglichst viel Gewinn einstreift sondern etwas von seinem eigenen Gewinn abgibt damit man junge Menschen unterstützen kann und das glaube ich hat am Ende des Tages wie man so schön sagt einen höheren Mehrwert nicht nur in der Bilanz sondern auch in der Gesellschaft.

00:45:09: Ja, weil sich der Einzelhandel geschlossen.

00:45:11: Zumindest ein bisschen den Großkonzernen, dem Tech Milliardären entgegenstellt.

00:45:17: und ein kleines gallisches Dorfbild dazu zu

00:45:20: sagen.

00:45:20: Und ich muss sagen, ich möchte Städte besuchen die anders sind als die anderen Städten.

00:45:27: Und baulich ist Salzburg natürlich sowieso anders ja?

00:45:32: Und Baulig sind ja viele Städter unterschiedlich aber wenn man in Altstädte hineingeht findet man ganz oft die gleichen Läden.

00:45:41: Und da ist Salzburg anders.

00:45:43: und genau das möchte ich besuchen, ich möchte Städte erleben wenn ich auf Reisen bin wo ich Dinge sehe, Dinge erlebe oder kaufen kann, die ich in dieser Stadt kaufe.

00:45:56: vielleicht kann ich sie dort auch online bestellen weil die auch Online-Shops haben.

00:46:01: manche Läde Das ist der Zeitgeist, so ist es nun mal.

00:46:05: Es bricht

00:46:06: nichts grundsätzlich gegen Online-Shops.

00:46:09: Ich habe schon vor zwanzig Jahren T-Shirts für die Band damals online versucht zu verkaufen.

00:46:15: Das war auch ein Online-Chop.

00:46:17: Einfach gestaltet und auch noch mit vielen Schwierigkeiten versehen in der Online-Shop, weil jeder einzelne, jedes einzelne T-Shirt registriert, bezahlt.

00:46:25: Und dann von mir verpackt und zur Post getragen wurde.

00:46:27: Also das war nicht sehr gewinnbringend orientiert aber ein Online Shop kann durchaus auch Familienbetrieb geführt sein.

00:46:34: So ist es genau!

00:46:35: Das können sie ja auch sehen.

00:46:35: Genau das geht... Seht ihr immer abhängig von der Ware die verkauft wird in Wirklichkeit?

00:46:40: Ja

00:46:41: und was geht's?

00:46:41: ja?

00:46:41: Ich habe auch einen Familienbetrieb.

00:46:43: Machen die das alles selber?

00:46:44: Ja ich glaube das

00:46:45: ist so.

00:46:46: Ja, ich glaube das ist ein Familienbetrieb.

00:46:48: Traditionell sogar, glaub' ich.

00:46:49: Ich glaube auch nämlich.

00:46:50: Sicher schon in der siebten oder achten Generation.

00:46:52: Achtte Generationen was ich weiß ja...

00:46:54: Aber um zurückzukommen, was ich von einer Reise erwarte.

00:46:58: Von einer Reisen erwarte ich genau das weil da kann ich mir etwas kaufen, ich kann was mitnehmen und ich kann es mir zu Hause hinstellen.

00:47:04: Ich kann's nutzen zuhause und es erinnert mich immer an diese Stadt.

00:47:09: Und wenn ich mir da jetzt ein H&M-T-Shirt um wieder H & M weiß nicht, warum ich diesen Namen so oft sage.

00:47:15: Aber das ist der erste, den man halt einfällt.

00:47:18: bei massen Ware.

00:47:19: sozusagen gibt es natürlich

00:47:20: noch viel anderes Buch über das wir schon lange nicht mehr gesprochen haben.

00:47:24: Fängt ja auch mit deinem H&m-Rand

00:47:26: an.

00:47:26: Irgendwie triggert mich das offensichtlich?

00:47:27: Naja zu

00:47:28: Recht!

00:47:28: Weil du da was erkannt hast natürlich.

00:47:31: Das kann die natürlich überall kaufen in jeder Stadt und das finde ich wahnsinnig uninteressant.

00:47:34: Innenstädte mit Läden... da macht man sich Städte kaputt und das hat Salzburg nicht.

00:47:42: Da arbeitet Salzburg scheinbar sehr dagegen, so gut es geht aber das ist dann halt auch noch oft abhängig von den Besitzern der Häuser an wenn sie dann vermieten.

00:47:54: Das stimmt!

00:47:55: Das allerdings ist eine andere Geschichte.

00:47:58: So ist es.

00:47:59: Na ja, das war's sehr schön willkommen wieder.

00:48:02: Wir kommen sowieso

00:48:04: wieder, weil wir einige Termine in Salzburg spielen.

00:48:06: Ich habe jetzt auch immer mehr Gründe überlegt ob ich einen... Wir machen mit der Familie immer so Städtetrips zweimal im Jahr und die gehen bei mir vorzugsweise eigentlich nach Italien.

00:48:16: aber

00:48:18: das könnte ich sogar vorschlagen Das könnte sozusagen in zwei Generationen zu Hause auch aufgefallen stoßen.

00:48:25: Jetzt geht es einmal noch Florence wo man Deutsch spricht oder Deutsch.

00:48:31: Würden die Deutschen jetzt nicht sagen, wahrscheinlich Österreichisch?

00:48:34: Ja genau!

00:48:35: Ihr seid ja so witzig.

00:48:37: Ja gut dann sage ich wirklich vielen Dank an die Barbara, die Susanne und auch die Johansen, die das für uns heimlich organisiert haben.

00:48:45: Das war wirklich eine schöne Reise.

00:48:47: Es war wirklich ein schöner Zeit.

00:48:48: Ein kleiner schöner Städtetrepp wie man heute sagt.

00:48:52: Genau.

00:48:53: Jetzt besteigen wir wieder dein Automobil.

00:48:56: Ich setze mich nach hinten, weil Sieben Sackeln, Motz und Gugeln gefress ich jetzt noch zusammen.

00:49:02: Danke fürs Zuhören!

00:49:04: Steckt's

00:49:04: in den Schneehaufen...