Schwarz & Rubey

Schwarz & Rubey

Ein Podcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Lieber Simon, unser Freund und Techniker Georg, hat gestern am Frühstückstisch wieder einen rausgehauen.

00:00:04: Bei Fasching und Faschismus mache ich nicht mit.

00:00:08: Es ist wieder soweit, liebe Menschen.

00:00:11: Hier sind ihre Gastgeber Simon Schwarz.

00:00:13: Dann kann man sich im Bett anbinken, das ist ja glaube ich nicht so verböhnend.

00:00:17: Und Manuel Rubai.

00:00:19: Du bist zum Glück nicht ganz enttäuscht von mir, ich habe Angst gehabt, muss ich ehrlich sagen.

00:00:25: Herzlich willkommen, Manuel Rubai.

00:00:27: Die Stimme,

00:00:28: die Sie gehört haben, ist noch immer die von Simon Black, schön, dass wir hier sind.

00:00:31: Schön, dass Sie noch immer bei uns sind und dass Sie uns treu geblieben sind.

00:00:34: Ja, und schön, dass Sie auch zahlreich nach wie vor dazukommen.

00:00:37: Freut uns sehr.

00:00:38: Die neu dazugekommenen

00:00:39: muss man erhalten.

00:00:40: Das ist wichtig.

00:00:41: Deswegen hier, Sie sind bei einem Europapodcast, kann man sagen, Sie sind hier genau richtig.

00:00:46: Wir sind stolze Europäer.

00:00:48: Das muss in Zukunft das Leitmotiv sein.

00:00:50: Wir sind Euro.

00:00:53: Der europäische Fasching, der europäische Faschismus und der europäische Fasching.

00:00:58: Ich finde den Satz deswegen gut, weil bei mir kommen ja die Hippis gleich nach den Nazis zum Beispiel.

00:01:03: Interessant, ja.

00:01:04: Bei mir gibt es Faschingsfotos aus Kindergarten und Volksschulen, also Grundschulen in Deutschland, die Übersetzung.

00:01:13: Und man sieht immer, dass alle gut gelaunt, ziemlich eng zusammenstehen und ich stehe immer etwas außen, ganz auf der Seite, mit einem leichten Abstand zum Nachbarn.

00:01:23: Ich sehe den Blick des kleinen Simon direkt vor mir.

00:01:27: Es

00:01:27: ist ein gewisses Unverständnis gewesen.

00:01:29: Unverständnis,

00:01:30: Bill verzweifelt und genervt.

00:01:31: Er verlor in dieser Welt.

00:01:32: Er verlor ihn.

00:01:32: Er verlor

00:01:33: ihn.

00:01:33: Er verlor ihn.

00:01:33: Er verlor

00:01:33: ihn.

00:01:33: Er verlor ihn.

00:01:34: Er verlor ihn.

00:01:34: Er verlor ihn.

00:01:35: Er verlor ihn.

00:01:35: Er verlor ihn.

00:01:36: Er verlor ihn.

00:01:37: Er verlor ihn.

00:01:37: Er verlor ihn.

00:01:38: Er verlor ihn.

00:01:38: Er verlor ihn.

00:01:39: Er verlor ihn.

00:01:39: Er verlor ihn.

00:01:40: Er verlor ihn.

00:01:41: Er verlor ihn.

00:01:42: Er verlor ihn.

00:01:43: Er verlor ihn.

00:01:43: Er verlor ihn.

00:01:44: Er verlor ihn.

00:01:44: Er verlor ihn.

00:01:45: Er verlor

00:01:46: ihn.

00:01:46: Er verlor ihn.

00:01:46: Er verlor ihn.

00:01:47: Er verlor ihn.

00:01:48: Er verlor ihn.

00:01:49: Er verlor ihn.

00:01:49: Er verlor ihn.

00:01:50: Er verlor ihn.

00:01:50: Er verlor ihn.

00:01:51: Er verlor ihn.

00:01:51: Er verlor ihn.

00:01:52: Er verlor ihn.

00:01:53: Er verlor ihn.

00:01:54: Er verlor ihn.

00:01:54: Er verlor ihn.

00:01:55: Er verlor ihn.

00:01:55: Er verlor ihn.

00:01:56: Er verlor ihn.

00:01:56: Er verlor ihn.

00:01:56: Er verlor ihn.

00:01:59: Er

00:01:59: ver.

00:01:59: Ich muss Social Media übernehmen, weil die Johanna nicht da

00:02:02: ist.

00:02:02: Zurück zum Fasching.

00:02:04: Es ist eher ein Unverständnis, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich bei meinen beiden Großen, vor allem bei meinem allergrößten, also bei meinem ältesten, sagt man,

00:02:16: auch bei deinem einzigen, männlichen

00:02:19: Nachkommen, so ist es.

00:02:21: Da haben wir uns schon sehr ins Zeug gelegt, immer faschingstechnisch, weil er das wahnsinnig gern hatte.

00:02:26: Ja,

00:02:27: man darf ja seine eigene Wut nicht auf die Kinder übertragen.

00:02:30: Ich

00:02:30: weiß gar nicht, ob es eine Wut war.

00:02:31: Ich glaube, es war ein Unverständnis für dieses Verkleiden.

00:02:35: Also ich habe gar nichts gegen den Fasching.

00:02:38: Ich habe viel mehr gegen den Faschismus als gegen den Fasching.

00:02:40: Ich

00:02:40: eh auch.

00:02:41: Das muss man fairerweise schon so sagen.

00:02:43: Und ich verstehe es auch, wenn man sozusagen, wir haben einen komischen Beruf, aber wenn man diesen Beruf nicht hat, dass man einmal im Jahr irgendwie so zu sagen was ganz anderes ausleben möchte.

00:02:53: Das sind wir dann eher beim Karneval, wo mein Verständnis noch geringer ist.

00:02:56: Ja,

00:02:57: wobei ich mal in Köln gedreht habe, während des Karnevals.

00:03:01: Und da muss ich sagen, Also nicht, dass ich da mich hineingemischt hätte in das Gedömmel, weil ob verkleidet oder nicht verkleidet, ich gehe sowieso nicht wo rein, wo viele Menschen sind.

00:03:11: Deswegen macht das jetzt keinen Unterschied für mich.

00:03:14: Aber die hatten schon sehr viel Spaß und haben das schon sehr genossen, insofern muss ich auch ein bisschen sagen, so ein Bittl Verständnis habe ich, ich kann nur nicht so lachen.

00:03:24: Also dieses viellacher Fasching, ich habe nie wahnsinnig gelacht.

00:03:27: Und diese Köln- und Düsseldorf, da gibt es dann oft diese Übertragungen im deutschen Fernsehen.

00:03:35: Ich

00:03:36: bin da ein bisschen fassungslos.

00:03:39: Es gibt aber auch den guten Fasching, den Kinderfasching befällt.

00:03:42: Eine E-Manor-Durchdauer z.B.

00:03:43: haben wir als Klavier.

00:03:44: was ich eine sehr originelle Verkleidung finde.

00:03:47: Ja, also im Freundeskreis meines Sohnes, da wurden alle möglichen wirklich, also ich glaube, Ikea-Regal war keins dabei, aber es waren wirklich von Schweizer Taschenmesser über Ferrero-Küßchen bis zum Rummer, waren alle Sach- und Lebensmittel- und Tiere waren dabei.

00:04:07: Letztens ich habe eine einzige Fotokiste, ähnlich wie dein Vater, der hat glaube ich mehr, aber ich habe eine.

00:04:12: Und da habe ich letztens was gesucht und bin wirklich erschrocken.

00:04:16: Ich war beim Zivildienst noch, aber auf der Psychiatrie Zivildienst gemacht war ein tolles Jahr.

00:04:21: Und die Klienten haben sich dann gewünscht, dass ich als Rothout gehe.

00:04:25: Das weiß ich mir halt vergessen kann.

00:04:27: Und ich bin wirklich Rothout.

00:04:29: Also Rothout weiß ich

00:04:30: überhaupt nicht mehr.

00:04:31: Ja, ich habe jetzt versucht

00:04:31: das andere Wort.

00:04:34: Damals sagte man ja noch anders.

00:04:36: Damals sagte man Indiana.

00:04:37: Richtig,

00:04:38: jetzt hast du es ausgesprochen.

00:04:39: Heute sagt man First Nation.

00:04:40: Genau.

00:04:41: Was total

00:04:41: korrekt ist und auch richtig so

00:04:43: ist.

00:04:43: Mit der First Nation.

00:04:44: Mit der First Nation.

00:04:45: Das hat natürlich viele Gründe, warum das gut ist, dass es First Nation heißt.

00:04:49: Natürlich.

00:04:50: Jedenfalls genau.

00:04:50: Damals sagte man noch anders und ich habe mit dem Zettel das verdrängt.

00:04:53: Die haben mich wirklich damals komplett knallrot angemalt.

00:04:57: Und seine schlechte Perücke.

00:05:00: Das weiß ich noch.

00:05:00: Das haben sich zwei Gänte gewünscht.

00:05:02: In der Psychiatrie.

00:05:03: In der Psychiatrie.

00:05:04: Da

00:05:04: finde ich, ist es auch erlaubt.

00:05:05: Das ist die Frage, ja.

00:05:06: Das ist ja anders als das Klischee im Fernsehen, dass die alle immer so, also psychische Erkrankungen gibt es ja manikfaltig und die sind auch nicht alle sozusagen gespaltene, persönliche.

00:05:16: Aber es gab eine, die hat sich immer wieder für berühmte Inkarnationen gehalten und mit dem Rad.

00:05:20: Man sieht den Leuten ja nicht an, dass die vielleicht irgendwie ein bisschen neben der Spur sind.

00:05:24: und wir waren zum Beispiel mal in einem Museum und da stand ein Klavier, auf dem irgendwie Beethoven was komponiert hat und dann hat sie sich gemeldet und dann sagt er, ich bin eine virtuose Pianistin und ich bin eine Nachfahre von... Beethoven.

00:05:35: Dann hat es sich mit einer Überzeugung gespielt.

00:05:37: Das Gesetz konnte aber nicht gewünscht

00:05:39: spielen.

00:05:39: Aber mit Nutzen waren gespielt.

00:05:41: Toll, interessant.

00:05:42: Welten mir ein, ich habe mal in einem Film mitgespielt, Wanted, der den an der Psychiatrie gespielt, mit ganz viel österreichischen Kabarettisten der ersten

00:05:51: Liga

00:05:51: sozusagen.

00:05:52: Und ich habe den Betreuer gespielt, also deine Rolle eigentlich mehr oder weniger, und musste als Erdbeere verkleidet gehen.

00:06:02: Es gab so ein Art Gartenfest, es war kein Faschingsfest, aber ein Gartenfest, wo alle verkleidet waren und ich weiß, Erdbeere.

00:06:10: Kann man das bitte ausheben und uns diesen Clip anschauen?

00:06:13: Ja, wird man wahrscheinlich können.

00:06:15: Jeder, der eine DVD zu Hause hat von Wanted, ich glaube es ist

00:06:19: Wanted.

00:06:19: Wanted heißt der Film, ja.

00:06:20: Mit Alfred Dorf und Michael Nirvarani unter anderem.

00:06:23: Unter anderem, ja, also ganz viele.

00:06:26: Ja, also wirklich ganz, ganz viele.

00:06:27: Und Sie und die Erdbeere?

00:06:28: Ja, die Erdbeere.

00:06:29: Ich war ein Pfleger und ich hoffe, ich erinnere mich da als richtig, aber ich bin mir sicher, dass es in diesem Film war.

00:06:35: Ja, weil du gesagt hast, sie hatte immer das Gefühl, dass sie verschiedene Figuren hat.

00:06:39: Dazu haben wir einen Leserbrief bekommen.

00:06:41: Und wie nennt man das dann?

00:06:42: Ich habe das schon wieder vergessen, weil ich es mir nicht merke, obwohl wir schon mehrmals darauf hingewiesen wurden.

00:06:53: Die Sandra schreibt uns.

00:06:54: Das ist interessant, weil normalerweise korrigieren uns immer die Männer.

00:06:57: Diesmal haben wir uns Frauen korrigiert.

00:06:59: Das ist ihr gutes Recht, möchte ich sagen.

00:07:01: Ich darf kurz verlesen.

00:07:03: Jetzt kommt mein kurzer Klugscheißer-Moment.

00:07:05: Wirklich nur Mini versprochen.

00:07:07: In der letzten Folge ist beim Thema WG im Zusammenhang mit Schizophrenie das Wort verschiedener Persönlichkeiten gefallen.

00:07:13: Da musste mein innerer Pflegeprofi kurz vom Sofa aufspringen.

00:07:16: Schizophrenie bedeutet nämlich nicht mehrere Persönlichkeiten, auch wenn das im Alltag oft so gesagt wird.

00:07:22: Das wäre eher eine dissoziative Identitätsstörung.

00:07:26: Ja, da wurden wir schon mehrmals darauf hingewiesen.

00:07:29: Also

00:07:29: streng genommen du eigentlich.

00:07:31: Ja, weil ich sehe immer falsch.

00:07:32: Weil das ist das Wort, das ist die so zertive Identität.

00:07:37: Vielleicht

00:07:38: liegt es daran, dass du es nicht aussprechen

00:07:40: kannst.

00:07:40: Deswegen sag ich einfach, Schizophrenie, weil ich da ein Handicap habe, ich kriege dieses Wort nicht raus und deswegen nenne ich das einfach anders.

00:07:47: Kann man das abkürzen mit D,

00:07:49: I?

00:07:50: Kann man das abkürzen.

00:07:52: Ah,

00:07:52: okay.

00:07:53: Es gibt einen österreichischen Schauspieler-Fahrer und ehemaligen Neonazi und Türsteher.

00:07:59: Ah, ja, jetzt weiß ich, weil es ist lustig.

00:08:01: Schauspieler-Fahrer, wie nachgedacht.

00:08:03: Wer könnte das sein mit ehemaligen Neonazi, ist mir sofort... hat eine lange Zeit bei mir im Hotelzimmer, während Dreharbeiten gewohnt.

00:08:12: Bei dir im Hotelzimmer?

00:08:13: Ja, sogar.

00:08:14: Wir haben uns übernachtet, weil der Heimweg nach St.Bölten so weit gewöhnt ist, das wäre von wem.

00:08:19: Das haben manchmal bei mir geschlafen hat im Hotelzimmer.

00:08:21: Stark.

00:08:22: Jedenfalls da deine Helmbefreihung.

00:08:24: Der hat auch eine Gurtbefreihung.

00:08:25: Aus welchen?

00:08:26: Wie auch immer man dazu kommt.

00:08:27: Aber der fahrt halt sozusagen, er sagt aber er kann nur in St.Bölten oder wo er halt wohnt und umgebung fahren, weil sonst halten sie natürlich überall auf, aber in seiner Hut Wissen Sie, wenn der Motorel sitzt, der kann der Höhenbefreiung auszuhören.

00:08:39: Stimmt aber, der hat gar dies.

00:08:41: Nein.

00:08:41: Aber weil du sozusagen eine Sprachbefreiung bekommst, das Wort Aussprechen zu tun, so wie es doch gewesen ist.

00:08:47: Das war ja nicht eine... eine... eine... Blackshee-Associationsmaschine in mir, muss ich sagen.

00:08:51: Ja, das ist richtig.

00:08:52: Kannst du gleich nicht verstanden?

00:08:54: Nein, aber... Aber willkommen

00:08:55: in meiner

00:08:55: Welt.

00:08:56: Ich habe sofort was dazu gefügt.

00:08:59: Verstanden habe ich es schon, aber ich habe die... die Zusammenhörer verstanden.

00:09:02: Also ich habe die zugehört, ich habe es akustisch verstanden, ich fand die Geschichte spannend, interessant, ich fand sie.

00:09:09: Vorwärts-Drei-Band in der Erzählung.

00:09:12: Ich hab nur den Zusammenhang nicht ganz so

00:09:15: gut erkannt.

00:09:15: Das war ein bisschen weit hergeholt.

00:09:17: Nein,

00:09:17: überhaupt nicht.

00:09:18: Ich find eigentlich ganz richtig.

00:09:19: Aber wie gesagt, der hat auch eine Gutbefreiung.

00:09:22: Etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, warum man das haben möchte.

00:09:25: Ich

00:09:25: kann auch die Hellenbefreiung nicht nachvollziehen, weil man schützt sich ja in erster Linie mir selbst.

00:09:30: Aber ich mein, jeder wäre klar.

00:09:30: Ja, das mit den Hellen, das ist ganz besonders.

00:09:33: Das hab ich schon mehrmals gehört, auch beim Fahrradfahren, dass es wirklich richtig Also vor allem beim Fahrradfahren, dass also ein Regisseur, diesen Namen ich gar nicht nenne, weil er wirklich ein totales Wirscht ist und dass es nicht wert ist, diesen Namen zu er, ich habe einen Film mit ihm gedreht, das ist sehr, sehr lange her.

00:09:51: Willst du sagen, dass das Film heißt?

00:09:53: Nein, bitte nicht.

00:09:53: Das

00:09:55: ist also wirklich schon sehr, sehr lange her.

00:09:57: und der hat mir erzählt, dass wenn er mit seinen Kindern in die Schule fährt mit dem Fahrrad und er nimmt andere Schulkinder mit, dass er als er und die haben Helme auf beim Fahrrad fahren, dass er ihnen als erster mal die Helme runterreißt und sagt, so depot ausschauen, fahr's mit mir nicht.

00:10:14: Weil die wirklich komplett bescheuert finden.

00:10:17: Also das ist wirklich hirrenlos.

00:10:19: Da denke ich mir, ja lass den anderen den Helm auf, lass du ihn unten, weil du hast eh nichts zu schützen.

00:10:25: Das denke ich mir da.

00:10:26: Aber bitte lasst die anderen, die den Helm tragen, befreit.

00:10:29: Und dann noch etwas anderes, was mir da noch einfällt, dazu ist eine Kollegin, wo wir gestern eine Zeitschrift irgendwo im Hotel liegen sehen haben.

00:10:40: Ich glaube, es war Frau im Spiegel, wo groß die Schlagzeile war.

00:10:45: Heimliche Trennung.

00:10:47: Dazu kommen wir gleich zurück.

00:10:49: Diese Kollegin hat gesagt, Simon, du fährst ja immer mit Fahrradhelmen.

00:10:52: Ich tu mir ein bisschen schwer.

00:10:53: Ich weiß, dass es sein muss, aber ich tu mir schwer, weil ich so blöd ausschaue damit.

00:10:57: Und dann habe ich gesagt, ich lass ihn sogar oben, wenn ich in die Schule reingehe, weil ich es sinnlos finde, diesen Helm abzunehmen.

00:11:04: Und dann gleich wieder aufzusetzen.

00:11:05: Deswegen lasse ich Ihnen einfach gleich oben, wenn ich kurzwo reinge, und es ist ja nicht ein Motorradhelm, der voll wie sie hat, wo du nichts mehr siehst.

00:11:13: Ein Fahrradhelm, da kannst du ja das Gesicht.

00:11:16: komplett erkennen.

00:11:17: Deswegen lasse ich ihn oben darauf hin, hat sie gesagt, um Gottes Willen, das finde ich die schlimmsten Menschen überhaupt.

00:11:22: Das ist ja würdellos.

00:11:23: Ja, das kann man so sehen.

00:11:24: Es gibt wirklich einen Hass gegen Helmträger.

00:11:26: Ja,

00:11:27: das kann ich bestätigen.

00:11:27: Ich habe mit einem berühmten österreichischen Schauspieler Theater gespielt vor vielen Jahren und da kam ich zur Probe auch mit meinem Fahrradhelm in der Hand und er hat auch gefragt, ob ich homosexuell bin.

00:11:37: Wirklich?

00:11:37: Ja.

00:11:38: Weil du Helmträger bist.

00:11:38: Weil

00:11:38: ich Helmträger bin.

00:11:39: Also

00:11:39: es ist schon ... Ein Hassobjekt, schön, von der Helmträger.

00:11:41: ... zehn,

00:11:41: fünfzehn Jahre her, das ist interessant.

00:11:43: Wo tut

00:11:43: sich Menschen heutzutage?

00:11:49: Und zurück zu kommen zu dieser wunderbaren Schlagzeile heimliche Trennung.

00:11:53: Das

00:11:53: sind der bunten und ein Frau beim Frau

00:11:55: im Spiegel.

00:11:58: Und ich frage mich, was ist eine heimliche Trennung?

00:12:00: Wie stellt sich Frau im Spiegel?

00:12:03: Eine heimliche Trennung vor?

00:12:04: der eine weiß nichts von der Trennung und das

00:12:06: ist

00:12:07: eigentlich kein Streng genommen, keine Trennung dann.

00:12:11: Genau,

00:12:11: der andere weiß

00:12:11: noch nichts von Trennung.

00:12:12: Wir sind aber

00:12:13: schon seit zehn Jahren heimlich getrennt.

00:12:14: Ja, das

00:12:15: nennt man eher Betrug.

00:12:19: Aber ganz sicher nicht heimliche Trennung.

00:12:21: Also, falls es jemanden gibt, der Frau im Spiegel, Redaktion, der uns zuhört, Bitte korrigieren Sie doch diese Schlagzeile.

00:12:30: Sie ist nicht inhaltlich nicht ganz richtig.

00:12:34: Ich glaube, es wird in Kauf genommen.

00:12:35: Ich möchte dir diese Illusion leider nehmen.

00:12:39: Gut.

00:12:40: Wollen

00:12:40: wir zu erfreulicherem

00:12:41: zurückkehren?

00:12:42: Ja, können wir machen.

00:12:43: Wir können

00:12:43: auch zu Sandra

00:12:44: und Co zurückkehren, sozusagen.

00:12:47: Ist das alles erfreulich oder ist da auch nicht erfreuliches dabei?

00:12:49: Es

00:12:50: ist vieles erfreulich.

00:12:51: Da Michael Ransburg, ich darf seinen ganzen Namen nennen, weil er ist Kollege und der kommentiert immer und schreibt immer sehr freundlich.

00:12:58: Ihnen auch zitieren, ich höre euch wieder, hatte in der letzten Zeit sehr wenig von selbiger und blühe Aufverfreude.

00:13:05: So gerne würde ich wissen, wie ihr eure Themen findet und wie ihr euch vorbereitet.

00:13:10: Lernt ihr eure Texte auswendig, lest ihr ab, habt ihr ein Thema oder redet ihr darin frei?

00:13:14: Oder habt ihr im Thema Eckpunkte, die ihr schon lange tangieren wollt?

00:13:18: Musst du so lachen über Simons Bruder in Bielefeld, da trete ich immer auf im Movement.

00:13:23: Theater Bielefeld.

00:13:24: Die Welt ist zur kleinen Seite.

00:13:25: Herzlich gegrüßt, Michael.

00:13:26: Herzliche Grüße zurück.

00:13:28: Ja, herzliche Grüße.

00:13:29: Es ist

00:13:29: alles auswendig gelernt.

00:13:31: Es

00:13:31: ist alles auswendig gelernt, tatsächlich.

00:13:33: Es ist also auch die Antwort darauf, bereits auswendig gelernt.

00:13:37: Wir sind unfassbar gut vorbereitet, muss man sagen.

00:13:40: Und es ist eine ganz hohe Kunst, das dann frei assoziiert wirken zu lassen.

00:13:46: Richtig.

00:13:46: Aber wir sind eben Schauspieler und das unterscheidet uns von Leyen.

00:13:49: Wir können alles wiederholen.

00:13:51: Ja, das stimmt.

00:13:52: Es ist uns aber einmal tatsächlich gelungen, du erinnerst dich.

00:13:56: Also einmal war es so, ich weiß nicht mehr genau was passiert ist, entweder ist die Speicherkarte ausgelaufen, auf der wir aufnehmen, oder die Batterie war leer.

00:14:06: Seitdem nehmen wir auch nicht mehr mit Batterie auf, außer es geht nicht anders, sondern mit Netzgerät.

00:14:12: Also eins von diesen beiden Dingen ist passiert und wir haben es aber erst gemerkt, wie ich auf Stopp drücken wollte.

00:14:18: Und dann haben wir Folgendes gemacht, dann haben wir wirklich versucht, weil wir bis dahin fanden, dass es ein gutes Gespräch war,

00:14:24: dieses

00:14:24: Gespräch tatsächlich zu rekonstruieren und so getan, als würde es wieder spontan entstehen.

00:14:28: Bis Minute

00:14:29: zwanzig hatten wir aufgenommen, haben uns das angehört bis dahin und sind dann wieder eingestiegen und haben es versucht zu wiederholen.

00:14:37: Das haben wir uns nicht

00:14:38: überprüft, aber ich glaube, es hat ganz gut hingegen bekommen.

00:14:41: Weil wir eben alles auswendig lernen.

00:14:44: Bielefeld, was habe ich da genau?

00:14:45: Ich habe doch nur erzählt.

00:14:46: Was habe ich denn erzählt?

00:14:47: Dass das

00:14:47: der Bruder-Professor in Bielefeld ist.

00:14:50: Ja.

00:14:50: Und dass er mehr Titel vor dem Namen hat als du, was sonst gleich

00:14:53: heißt.

00:14:54: Ich glaube,

00:14:54: dass an der Schule immer alles besser konnte.

00:14:56: Habe ich das erzählt?

00:14:58: Ich kann mich erinnern, dass ich ihm zum Geburtstag gratuliert habe.

00:15:01: Und dass ich alle aufgefordert habe, die in Bielefällen der Uni sind, ihm das an diesem Tag auch zu präsentieren.

00:15:08: Und da das

00:15:08: nicht, dass es jemand getan hat im Übrigen.

00:15:10: Sonst hätte mir das wahrscheinlich mitgeteilt.

00:15:12: Möglicherweise.

00:15:13: Ja, gut,

00:15:13: im Bielefeld, glaube ich, haben wir noch Luft nach oben.

00:15:16: Vor allem auf der Uni.

00:15:17: Ja.

00:15:18: Also vor allem in der Technikabteilung.

00:15:21: Genau, weil wir haben ja viele, wir wissen ja alles, wie man unsere Hörer ist.

00:15:24: Also wir haben sehr viele Akatevikerinnen unter den Hörern.

00:15:27: Aber

00:15:28: wenig technische Berufe, offensichtlich.

00:15:29: Ja,

00:15:30: da ist noch

00:15:31: Luft nach oben.

00:15:31: Wollt du ein großer Technik-Affiginado bist eigentlich?

00:15:35: Ja, Technik, natürlich.

00:15:36: Das darf ich vielleicht.

00:15:37: An

00:15:37: dieser Stelle, was macht Simon Schwarz, wenn er abends alleine im Bett liegt?

00:15:41: Er sieht sich Zeitschriften von Zelten an.

00:15:44: Das wissen die wenigsten.

00:15:45: Manchmal,

00:15:47: ja.

00:15:47: Das ist dieses Kurzform-Einschlafen, gibt es zwei Möglichkeiten bei mir.

00:15:53: Ich versuche natürlich, den Bildschirm immer wegzulassen.

00:15:56: Aber wenn ich so weit bin, dass ich noch nicht einschlafen kann und mich ablenken möchte, da gibt es natürlich noch den Unterschied zur Nachtaufwachen, drei Uhr früh, das können wir nachher besprechen.

00:16:09: Aber dieses ... Es ist neun Uhr und du hast das Gefühl, du bist sehr, sehr müde, kannst aber noch nicht schlafen und musst deinen Kopf freigregen.

00:16:20: Dann setze ich mich hin und schaue mir Zeltkataloge im Internet an.

00:16:26: Lese mir durch, was dieses Zelt kann.

00:16:30: Aha, warum das besser ist.

00:16:32: Baust du es gedanklich auf und wieder ab?

00:16:34: Bebaust du es gedanklich auf und wieder ab?

00:16:36: Komm dann auch manchmal, wenn da was steht, was ich noch nicht kannte, dann kommt so ein Hyperfokus, wo ich dann so das versuche, was ist das, was ist damit gemeint, gibt es da Bewertungen, aha, da gibt es Bewertungen, aber gibt es da überhaupt, woher kommt das, wer hat das erfunden?

00:16:54: und so, also so absurde Sachen kommen dann.

00:16:56: Genau, und dann denkt sich deine Familie, jetzt haben wir ihn wieder verloren.

00:16:59: Er spinnt,

00:17:01: ja.

00:17:01: Er spinnt total, ja.

00:17:03: Und die zweite Variante eigentlich kurz vom Einschlafen, ich glaube, ich hatte schon mal erzählt, es ist so doko.

00:17:08: Ja, das wissen wir.

00:17:08: Das wissen wir alle natürlich.

00:17:10: Und in der Nacht, wenn ich aufwache und mein gedankenkarussell, mein schreckliches, angstbesessendes Gedankenkarussell angeht, dann sind es Nachrichtenlesen und möglichst die Schlimmsten, die es gibt, weil dann weiß ich wieder, ah, so schlimm, so schlecht.

00:17:29: Geht's mir doch

00:17:29: nicht.

00:17:29: Ja, ist gut.

00:17:32: Heute korrigierten uns die Frauen.

00:17:33: Recht so, die Barbara schreibt, ich muss jetzt leider... Was die rechten

00:17:36: Frauen korrigieren?

00:17:38: Also, recht so.

00:17:40: Nicht

00:17:40: die rechten Frauen.

00:17:42: Ich muss jetzt leider klug scheißen, aber sie im Gegensatz zu den Männern entschuldigen sie sich gleich zu Beginn.

00:17:48: Also... Aber Antonio Gramsci wird Gramsci und nicht Gramsci ausgesprochen.

00:17:54: SCVI wird zu Schi, mehr Kulper, das ist, obwohl ich zwei Jahre italienisch lerne, ist mir das passiert.

00:18:02: Eigentlich müsste ich das wissen.

00:18:03: Liebe Barbara, danke dafür.

00:18:05: Es ist natürlich Antonio Gramsci.

00:18:07: Dir ist das vollkommen wurscht.

00:18:08: Mir ist das vollkommen wurscht.

00:18:09: Ich weiß es nicht und ich finde es auch ehrlicherweise nicht ganz so schlimm, wenn du das falsch ausmeldest.

00:18:14: Du bist kein Italiener.

00:18:15: Du wirst auch kein Italiener, weil du bist Europäer.

00:18:18: Richtig, ich

00:18:18: bin Europäer.

00:18:21: So viele Sprachen in Europa.

00:18:23: Ja, ich weiß.

00:18:23: Wir sind alle ein bisschen Italiener, weil wir ja Europäer sind.

00:18:27: So ist es.

00:18:28: Und es ist schön, wenn man genau weiß, wie man was ausspricht, das ist richtig.

00:18:33: Aber mir ist der Inhalt trotzdem wichtiger als die Aussprache.

00:18:36: So ist es.

00:18:37: Es werden viele anders sehen.

00:18:39: Und ich will auch nicht allen Sprachwissenschaftlern ihre Arbeit wegnehmen, aber das ist mir trotzdem, ist mir der Inhalt immer noch wichtiger als die Aussprache.

00:18:46: Wie viel Zeit haben wir noch für Harry's?

00:18:48: Weil ich hab natürlich einen ... Okay, weil du musst ein bisschen auf die Zeit, wir haben natürlich Themen auch vorbereitet.

00:18:52: Ich

00:18:52: weiß, wir reden wahnsinnig viel, wir sind aber trotzdem super in der Zeit.

00:18:57: Es kommt nicht nur so vor.

00:18:58: Weil?

00:18:58: Weil wir schon so viel besprochen

00:19:00: haben.

00:19:00: Gutes Tempo heute, wir beschäftigen uns gerade schon so.

00:19:03: zweites Programm.

00:19:04: Liebe, dass übrigens ab sofort die Tryouts in dem Vorverkauf wuchtet.

00:19:09: Also ... Tryouts.

00:19:10: Man kann in der Kulisse, im Niedermeyer, im Lost Spielhaus in München ... In der Hofbühne Degernbach, in Krems spielen wir in einem Kino, ab sofort die Vorverkauf-Kalten kaufen für unsere Einspieler.

00:19:24: Genau, die Tryouts, wieder ein fremdes Wort, das ich gelernt habe.

00:19:26: Richtig,

00:19:27: was hast du gestern gelernt?

00:19:28: FOH, Front of House.

00:19:29: Front

00:19:30: of House, was ich überhaupt nicht verstanden habe.

00:19:31: Front of

00:19:31: House in das Land,

00:19:32: ja.

00:19:32: Es wurde versucht, mir zu erklären, aber es...

00:19:36: War unzulänglich erklärt wahrscheinlich.

00:19:37: Nein, nicht unzulänglich erklärt, das war fachgerecht erklärt.

00:19:41: Aber ich kann trotzdem mit dem Wort Tonregie dann noch mehr anfangen.

00:19:46: oder Lichtregie.

00:19:48: Kommst du aus der Hochkultur?

00:19:49: Wie wir wissen, war in Salzburg der Teufel meine Damen und Herren.

00:19:53: Wir sind in der Zeit gelesen.

00:19:55: Interview mit Simon Schwarz, weil er ja ein Buch geschrieben hat.

00:20:00: Ich bin vom Leben überfordert und angeführt man deine wichtigsten Stationen und unter anderem natürlich die Salzburger Festspiele.

00:20:07: Wurde das auch

00:20:08: erwähnt?

00:20:10: Unser Podcast ist derzeit natürlich wurscht.

00:20:13: Naja, ist interessant, dass die Salzburger Festspiele immer als Referenz genommen werden.

00:20:19: Ich

00:20:19: würde sie nicht in meiner Biografie als eine wichtige Station.

00:20:24: Das

00:20:25: weiß ich nämlich, das ist ja das Interessante.

00:20:26: Kennzeichnen.

00:20:27: Aber das ist, aber so ist die Wahrnehmung unterschiedlich.

00:20:30: Die Wahrnehmung von außen hat ganz oft, finde ich, mit der Realität nichts zu

00:20:36: tun.

00:20:37: Gerade in der Kunst, muss ich das sagen.

00:20:39: Weil die Kunst ja in einer solchen eigenen Blase existiert, dass sie sich ja jegliche Form aufbauen kann, wie sie es möchte, mehr oder weniger.

00:20:50: Das ist ja so.

00:20:51: Also du kannst ja in der Kunst einen Hype erzeugen, der mir völlig schleier auf das, warum das jetzt entstanden ist.

00:20:57: Ich versuche

00:20:58: diese Klammer aber jetzt trotzdem wieder einzufangen oder zu schließen, weil eigentlich wollte ich sagen, weil wenn hohen Tempo hast du gemeint, schon so viel besprochen haben, wollte ich darauf kommen, dass wir uns mit Doppelkonferenzen aus den zwanziger, dreißiger Jahren beschäftigen und erkennen, dass diese fantastischen Herren Hauptsache ich herrn, zumindest in Österreich, Falka, Schwaldbrunn, Grünbaum, ein ihres Temperaten bei ihren Doppelkonferenzen.

00:21:21: Das gefällt uns sehr

00:21:22: gut.

00:21:23: Wahnsinnig schnell.

00:21:24: Sehr präzise, sehr schnell.

00:21:25: Olimpisch schnell.

00:21:27: Olimpisch schnell.

00:21:28: Olympische Spiele,

00:21:29: Winterspiele,

00:21:30: interessiert mich auch nicht.

00:21:30: Kann ich jetzt leicht sagen, das schaue ich mir nicht an, weil das gefreutet wird.

00:21:33: Warum kann man nicht auch boykotieren?

00:21:36: Ja, könnte er eh, wenn ein besserer Mensch wäre.

00:21:38: Aber wirklich?

00:21:38: Wurde er das gefreut?

00:21:39: Ja,

00:21:39: das fordern die Menschen.

00:21:40: Ich

00:21:40: boykotiere ja nicht.

00:21:42: Das interessiert mich einfach nicht mehr.

00:21:44: Ja, das interessiert mich nicht mehr, weil es natürlich ein bisschen ... Weil der Grund der Gleiche ist.

00:21:49: Aber es interessiert mich einfach nicht mehr.

00:21:51: Weil

00:21:51: du über die Zelte gesprochen hast, ich schau halt NBE.

00:21:53: Natürlich könnte ich sagen, man müsste sich von Amerika jetzt lösen.

00:21:58: Also ich habe eine, du hast mir auch weitergeleitet ein paar Sachen.

00:22:02: Wie kann man aussteigen aus all diesem Wahnsinn, der nur digital, der nur amerikanisch besetzt ist.

00:22:08: Und da gibt es da tatsächlich einige, da wurden uns auch so ein paar, wie sagt man, links weitergeleitet.

00:22:15: Aber meine Mittlere hat mir erzählt, sie hat eine Freundin, die wird jetzt jede Woche, das macht sie schon seit ein paar Monaten, jede Woche tauscht sie eine amerikanische App gegen eine europäische aus.

00:22:28: Und das finde ich zum Beispiel, also dann nimmt sie sich halt die Zeit und sucht, was Alternatives dafür.

00:22:34: Aber ich könnte europäischen Basketball schauen, mache ich auch.

00:22:38: Das ist aber nicht

00:22:38: so fahrend wie das amerikanische.

00:22:40: Ja, kann ich schon verstehen.

00:22:41: Ich kann es verstehen.

00:22:42: Aber ich kann auch verstehen,

00:22:43: dass jemand sagt, du bist ein inkonsequentes Arschloch.

00:22:46: Dann sage ich, okay.

00:22:47: Ja, kann er ja sagen.

00:22:49: Oder sie.

00:22:50: Ja, trotzdem ist es deine Entscheidung.

00:22:52: Und trotzdem können wir weiter drüber nachdenken.

00:22:54: Wir sind auf jeden Fall Europäer und ein Argument, finde ich schon.

00:22:57: Also, weil es ja auch heißt, warum Europa nicht die FußballwM boykottiert und die ganzen.

00:23:02: Irgendwie heißt es immer, Europa schwächelt überall und die europäischen Länder sind im Fußball noch immer eigentlich die stärksten.

00:23:08: Das kann man nämlich so auch sehen.

00:23:09: Also, wenn wir da jetzt nicht kommen, machen wir meistens Geld.

00:23:12: Ja, gut.

00:23:14: Ja, gut.

00:23:15: Ich merke, die Luft ist dünn.

00:23:18: Wie auch immer.

00:23:19: Gut.

00:23:19: Ja, weil wir ein starker Kontinent sind.

00:23:21: Wirtschaftlich

00:23:22: ein super Kontinent.

00:23:23: Auch wenn ich heute einen Artikel im Spiegel gelesen habe über ein Interview mit dem CEO von Mercedes-Benz.

00:23:30: Ja, wir sind in einem Kontinent, wo zum Beispiel die Sekularisierung noch relativ gut funktioniert, was mir sehr wichtig ist.

00:23:37: Weil

00:23:37: alle so ausflippen, dass das so toll ist, aber man da nicht zum Beispiel hat einfach religiöse Zitate in seine Reden.

00:23:42: Wenn das jemand in Europa mit der Bibel machen würde, würden zumindest die meisten aufscheinen.

00:23:46: Das ist schon interessant, aber es ist nochmal eine andere Geschichte.

00:23:50: Auch ein

00:23:50: interessanter Artikel über den einer der letzten vier Männer, die noch lebendig am Mond waren, der stark ein Artikel in der Süddeutschen in Wochenendeausgabe der Süddeutschen, Entschuldige, und dieser Mann ist ein wirklich Amerikaner natürlich, ein Wehen, ein wirklicher Christ, sage ich jetzt mal vorsichtig, formuliert.

00:24:12: Also er glaubt an die Bibel, er glaubt an die Schöpfung, die vor sechstausend Jahren stattgefunden hat, hat aber Steine vom Mond mitgebracht, die... Milliarden Jahre alt sind.

00:24:22: Schon interessant, wie ich finde.

00:24:23: Da

00:24:23: gibt es eine wunderbare Nummer von Jim Jeffries über die Mondlandung, wo er sagt, das Interessante ist, dass zur Zeitpunkt der Mondlandung war der Rollkoffer noch nicht erfunden.

00:24:34: Und er stellt dann so nach, wie Lance Armstrong sich von seiner Frau verabschiedet, dann den schweren Koffer nimmt sich in den Rücken, quasi verletzt wird, den Koffer zum Flughafen zart, in das Flugzeug wuchtet und dann zum Mond fliegt.

00:24:50: Menschen halt.

00:24:51: Sehr lustig, ja.

00:24:52: Gut, machen wir weiter.

00:24:53: Gut, machen

00:24:53: wir weiter.

00:24:53: Was Schönes, was ein Sache ist, wird

00:24:55: das einfach abhören, machen wir weiter.

00:24:56: Wo nichts

00:24:56: passieren kann.

00:24:57: Die gute alte Sprichwort, fehlgeleiterte Sprichwortkategorie wurde vom Tom wiederbelebt.

00:25:02: Der Tom schreibt mir es, was Schönes eingefallen.

00:25:05: Du bist der Wels in der Brandung.

00:25:08: Ich liebe es, weil es genau das Gegenteil kommuniziert.

00:25:10: Wird mich freuen, wenn es euch auch so gut gefällt wie mir.

00:25:13: Aber wenn es mir doch besser gefällt, liegt es vermöglich daran.

00:25:17: Achtung, da kommt noch ein falsches Sprichwort.

00:25:20: Eigenlob stimmt.

00:25:23: Hat mir wahnsinnig gut gefallen.

00:25:25: Danke, Tom.

00:25:25: Du bist der Wels in der Brandung.

00:25:27: Also jetzt muss ich was politisches sagen, gilt in der Unterstützung der Ukraine für Europa.

00:25:32: Du bist der Wels in der Brandung.

00:25:34: Du bist schon da, aber jetzt leider zu weich und um ein echter Fels zu sein.

00:25:40: Du bist der Wels in der Brandung.

00:25:42: Ich

00:25:42: habe gedacht, es bleibt ganz unpolitisch und einfach nur erheitert.

00:25:45: Aber nein, der CEO findet auch hier eine Metaflote.

00:25:48: Sprichwörter

00:25:49: müssen ja benutzt werden.

00:25:50: Richtig.

00:25:51: Auch fehlgeleiterte Sprichwörter.

00:25:53: So

00:25:53: ist es.

00:25:53: Europa

00:25:54: ist nicht der Wels in der Brandung.

00:25:56: So

00:25:56: ist es.

00:25:56: Und es bringt nichts, wenn er jetzt so ein schönes Sprichwort verwendet oder erfindet, besser gesagt, und wir verwenden es nicht.

00:26:03: Das

00:26:04: ist wirklich richtig.

00:26:04: Also müssen wir dieses Sprichwort in die Welt hinaus passaren.

00:26:07: Weiter geht's.

00:26:09: Ja.

00:26:10: Den Rest hebe ich auf.

00:26:11: Lieber Georg,

00:26:12: lieber Matthias, es wird sonst zu viel.

00:26:14: Es kommt zu einem späteren Zeitpunkt.

00:26:17: Danke auch für eure Leser in den Riefer.

00:26:20: Genau, eins noch ganz wichtig natürlich.

00:26:22: Die Renna Sisters.

00:26:24: Was haben die Renna Sisters schon wieder geschrieben?

00:26:25: Nein, die

00:26:25: Steffi hat wieder geschrieben.

00:26:26: Die Steffi ist die tolle Winzerin, die uns beim... Hühnerstall ausmisten, gerne hört.

00:26:31: Ah ja, genau.

00:26:32: Hat sich

00:26:32: sehr gefreut, hat es gleich auf der Renna Sist, dass ich... Sie merken, ich sag den Namen sehr oft, weil ich es wirklich ein tolles Weingut finde, weil es ist keine Werbung, also es ist schon eine Werbung, aber keine bezahlte Werbung.

00:26:42: Ich hoffe natürlich auf ein paar Flaschen Wein gratis.

00:26:44: Aber sonst erwarte ich mir nichts von der Steffi.

00:26:48: Genau, und sie hat gleich zurückgeschrieben, dass sie sich sehr gefreut hat.

00:26:50: Und dann hast du, du bist ja auch Marketingberater, eine gute Idee gehabt.

00:26:54: Bei den Sisters ist es ja so, dass der Bruder jetzt wieder eingestiegen ist.

00:26:57: Ich

00:26:57: wurde geschrieben, dass der Bruder dabei ist.

00:26:59: Eigentlich sind sie nicht mehr Renners Sisters, sondern Rennergeschwister.

00:27:02: Ja, ich finde das sehr stark.

00:27:03: Finde ich ja eigentlich.

00:27:05: Aber interessant, dass du das sagst, du freust dich auf ein paar gute Kistenwein oder Flaschen.

00:27:10: Ja, ich, besser so aus, aber gute Kistenwein.

00:27:13: Du trinkst ja keinen Alkohol mehr.

00:27:15: Naja, ich musste was gestehen.

00:27:16: Also, was muss man gestehen?

00:27:18: Ich habe ja mit dem fünften Jänner das Jahr voll gemacht und habe jetzt letzte Woche...

00:27:23: Das ist ja schon Februar.

00:27:24: Ja, genau.

00:27:25: Im Müllteilhof gewesen.

00:27:28: Und der Anton ist ein sehr guter Sommelier.

00:27:30: Und dann haben wir sehr gut gegessen und dann hatte er einen Verlitsch.

00:27:36: Sehr gut an den Dürfen.

00:27:37: Und da hat man, wie gesagt, ich trinke jetzt den Glas.

00:27:40: Ganz zum Schluss.

00:27:41: Ja, wirklich.

00:27:41: Und ist es dabei geblieben?

00:27:43: Es ist

00:27:43: bei dem Glas geblieben und ich musste... Also es ist an dem Abend bei dem Glas geblieben.

00:27:47: Aha, der Frühjahrsweiter genau.

00:27:51: Ach, mit der Nachtzählen ist es ein neuer Tag.

00:27:54: Es war interessant, es wird dich sozusagen als Hobbywissenschaftler interessieren, weil mir dieses Gas... gar nicht so gut geschmeckt hat, wo ich weiß, dass ich diesen Wein liebe.

00:28:05: Ich habe eigentlich nur den Alkohol geschmeckt.

00:28:07: Interessant.

00:28:07: Also der jung-freuliche Gaumen hat dann plötzlich einfach einmal...

00:28:11: hat einfach mal gesagt, naah.

00:28:12: Zunächst einmal das Benidrant, das der Darinnen herausgeschmeckt, nämlich den Alkohol.

00:28:17: Genau.

00:28:17: Und mein Körper hat auch ganz interessant reagiert.

00:28:19: Ich hatte am nächsten Tag ein Schädelweh, das die Hälfte reicht.

00:28:24: Also ich habe mich gefühlt, als hätte ich wirklich die Nacht durchgesoffen.

00:28:27: Schlau, wie ich bin, Habe ich aber nicht gesagt, das war es jetzt für alle Zeit, auch wenn ich immer noch darüber nachdenke, sondern habe am Tag darauf, Stefan Martin, den anderen Besten des

00:28:38: Landes getroffen.

00:28:40: Und er hatte eine unglaubliche Flasche zycilianischen Weins mit und habe wieder ein Achtel getrunken.

00:28:47: Das war dann schon wieder sehr gut, leider.

00:28:48: Interessant.

00:28:49: Das heißt, der Körper hat sich relativ schnell erinnert, dass der Alkohol, den du da rausgeschmeckt hast und der, der da weh getan hat, noch Eigentlich ja so schöne Erinnerungen gemacht hat.

00:29:00: und der Körper, der Kopf hat sofort umgebaut

00:29:03: auf

00:29:03: Stoppen.

00:29:04: Das schaltet man aus, dieses Gefühl des Alkohols und auch dieser vordergründige Geschmack des Alkohols.

00:29:11: Dann schaltet man schnell mal weg und es kommt gleich die Note dahinter hervor.

00:29:15: Anscheinend.

00:29:16: Ja, das ist interessant.

00:29:16: Das ist interessant, was würde, wie würden so Miliers einen Wein schmecken, wenn sie ein Jahr keinen Alkohol trinken?

00:29:23: Das wäre mal interessant.

00:29:24: Ja,

00:29:24: genau, die Frage ist.

00:29:25: Naja, es gibt ja welche, aber die hören ja ganz oft zu trinken.

00:29:29: Und was machen die dann?

00:29:29: Im Bruder

00:29:30: zum Beispiel.

00:29:31: Der hat

00:29:32: gesagt entweder du bist Wirt oder Gast.

00:29:35: Und deswegen auch zu trinken aufgehört.

00:29:36: Aha, okay, verstehe.

00:29:37: Aber der wird das wahrscheinlich in dieses Experiment nicht machen, weil er ja nicht mehr trinken will.

00:29:41: Ich merke, du bist zum Glück... Ich bin nicht ganz enttäuscht von mir.

00:29:46: Ich bin

00:29:46: nicht enttäuscht, weil es war ja das ausgesprochene Ziel die ganze Zeit, dass du so alkohol konsumieren möchtest, wie ich das kann.

00:29:55: Du kannst

00:29:55: einfach ein Glas trinken und damit ist die Sache komplett erledigt und du kannst auch ein Jahr lang nichts trinken dann wieder.

00:30:01: Und dann plötzlich ein Glas trinken und eigentlich möchtest du ja dahin, dass du ein Glas trinkst und damit ist ... ist es gut und dann aber wieder wochenlang nichts trinkst.

00:30:10: Und dann dich nicht zwingend auf diese Leistung einlässt, naja, zwei, drei Gläser am Tag sind schon okay.

00:30:17: Das möchte ich auf keinen Fall.

00:30:19: Das ist mir klar geworden.

00:30:21: Ich bin in einem Umfeld, wo einfach zu viel getrunken wird.

00:30:24: Das Umfeld heißt Österreich.

00:30:27: Und jetzt ist der vorsichtige Versuch, weil ich würde gerne dahin kommen, dass ich mit allen Suchtmitteln dieser Welt Überlegen für mein Leben, dass ich sage, wenn ich jetzt wirklich darauf Lust habe, dann möchte ich auch eine Zigarette rauchen können und aber nicht mehr in die alten Muster verfallen.

00:30:45: Ich weiß, das ist ein hochgefährliches Spiel, aber ich merke, mir ist ein bisschen zufahrt.

00:30:52: Um jetzt komplett für alle Zeiten zu denken, ich werde es nie wieder trinken oder rauchen oder sonst, sonst was ist sehr schwierig, weil sonst fallen wir jetzt ähnlich sein, da habe ich zu viel Respekt.

00:31:01: Aber ich werde dich auf dem Laufenden halten, du wirst es mitkriegen.

00:31:04: Es ist interessant finde ich, was ich auch sehr interessant finde, ist, dass du sagst, dass du wahnsinnig Kopfwege gehabt hast.

00:31:11: Weil dann hat dein Körper nach dieser langen Zeit der Abstinenz des Alkohols, hat dein Körper offensichtlich wahnsinnig schnell und hart darauf reagiert.

00:31:21: Und relativ schnell das Wesen des Alkohols erkannt, dass es eigentlich Gift ist für den Körper.

00:31:26: Weil das ist noch mal so.

00:31:28: Alkohol ist Gift für den Körper.

00:31:29: Alkohol hat nichts gesundes.

00:31:31: Das ist auch nicht ein bisschen Alkohol.

00:31:34: Ist gesund.

00:31:35: Alkohol ist nur gesund, wenn sie sich auf die Wunde, wenn sie was desinfizieren wollen, dann ist Alkohol gesund.

00:31:42: Aber für sonst ist Alkohol nichts.

00:31:44: Für den Körper ist er nicht gesund, nicht für den Inneren.

00:31:47: Das ist richtig.

00:31:48: Das ist einfach so.

00:31:49: Gut.

00:31:49: Das ist einfach so.

00:31:50: Und ich finde, wenn man die Entscheidung trifft und sagt, okay, ich weiß, egal in welcher Menge ich Alkohol nehme, das ist jetzt nicht gesund für den Körper, das ist nichts, was gesund ist.

00:32:00: Das gilt für Zucker, das gilt für Fette, das gilt für ganz viel auf dieser Welt.

00:32:05: Aber wenn ich sage, okay, das weiß ich, aber ich entscheide mich trotzdem, dass in geringen Maße, weil ich... dass einen solchen Mehrwert des Genusses empfinde, also als einen solchen Mehrwert des Genusses empfinde, dann ist das eine Entscheidung und ich finde es total in Ordnung, deswegen verurteile ich dann niemanden.

00:32:25: Ich z.B.

00:32:26: fahre gerne zu schnell

00:32:27: und ich weiss oft

00:32:28: ungesund und schlecht, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für mich und es ist das Risiko zu hoch.

00:32:34: Also eben, das ist gar nicht eine Entscheidung, sondern das ist eher dieses Verlangen danach.

00:32:40: Aber würde es dir nicht helfen?

00:32:41: Du ziehst ja andere mit.

00:32:43: Ist da immerhin um einen Körper kaputt?

00:32:45: Ja, ja, das ist viel gefährlicher.

00:32:47: Wenn ich einen Unfall baue, ist das gar keine Frage.

00:32:51: Wir entscheiden uns oft für Dinge, wo wir wissen, das ist nicht gut und nicht gesund und wir entscheiden uns trotzdem dafür.

00:32:59: Das sind wir Menschen ein bisschen.

00:33:00: Also nein, überhaupt nicht.

00:33:02: Aber ich finde das Thema Alkohol Trotzdem wahnsinnig interessant.

00:33:05: Ich

00:33:06: finde es auch interessant.

00:33:06: Ich möchte jetzt wirklich auch ein bisschen als Experiment sehen und schauen, wie es sich weiter

00:33:10: hat.

00:33:10: Also ich unterstütze dich auf jeden Fall sehr gerne.

00:33:13: Danke vielmals.

00:33:13: Aber wir Österreicher sind nicht ganz die Schlimmsten in Europa.

00:33:16: Das kann ich dir sagen.

00:33:17: Ich kann dir sagen, wir sind glaube ich Platz zwei oder drei.

00:33:20: Ich glaube auf drei oder so ungefähr.

00:33:22: Wobei die Romänen, die sind wirklich noch einmal gewaltig darüber.

00:33:27: Die Tschechen sind auch über uns.

00:33:28: Und dann gibt es ein paar Länder, die ziemlich gleich sind.

00:33:31: Und da können wir dazu.

00:33:33: Was heißt das jetzt?

00:33:34: Dass es eh nicht so schlimm ist.

00:33:35: Nein, ich glaube, das hat auch ... Nein, nein, überhaupt nicht.

00:33:39: Bei uns ist Alkohol sehr günstig, auch, muss man sagen.

00:33:42: Ja, niederschwellig auch zu kriegen, das ist

00:33:44: auch eine Sozialisierung und so.

00:33:46: Trotzdem hört man immer wieder, dass die Wind sich deutlich schwerer tun, weil generell weniger Alkohol getrunken wird.

00:33:55: Ich war im letzten Jahr bei einer großen Brauerei zu Gast.

00:34:03: Und die sagen auch, sie haben schon stark damit zu kämpfen, weil die Absatzmärkte tatsächlich, das merken sie, es wird deutlich weniger Bier getrunken, obwohl sehr viel Bier getrunken wird.

00:34:13: In der Zeit war in der vorletzten Artikel eine Journalistin sozusagen eine Welt entworfen, das gar nicht mehr getrunken wird.

00:34:19: Und wie sich das sozusagen gesellschaftlich verändert, war ganz spannend.

00:34:22: Wie

00:34:22: verändert sich das dann in dieser Welt, die sich da skizziert?

00:34:25: Naja, sie skizziert das unterm Strich, eigentlich alles viel schöner war.

00:34:28: Es gibt so ein paar Sachen, denen manche noch nachtrauern, sozusagen die Alkohol noch gekannt haben.

00:34:34: Aber es wird halt sozusagen mehr gespielt am Abend und trifft sich.

00:34:39: für Gesellschaftsspiele wieder mehr geht früher ins Bett, fängt früher an.

00:34:42: Also es war irgendwie ganz, das war eine lustige Utopie.

00:34:45: Also eine schöne Utopie, allerdings muss ich, ich muss natürlich wieder als Besimis rennen, schießen.

00:34:50: Es gibt viele Länder, wo praktisch kein Alkohol getrunken wird und das sind Länder hauptsächlich im globalen Süden und bei denen ist es wirklich nicht besser.

00:34:59: Ja, aber es hat auch andere Gründe.

00:35:01: Danke dir auch für diese.

00:35:04: Er kann alles in die Tonne treten innerhalb der Zwesterzeit.

00:35:10: Aber das ist schon ein Unterschied.

00:35:11: In Europa wird deutlich mehr getrunken.

00:35:13: In Europa wird deutlich mehr.

00:35:16: Wir sind stolze Europäer.

00:35:17: Stolze

00:35:18: Europäer.

00:35:18: Stolze Europäer ist Alkoholiker.

00:35:22: Wobei, ich bin wirklich kein Alkoholiker.

00:35:23: Du bist auch kein Alkoholiker mehr.

00:35:25: Heißt es jetzt nicht mehr, aber ich war einer.

00:35:27: Oder bleibt man immer Alkoholiker und ist ein Trockener Alkoholiker?

00:35:30: Sagt man, aber du bist ja nicht zittrig gewesen.

00:35:32: Ja.

00:35:33: Aber ich weiß, du sprichst ja immer davon.

00:35:35: Du warst schon in einem Konsum, der einfach nicht gesund ist.

00:35:38: Genau.

00:35:39: Und da hast

00:35:39: du auch gesagt, es ging dir besser ohne Alkohol.

00:35:41: Ja, ja, unterm Strich schon.

00:35:42: Ja,

00:35:42: eben, siehst du.

00:35:43: Und es gibt immer, irgendwie, wenn der Ärger ist.

00:35:46: Das ist aber leider gefährlich, so zu argumentieren, weil das Kanal ist recht schwertig.

00:35:49: Vollkommen

00:35:50: richtig.

00:35:50: Ich

00:35:51: trink nur sechs Flaschen Wein, der trinkt neun.

00:35:53: Ja, ja.

00:35:54: Das ist Alkoholiker, ich sicher

00:35:55: nicht.

00:35:57: Wie viele Flaschen Wein trinkt der Durchschnitt in unserer Blase in der Woche?

00:36:02: Ja, das weiß ich nicht.

00:36:03: Aber ich schätze mal in der Woche so in unserer Bubble.

00:36:06: Ja, in unserer Bubble.

00:36:07: Was wird das sein?

00:36:09: Gibt ja nicht nur Wein trinken, es gibt auch Bier trinken und Schnapstrinkerinnen und alles.

00:36:13: Also ich würde mal sagen im Durchschnitt in der Woche.

00:36:17: Na ja, sechs Flaschen.

00:36:19: Sechs Flaschen?

00:36:20: Na ja.

00:36:22: Das ist schon ganz anständig, fast der ganze Flasche täglich.

00:36:25: Ja.

00:36:26: Ja, interessant, echt?

00:36:28: Aber man trinkt ja nicht jeden Tag dann messen, sondern trinkt man ja am Wochenende eher mehr.

00:36:32: Das ist, glaube ich, wieder sehr typabhängig.

00:36:35: Also ich bin mir gar nicht sicher, wenn die ganze Flasche Wein trinken, ist auch Flüssigkeit, wenn sich viel Flüssigkeit, die man dazu sich nimmt, könnte ja in der Nacht überhaupt nicht mehr schlafen, als wenn ich aufs Klo laufen muss.

00:36:45: Oder man geht nicht schlafen, macht durch.

00:36:46: Dann ist es nicht so schlimm, weil dann kann man sich im Bett anbinklen, tagsüber.

00:36:50: Und das ist ja, glaube ich, nicht so verböhnt, wie in der Nacht anbinklen.

00:36:53: Man kann in eine Flasche Wein trinken und trotzdem schlafen gehen dann.

00:36:57: Das geht.

00:36:58: Kann ich dir aus Erfahrung berichten?

00:37:00: Wenn ich...fünfundsiebzig Liter...aah...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfundsie...fünfund.

00:37:10: Der Regisseur und der Kostümbildner haben... Also der Kostümbildner muss man dazu sagen, der hat eine Obstwiese, eine Fallobstwiese und macht immer Apfelsaft und Fruchtsefte.

00:37:20: Und der Regisseur hilft ihm regelmäßig gerne dabei, weil es ihn wahrscheinlich einfach beruhigt, warum auch immer, aber das ist auch eine schöne Arbeit.

00:37:28: Und dann pflücken sie das und bringen das zu einer Sammelstation, wo du... Also es ist eine große Presse.

00:37:34: Und da kannst du, wenn du wenige Hektar... oder vielleicht nur ein Hektar Obst wie sie hast, wo nicht so wahnsinnig, also wo du nicht eine eigene Presse hast oder sowas rentiert sie nicht und die füllen das ab in Flaschen oder in Detra Park, wie du das haben möchtest, wird das dort gepresst und abgefüllt.

00:37:51: Und da haben sie an einem Samstag, das haben sie uns dann bei einem großen Essen, wo auch ein Schauspielkollegern, junger dabei war, haben sie erzählt, dass sie am Samstag dreihundertfünfundsiebzig Liter Apfersaft gemacht haben.

00:38:04: Und dieser junge Kollege hat sich das angehört und hat dann am Ende dieser Erzählung gefragt, dreihundertfünfundsiebzig Liter Apfelsaft habt ihr an einem Vormittag getrunken?

00:38:19: Und das stelle ich mir auch sofort.

00:38:20: Dreihundertfünfundsiebzig.

00:38:21: Also, Fünfundsiebzig Milliliter, auch falsch.

00:38:24: Wenn ich eine Flasche Wein, also eine Flasche Wasser trinken würde am Abend, bevor ich ins Bett gehe.

00:38:30: Also eine ganze Flasche Wasser, Mineralwasser oder was auch immer.

00:38:34: Dann laufe ich in der Nacht ständig aufs Gio.

00:38:36: Kann natürlich sein, dass der Eurologisch bei mir was total schiefläuft, aber dann gehe ich einfach aufs Gio in der Nacht.

00:38:41: Es ist auch eine Altersfrage.

00:38:43: Bei mir ist es mittlerweile auch so.

00:38:44: Ich trinke jetzt immer eine Flasche alkoholfreies Bier nach der Forschung, weil ich einfach noch fad ist.

00:38:50: Und das bereue ich sogar das, weil ich muss dann auch da unten pinkeln.

00:38:53: Muss auch pinkeln, gell?

00:38:54: Manchmal treibt natürlich mehr als anderes.

00:38:57: Wein treibt nicht so wahrscheinlich.

00:38:58: Wahrscheinlich

00:38:59: treibt Wein, das sehe ich nicht

00:39:00: so interessant.

00:39:01: Gut.

00:39:01: Apropos Flüssigkeit.

00:39:02: Ich habe mir so eine Thermoskanne.

00:39:05: Ich hatte immer schon so einen kleinen Becher, da ist nur ein bisschen was reingegangen.

00:39:08: Mehr so wie so ein Becher.

00:39:10: für Kaffee, wenn du den du mitnimmst.

00:39:14: Du go.

00:39:15: Wer so in der Größe, aber der muss fürs Auto habe ich mir so in die Mitte immer reingestellt.

00:39:19: Und jetzt habe ich in einem Laden entdeckt, eine große Kanne.

00:39:24: Innenstadtladen eigentlich?

00:39:26: Nein,

00:39:26: in einem Sportgeschäft.

00:39:28: In einem Sportgeschäft habe ich eine Flasche gesehen, die wahnsinnig hoch ist, total unförmig ausschaut, aber unten ganz schmal ist.

00:39:36: Und es geht über ein Liter Flüssigkeit hinein.

00:39:39: Und dann habe ich mir gedacht, dann habe ich gefragt, kann man, weil die unten so schmal ist, ist die für das Auto gedacht, für diesen Getränkehalter?

00:39:48: und ich trinke immer zu wenig bei diesen langen Autofahrten.

00:39:52: Und dann habe ich gedacht, das ist mal super, geht mehr als ein Liter rein.

00:39:57: Es ist Thermos, also es hält den Tee

00:40:01: warm

00:40:01: und Es ist Metall und es hat auch noch einen Strohhalm zum Trinken, dass ich wirklich beim Fahren das nehmen kann und trinken kann.

00:40:10: So einen dicken

00:40:11: Strohhalm.

00:40:11: Ja genau, es ist ein Durchmesser.

00:40:13: Genau, es ist also fürs Auto eigentlich ideal.

00:40:16: Und dann siehst du im Auto, wie du einsteigst und sagst, du hast die oder du hast nicht gesagt, das ist die gleiche Flasche, die meine Kinder alle haben.

00:40:25: Du hast so eine Teenie Flasche dir gekauft.

00:40:27: Nein, Tess, hab ich gedacht, das hat eines deiner Kinder im Auto vergessen.

00:40:30: Weil man dachte, das kann nicht anders sein.

00:40:32: Kann

00:40:32: nicht anders sein, das

00:40:33: sieht so aus.

00:40:33: Aber hat das CEO jetzt so ein Teenager-Produktor

00:40:35: stehen?

00:40:35: Ja.

00:40:35: Es ist wirklich

00:40:36: ein Unding.

00:40:37: Kostet ein Vermögen.

00:40:38: Also, das ist Metall.

00:40:41: Ja, aber es ist

00:40:41: relativ normal.

00:40:42: Nicht so teuer für eine Demos-Kanne.

00:40:43: Naja,

00:40:44: es ist relativ gleich im... Das ist der Wurscht,

00:40:46: weil du dich auch nicht mehr büchst, wenn dir zehn Euro runterfallen.

00:40:49: Aber das ist ein... Auch

00:40:49: nicht bei fünf Hundert.

00:40:51: Das ist einfach ein Unterschied.

00:40:52: Deswegen, du weißt doch sicher nicht, wie viele ein Liter Milch kostet, diese klassiker

00:40:56: Frage.

00:40:56: Das ist eine klassiker Frage aus Succession.

00:40:58: Na

00:40:58: ja, die Frage ist viel älter.

00:41:00: Ja,

00:41:00: wahrscheinlich viel älter.

00:41:01: Folgen wir richtig und dann weiter.

00:41:03: Ja, und dann hast du gesagt, nein, nein, die habe ich mir gekauft.

00:41:04: Und für das Auto ist ideal, weil die passt genau in diese Halterung.

00:41:07: Weil sie auch stimmt.

00:41:08: Für das Auto macht es tatsächlich.

00:41:09: Ich sehe, ich finde sie trotzdem wahnsinnig hässlich.

00:41:11: Und meine These, das ist wieder sehr gewagt, ist, dass das leider so Erkenntnisse sind, dass der Turbokapitalismus auf unserer Jugend einfach einen derartigen Einfluss hat.

00:41:21: Weil wir haben alles versucht und die Kinder fallen auf diese Dinge trotzdem rein.

00:41:25: Wir haben solche Flaschen zu Hause.

00:41:26: Wir haben zum Beispiel, das habe ich dir dann erzählt, das kannst du nicht.

00:41:29: Für mich das größte Mysterium, da ist Pandora.

00:41:33: Ein Shop,

00:41:35: der europaweit mindestens vielleicht sogar weltweit und die machen Armbänder und man kann sauteure Mini-Gegenstände kaufen, die sozusagen ans Armband drauf gehängt werden und dann als individuell verkauft werden, weil er sozusagen jeder hat, es gibt ein paar hundert Steine und jeder hat ein bisschen andere Zusammenstellungen und deswegen halten sie sich für individuell, haben aber alle das Gleiche, es ist ein schwerkapitalistisches Produkt.

00:41:58: Und ich kann meinen Kindern, es ist vollkommen chancenlos.

00:42:01: Es ist erstaunlich.

00:42:02: Es ist nichts anderes als ein Bettelarmband wahrscheinlich.

00:42:04: Richtig, genau.

00:42:05: Das hat man ja ewig schon gehört, wo man halt was dran hängt.

00:42:08: Aber meistens war das ja dann... Entweder echt eine Silberkette.

00:42:12: Es

00:42:12: ist vielleicht sogar versilbert, das weiß ich gar

00:42:14: nicht.

00:42:14: Ja, versilbert.

00:42:15: Aber es ist halt trotzdem gleichgeschaltet.

00:42:17: Und was kostet das dann am Ende?

00:42:19: Was haben die jungen?

00:42:20: Wir haben da ein paar hundert

00:42:21: Euro da am Handgelenk hängen.

00:42:22: Ja, das

00:42:23: finde ich schon gewaltig.

00:42:24: Ein paar hundert Euro am Handgelenk, so Jugendliche, würden sie wahrscheinlich, würden nicht auf die Idee kommen, sagen wir für fünfhundert Euro eine Uhr zu kaufen.

00:42:31: Genau.

00:42:32: Das würde niemanden, also gut, würde vielleicht Jugendlichen schon einfallen, wenn sie gerade irgendwie, wenn sie aus Plastik ist, keine Mechanik hat, sondern mit Batterie geht und gerade irgendwie total gehypt

00:42:43: wird.

00:42:44: Es gibt ja auch Schuhe zum Beispiel.

00:42:45: Also da steige ich aus.

00:42:47: Ich habe vergessen, wie die heißen.

00:42:48: Es gibt Tourenschuhe, die gerade sehr hip sind.

00:42:51: Das kostet fünfhundert Euro aufwärts.

00:42:53: Sind Snickers?

00:42:55: Ich verstehe nicht die Welt nicht mehr.

00:42:57: Mit denen kannst du auch laufen.

00:42:59: Wenn du eine Gehbehinderung hast, ein Handicap hast.

00:43:02: Kannst du fliegen sogar?

00:43:02: Kannst du fliegen vielleicht?

00:43:04: Es ist natürlich schon der Wahnsinn so was, dass es es gibt.

00:43:06: Ja, es ist interessant, weil diese Kanne, die ich habe, die ist wirklich eindeutig fürs Auto konzipiert.

00:43:12: Das würdest du so behaupten?

00:43:13: Du könntest sie, sie ist unten schmähler.

00:43:15: Das heißt, wenn du sie durchgängig breit machst, hast du noch mehr Fassungsvermögen.

00:43:19: Wenn du oben einen Deckel hättest, den du zuschrauben kannst, also ganz verschließen kannst, ohne Strohhalm, dann könntest du sie in einen Rucksack stecken.

00:43:27: So kannst du sie nicht in einen Rucksack stecken.

00:43:29: Sie hat einen Hänkel, den brauchst du, wenn du im Auto sitzt, um es rauszunehmen und am Strohhalm zu trinken.

00:43:35: Ich glaube, dein Weltbild ist so optimistisch.

00:43:37: Das sage ich selten, aber in dem Fall, es hat nicht immer alles so viel Sinn.

00:43:41: Ich glaube, wir werden auch einfach... Die sind oft verarscht.

00:43:44: Ich erinnere mich, die Flasche, die davor von Bayern wahnsinnig hip war, war eine Trinkflasche.

00:43:49: Und es gab Aufsätze, die verschiedene Geruchsrichtungen hatten.

00:43:54: Und es hat einen Vermögen gekostet.

00:43:55: Das haben wir auch unbedingt haben müssen.

00:43:57: Nach zwei Wochen hat es niemanden mehr interessiert.

00:43:58: Das waren so Tabs, die man draufgeklappt und du hast das sagen beim Riechen Wasser getrunken und die Illusion hätte erzeugt werden sollen.

00:44:05: So wurde es verkauft.

00:44:06: Das ist eigentlich Limonade.

00:44:07: Du trinkst davon noch Wasser und den Rest riechst du.

00:44:09: Hat offensichtlich nicht funktioniert, aber erzählt man

00:44:11: schon.

00:44:12: Aber ich meine, das ist ja interessant.

00:44:14: Mit Logik

00:44:14: nichts mehr zu tun.

00:44:16: Naja, nichts mehr zu tun.

00:44:17: Aber diese Flasche ist wirklich konzipiert für ein Auto eindeutig.

00:44:20: Und wenn die ein lauter Teenie kaufen, die aber gar kein Auto haben, weil sie keinen Führerschein haben, frage ich mich, wie bescheuert kann man sein, dass man sowas kauft?

00:44:29: Aber wie großartig kann man in der Marketingabteilung von dieser Firma sein, dass man ein Produkt, das eindeutig ein Nischenprodukt ist, nämlich für Menschen, die viel im Auto sitzen und fahren oder lange Strecken fahren oder in der Bänder sind, wobei damit ist es kein Nischenprodukt eigentlich mehr.

00:44:47: Aber das noch zu erweitern auf Tinis, die kein Führerschein haben und auch kein Auto besitzen, finde ich ziemlich grandios.

00:44:55: Die Flaschen liegen jetzt bei euch herum.

00:44:56: Ich hätte sie dir billiger abkaufen können, wenn ich das gewusst hätte.

00:45:00: Hätte mir Geld gespart und so hätte eine sinnvolle Nutzung gehabt.

00:45:03: Ich

00:45:03: auch gerne noch auf einer Kirsch- oder Zitronenlimonade.

00:45:08: Nein, das möchte ich nicht.

00:45:09: Ich trinke am liebsten Wasser wieder.

00:45:11: Ich weiß, ich bin ein großer Fan von Wasser.

00:45:13: Es schmeckt mir wahnsinnig gut.

00:45:15: Das passt ein bisschen zum Sucht-Diskussion von vorher.

00:45:19: Ich finde auch toll, dass es Wasser gibt.

00:45:20: Aber ich finde es wirklich hochgradig.

00:45:23: Hatten wir schon mal Grotesk.

00:45:24: Zu sagen, Wasser schmeckt gut.

00:45:26: Es ist so wie Luft hat einen Geruch.

00:45:28: Nein, hat sie nicht.

00:45:29: Das ist toll, atmen zu können und die

00:45:30: Luft an sich.

00:45:31: Das haben wir schon darüber

00:45:32: gesprochen.

00:45:33: Hat keinen Geschmack.

00:45:34: Es

00:45:34: gibt noch was Wichtiges.

00:45:36: Kamerspiel in München.

00:45:37: München läuft so erstaunlich, erfreulich gut, dass wir lauter Zusatzshows spielen.

00:45:42: und am dreißigsten April.

00:45:43: Das ist jetzt wirklich sehr knapp und sehr optimistisch.

00:45:46: Öffnen die Kamerspieler in München nochmal die Pforten.

00:45:49: Dreißigster April.

00:45:50: Zusatztermin.

00:45:51: Also für uns.

00:45:52: Für uns,

00:45:52: ja.

00:45:53: Hoffen wir haben sie sowieso.

00:45:54: Ja, hoffen wir haben sie sowieso.

00:45:55: Aber diesmal kommen wir noch einmal, weil in den Kamerspielen es so ein Druck drauf ist und wir immer ausverkauft waren und sich so viele gefragt haben, gibt es noch Graten für München?

00:46:05: Es gibt es noch einmal die Möglichkeit, weil Leo spiele

00:46:07: auch bald.

00:46:07: Im Achtundzwanzig ist es schon voll.

00:46:09: Ist schon

00:46:09: ausverkauft.

00:46:10: Und deswegen haben wir jetzt nochmal zwei Kamerspiele und im April gleich mal den ersten, wenn sie Lust haben.

00:46:17: empfehlen sie es weiter oder kommen sie selbst?

00:46:19: Wie sie wollen, kann man spielen in München.

00:46:21: Sieh mal eigentlich schon in der ... Crunchtime.

00:46:26: Ja, ah, okay.

00:46:28: Heldinnen der letzten Tage.

00:46:32: Ich möchte Roger Willemsen, mit dem lieb ich, der ist jetzt zehn Jahre schon wieder tot.

00:46:36: Schon wieder, ist er zehn Jahre tot.

00:46:38: Also es sind schon wieder zehn

00:46:39: Jahre.

00:46:39: Ja,

00:46:40: es sind schon zehn Jahre.

00:46:41: Nein, es sind zehn.

00:46:42: Also schon wieder im Sinne von, ich habe ihn im Rabenhof noch live gesehen und ... Wirklich.

00:46:47: Ein paar Monate oder vielleicht ein, zwei Jahre später ist er viel zu früh verstorben.

00:46:53: Und man könnte unendlich, man könnte ganze Podcastfolgen nur mit Willemsen Zitaten fühlen.

00:46:57: Und ich habe jetzt eins übers Nachdenken und übers Lesen.

00:47:00: Leisten Sie sich eine hohe Meinung im Umgang mit Ideen.

00:47:03: Alles wird besser, wenn es gut gedacht ist.

00:47:05: Und selbst das Bauchgefühl braucht einen guten Kopf.

00:47:09: Prüfen Sie ständig die Wirkung nicht die Effekte eines Buches, kein Text taugt, der nicht an der Erfindung ihres Innenlebens teilnimmt.

00:47:17: Sehr schön, schön,

00:47:18: oder?

00:47:19: Und unsere Hörerin Malene schreibt dazu auf Instagram auch zu Willemsen.

00:47:24: Ich zitiere, ich war selten so schnell in jemandem verknallt, der nicht Gitarre spielt.

00:47:29: Weil er wirklich was Wahnsinnig Gewinnendes, Lustiges, Selbsttheronisches auch noch hatte.

00:47:34: Sehr lustig, der Nicht-Gitarre spielt.

00:47:36: Er hat offensichtlich eine Vorliebe für Gitarre.

00:47:39: Ja,

00:47:39: das ist ja noch immer eine kleine, also früher, jetzt ist Wurst, aber also Gitarre spielen anfangen ist eine kleine Wunderwaffe.

00:47:47: Also?

00:47:47: Man muss gar nicht gut spielen und die Gitarre allein.

00:47:49: Die Gitarre alleine.

00:47:50: Bis

00:47:50: auf ein verträumter Blick.

00:47:52: Die Gitarre und vielleicht das eine oder andere angelesene Zitat und die Chancensteigen.

00:47:57: Vielleicht ist es heute anders, früher, weil es wirkungsmächtig.

00:48:00: Also wenn ich mir heute ein Insta-Profil erstelle, muss ich hier reinschreiben, spiele gerne die Gitarre und schaue verträumt.

00:48:10: Und dann

00:48:11: ist schon alles.

00:48:12: Dein Tinder-Profil würde heutzutage übergehen, aber das ist wie eine andere Geschichte, ich wollte es eigentlich

00:48:16: nur... Übergehen.

00:48:17: mit was?

00:48:17: Naja, mit Eberhofer-Fans.

00:48:19: Sind da so viele auf Tinder unterwegs?

00:48:21: Das weiß

00:48:21: ich nicht.

00:48:22: Aber sie sind auf unserem Frühstückstisch unterwegs, was mir wahnsinnig auf den Erfen geht.

00:48:26: Dir auch, ich weiß.

00:48:27: Ich bin auch, ich finde berühmt sein.

00:48:29: total okay, es gehört alles dazu, aber es setzen sich Leute ungefragt beim Frühstück auf deinen Schoß und das ist wirklich...

00:48:36: Also auf den Schoß nicht direkt, aber es ist ja nah dran, sagen wir mal so.

00:48:40: Wir wissen

00:48:40: aber dann oft nicht einmal, woher sie dich kennen.

00:48:43: Es kommt

00:48:43: eine Körperberührung.

00:48:45: Aber gut,

00:48:46: wir waren eigentlich... Und nicht von meiner Seite aus.

00:48:48: Das möchte ich ganz klar sagen.

00:48:50: Das ist keine Belästigung von meiner Seite.

00:48:53: Das ist einfach so.

00:48:58: Die Patrizia war letztens bei uns in der Vorstellung.

00:49:01: Ja, richtig.

00:49:01: Und wurde von dir sogar außer Korn.

00:49:05: Als Köchin

00:49:06: musste mitspielen.

00:49:08: Bei uns gekocht.

00:49:09: Bei uns kommt niemand auf die Bühne.

00:49:10: Sie werden nicht geinältigt auf die Bühne zu gehen.

00:49:13: Und sie schreibt ein sehr schönes, langes E-Mail.

00:49:15: Wie Simon richtig gesagt hat, ist Mapo Tofu.

00:49:17: Das müssen Sie nachhören, eine alte Folge, eine Spezialität der Sichuan-Küche.

00:49:22: Und hier werden wir wieder von Frauen heute korrigiert.

00:49:24: Sieht sich durch.

00:49:25: Diese stammt allerdings nicht aus Südostasien, sondern wie der Name schon vermuten lässt, aus der chinesischen Provinz Sichuan.

00:49:32: Dort wächst auch der berühmte Sichuan-Pfeffer, der dem Gericht seine charakteristische Schärfe verleiht.

00:49:38: Der von Simon erwähnte Reisschleim, den er bei der Tevanesischen Fluglinie als veganes Frühstück bekommen hat, heißt Konchi.

00:49:46: Die gratische Antwort auf Porridge und in ganz China ein klassisches Frühstück.

00:49:50: Diese schlichte Form des Reispreis ist bei uns eher unbekannt in Asien jedoch seit Jahrtausenden äußerst beliebt.

00:49:57: In Korea heißt er Yuk, in Japan Okayu, in Vietnam Chao und in Thailand Chok.

00:50:04: Die bräunliche Paste dazu ist meist fermentierte Bonenpaste, kann aber auch Sojasauce, Gewürzöl oder Pilzpaste sein, verantwortlich für den typischen Umarmiggeschmack.

00:50:14: Vollkommen richtig.

00:50:15: Vollkommen richtig ist jetzt wirklich mutig.

00:50:17: Nein, es ist wirklich sehr mutig.

00:50:18: Es kennt sich offensichtlich deutlich besser aus als du.

00:50:21: Und ich bin sehr beeindruckt, wie gut unsere Höres wie chat die sind.

00:50:24: Also ich war ja schon in Zetschuan.

00:50:26: Ich dachte immer, es heißt Zetschuan und nicht Zitschuan.

00:50:29: Ich dachte, es heißt Zetschuan.

00:50:30: Aber auch da kann es sein, dass ich falsch bin.

00:50:32: Ich muss natürlich klar, dass China nicht Südostasien ist.

00:50:35: Ich weiß auch nicht, warum ich dann... Ich hab die Folge nicht nachgehört.

00:50:39: Versuche hier mich nicht zu verteidigen.

00:50:41: Du hast es doch auswendig gelernt gehabt.

00:50:43: Also vergiss du es dann so schnell den Text.

00:50:44: Was denn?

00:50:45: Also ja, den vergesse ich dann.

00:50:46: Wenn er einmal gesprochen ist, dann ist er weg.

00:50:48: Also

00:50:48: ich kann noch meinen Text von allen neunundachtzig Folgen auswendigen.

00:50:51: Wir gehen.

00:50:51: Nein, ich lösche dem.

00:50:52: Ja,

00:50:52: ich

00:50:53: lösche dem auf der Festplatte, ja.

00:50:54: Ich war ja selbst schon an.

00:50:56: Und Setsch am Pfeffer ist ja kein Pfeffer, sondern ein Zitrus.

00:50:59: Ein Zitrus.

00:51:01: Eine Zitruspflanze, eine Wirklichkeit.

00:51:02: Das gehe ich auch noch ins Klug scheißen hinein.

00:51:04: Natürlich.

00:51:05: Und das stimmt in der Deibernese.

00:51:07: Das habe ich dann wahrscheinlich erzählt letztes Jahr, wie ich mit der EVR geflogen bin und ein Frühstück, das vegane Frühstück bestellt habe.

00:51:16: Und das vegane Frühstück war mit diesem... Wie heißt es schon wieder?

00:51:19: Ich merke es mir wirklich nicht.

00:51:20: Ich habe es

00:51:20: gerade gelöscht aus meinen... Ach so.

00:51:23: Ja.

00:51:23: Unterlagen,

00:51:24: obwohl ich's nehm, das hab ich ja nicht ausmündig.

00:51:25: Die Zitate kann ich nicht ausmündig.

00:51:28: Nein, nein, eben.

00:51:30: Ich liebe das total, ich liebe das total.

00:51:32: Und es ist wirklich immer, wenn ich das irgendwo bekomme, frühstieg ich das immer.

00:51:37: Und das ist ja wirklich in ganz viel asiatischen Regionen, kannst du das frühstiegen.

00:51:43: Ich liebe das.

00:51:44: Also wenn Sie uns zuhören und wir irgendwann einmal zu Ihnen zufällig auf Tour vorbei in Ihr Hotel kommen und Sie haben vielleicht ein Hotel oder einen Gasthof, mir machen Sie eine Riesenfreude, wenn Sie beim Frühstück diesen Reißschleim da, wie auch immer, ja heiß, ich habe es schon wieder vergessen.

00:52:01: Du aber auch, Gott sei Dank, haben.

00:52:04: ich liebe das sehr.

00:52:05: Was ist mit der WG eigentlich?

00:52:06: Warum schreibt sie uns nicht?

00:52:07: Wir haben uns als Hobbymakler, also da erwarten wir uns jetzt schon eine Bericht.

00:52:12: Bitte, wollte ich noch sagen, aus der letzten Folge.

00:52:14: Na, wahrscheinlich ist noch nicht so viel passiert vermutlich.

00:52:18: Na ja, gut, so viele Wohnungen für

00:52:20: sechs Menschen gibt es halt auch nicht.

00:52:21: Erstens

00:52:22: das und zweitens ist ja, glaube ich, heute bei Wohnungssuche, ein paar Wochen noch, ist ja keine Zeit.

00:52:28: Also Leute suchen jahrelang.

00:52:30: Wobei, da ist es ja im speziellen Fall etwas dringlich natürlich.

00:52:34: Zwei wichtige Dinge.

00:52:36: Es geht mir in die Show notes, die Sabine hat ein Projekt, retten wir die Lobau mit einem Song.

00:52:41: Können Sie bitte auch hineinschauen.

00:52:43: und die Nicole hat auf die Sternenkind-Thematik von auch einer alten Folge Bezug genommen und uns da auch eine Homepage, die wir gerne verlinken, übermittelt.

00:52:52: Und jetzt bist du dran, bitte sehr.

00:52:54: Kurz zur Lobau.

00:52:54: Ich liebe die Lobau.

00:52:55: Natürlich bin ich als Kind schon in der Bau, bin da immer gern schwimmen gegangen.

00:52:58: Ich fände es wahnsinnig schade, wenn die Lobau kaputt geht und wir diese wunderbare Eurlandschaft nicht mehr als nahe Erholungsgebiet haben.

00:53:07: Denken Sie ein bisschen daran.

00:53:08: Wie schön es heutzutage ist, dass es Heimburg, die Stopfen auch noch gibt.

00:53:13: Und wie schrecklich das wäre, wenn das dort alles eine hydrologische Wüste wäre.

00:53:17: und der Spinat, den sie von Iglo aus dem Marchfeld immer auf ihrem Teller hätten oder haben, den hätten sie wahrscheinlich auch nicht mehr, weil das Grundwasser dementsprechend zurückgegangen wäre.

00:53:29: Gut, Unnützes

00:53:30: Wissen, das fällt bei mir heute in die gleiche Kategorie wie Welt Tage.

00:53:36: Und ich mach's ganz kurz.

00:53:37: Heute ist der Darwin Gedenktag, denn heute am zwölften Februar, das ist natürlich nicht heute, aber am zwölften Februar, ist Charles Darwin geboren.

00:53:51: Ist der Darwin wichtig in irgendeiner Form?

00:53:53: Mir ist er sehr wichtig,

00:53:55: weil er natürlich vieles auf das man es immer noch beziehen, sozusagen angelegt hat.

00:54:00: Ja,

00:54:00: und wenige wissen, dass sein letztes Werk, das berühmte Werk über den Boden war, nämlich über die Regenwürmer.

00:54:07: Mir fällt dazu Darwin noch spontan Blumfeld ein.

00:54:10: Ich liebe Blumfeld.

00:54:11: Die Götter sind korrupt.

00:54:12: Das Leben ist nicht fair.

00:54:13: Der Himmel ist kaputt.

00:54:15: Die Träume stehen leer.

00:54:16: Die Wahrheit tut oft weh.

00:54:18: Und Darwin war genial.

00:54:20: Doch so wie ich es sehe.

00:54:22: Es ist nicht.

00:54:23: Egal.

00:54:23: Später, wenn ich in meinen Wolken sitze, in meinen Sphären aus Schall und Rauch schlage ich Funken, schleudere Plätze und meinen Donnerrollen.

00:54:30: Lass ich auch.

00:54:31: Alles geht neben nach und durcheinander.

00:54:33: Helles und dunkles, stille und krach.

00:54:36: Komm, wir versuchen es nochmal miteinander.

00:54:38: Helfen

00:54:39: uns durch die Nacht.

00:54:41: Steigt sich kein Schneehaufen.

00:54:45: Das war's.